„Der Volksbund war und ist mir eine Herzensangelegenheit“

13. Juni 2016

Gerd Richter verabschiedet sich als Kreisorganisationsleiter der Reservisten und gibt die Verantwortung in die Hände seiner ehemaligen Kollegin Claudia Klug.

Dorsten-Wulfen, 25.06.2016. Es war ein ganz besonderer Anlass zu dem das Team der Geschäftsstelle vom Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr im Kreisverband Gelsenkirchen/Recklinghausen am Samstagabend ins Munitionsdepot nach Dorsten-Wulfen eingeladen hatte. Schließlich wird Gerd Richter nach 30 Jahren als Kreisorganisationsleiter der Reservisten in den Ruhestand gehen und seine aktuelle Mitarbeiterin Claudia Klug die Geschäfte von ihm übernehmen. Die Abendveranstaltung mit zahlreichen Weggefährten, Kooperationspartnern aber auch mit vielen Freunden der Beiden war daher ein Abschied- und Anfangnehmen zugleich.

Zum außergewöhnlichen Engagement von Gerd Richter für den Volksbund fand Roland Schmitt die passenden Worte aber keine offizielle Ehrungsmöglichkeit des Vereins mehr. „Schließlich haben Sie durch die letzte Ehrung vom Volksbund bereits unsere höchste Auszeichnung erhalten. Höher geht nicht mehr!“ so der Bundeswehr- und Reservistenbeauftragte des Volksbundes in NRW.

Mit einem Modell der durch den Volksbund wieder aufgebauten Kirche „St. Mariä Himmelfahrt“ von St. Petersburg-Sologubowka fand Roland Schmitt trotz der fehlenden offiziellen Ehrungsmöglichkeit nach einhelliger Meinung dann doch noch ein passendes wie würdiges Symbol für den jahrelangen Einsatz von Gerd Richter. So sind seinem unermüdlichen Werben für den Volksbund in den Städten des Kreisverbandes Gelsenkirchen/Recklinghausen viele Spendeneingänge zu verdanken. „Dabei kam es mir nicht auf das Finanzielle an. Das Gespräch mit den Menschen stand bei mir im Vordergrund.“ so Richter selbst.

Eben durch diese zu tiefst menschliche und vorbildliche Art von Gerd Richter lässt sich dementsprechend auch erklären, dass dank seiner Initiative sowie dank der Unterstützung des Volksbundes eine Dame aus Haltern am See vor zwei Jahren Gewissheit über das Grab ihres Vaters erlangt hatte. Sie war zur Verabschiedung von Gerd Richter daher eigens als „Ehrengast“ von ihm eingeladen worden.

Neben Roland Schmitt waren auch die anderen Redner voll des Lobes für Gerd Richter. Bürgermeister Stockhoff aus Dorsten überreichte ihm die silberne Ehrennadel der Stadt – unter anderem für sein großes Engagement in Sachen Volksbundarbeit vor Ort. Die Ehrung wurde zuvor noch nie vergeben.

Nach der Ehrung und Würdigung von Gerd Richter richtete Roland Schmitt das Wort ebenfalls an Claudia Klug. Er gratulierte ihr zur neuen Stelle an der bekannten Wirkungsstätte und drückte seine Freude über die künftige Zusammenarbeit aus. „Auch Sie habe ich schon in einigen Bereichen kennen und schätzen gelernt.“

 

Text: Jens Effkemann
Fotos: Gerd Böttcher

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