Bei 30 Grad nicht im Freibad, sondern auf einem Soldatenfriedhof

10. August 2016

Bei 30 Grad (fast) die einzige Erfrischung

Schutzkleidung muß schon sein ...

Man sieht den Unterschied "vorher - nachher"

Auf dem deutschen Soldatenfriedhof Fort-de-Malmaison / Region Aisne / Frankreich sollte das Arbeitskommando die Metallgrabzeichen reinigen und neu lackieren. Auf diesem Friedhof liegen über 11.000 Gefallene deutsche Soldaten aus dem 2. Weltkrieg.

Von Montag, 18.07.16 bis Freitag, 29.07.16 sollte der Arbeitseinsatz (AE) „Fort-de-Malmaison 2“ dauern. Die 7 Reservisten und 1 Förderer (VdRBw, Kreisgruppe Unna) aus NRW machten sich unter dem Kommandoführer HF d. R. Torsten Stegemann auf den Weg nach Sissonne/Frankreich. Unterstützt wurde das Arbeitskommando durch 2 MKF der 1./VersBlt 7 aus Unna. In Sissonne wurde das Arbeitskommando im Quartier d´Orléans (TrÜbPl-Lager) einquartiert.

Am Dienstagvormittag erfolgte die Einweisung in die Arbeiten durch den Pflegebereichsleiter des Volksbundes, Joél Clément. Das Arbeitskommando nahm bei über 30 Grad die Arbeit auf. Es wurden die Metallgrabzeichen abgeschliffen und mit Rostschutzfarbe und Pinsel grundiert. Erst nach 48 Stunden Einwirkzeit konnten die ersten Reihen der Metallgrabzeichen mit einer Spritzpistole lackiert werden. Insgesamt konnten in den 2 Wochen bei sommerlichen Temperaturen 520 Metallgrabzeichen neu lackiert werden.

Das Rahmenprogramm am Wochenende führte das Arbeitskommando in die Städte Laon und Reims. Auf dem Weg nach Reims wurde am „Chemin des Dames“ das Museum „Drachenhöhle“, aus dem 1. Weltkrieg besichtigt. Am Sonntag wurde der amerikanische Aisne-Marne American Cemetery and Memrial in Belleau sowie der danebenliegende Deutsche Soldatenfriedhof besichtigt. Auf beiden Friedhöfen liegen Gefallene des 1. Weltkrieges.

Zum Abschluss des AE wurde am Donnerstag, den 28.07.16 in der Kapelle auf dem Friedhof Fort-de-Malmaison eine Gedenkfeier veranstaltet. Es wurde das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ gespielt sowie der Kranz vom Volksbund niedergelegt.

 

Text und Fotos: Torsten Stegemann

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