Zukunft braucht Erinnerung

Ehrung für 50-jährige Mitgliedschaft

9. November 2017

Einführung zur Ausstellung von Prof. Dr. Stefan Goch

Ehrung von Lotte Schlüter

Gelsenkirchen. In der letzten Woche wurde die Ausstellung des Volksbundes „Zukunft braucht Erinnerung“ in Gelsenkirchen eröffnet. Die Ausstellung, die 2014 erstmals im Auswärtigen Amt in Berlin gezeigt wurde, wird noch bis zum 27. November in der Ruhrgebietsstadt verbleiben. Sie zeigt die vielfältige Arbeit des Volksbundes insbesondere im Ausland.

Im beeindruckenden Gelsenkirchener Rathaus, dem Hans-Sachs-Haus fand sie Platz oberhalb des Ratssaales. Sie präsentiert sich nun neben einer Ausstellung, die u.a. die Entwicklung der Stadt zu Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkrieges darstellt. „Das passt gut.“ befand auch Prof. Dr. Stefan Goch, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, der neben einführenden Worten des Kreisvorsitzenden, Werner Wöll, in die Ausstellung einführte. In seinem Vortrag ging er neben der Entwicklung der Erinnerungs- und Gedenkkultur auf die besondere Zusammenarbeit des Volksbundes mit den NS-Gedenkstätten in NRW ein. Eine dieser NS-Gedenkstätten vertritt er in einem Arbeitskreis, in der auch der Volksbund kooptiertes Mitglied ist.

Nach der Ausstellungseröffnung hatte der ehrenamtliche Bürgermeister und Kreisvorsitzende, Werner Wöll die Ehre mit Lotte Schlüter eine besondere Frau zu ehren. Sie unterstützt die Arbeit des Volksbundes in Gelsenkirchen seit nunmehr 50 Jahren. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.“ sagte sie als sie sichtlich gerührt die entsprechende Urkunde und ein Buchpräsent vom Volksbund entgegennahm.

Text und Fotos: Jens Effkemann

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