Reservisten und Soldaten besuchten rund 150.000 Kriegsgräber

21. Oktober 2016

Last Post - Kranzniederlegung am Menentor

ein Teil der Gruppe auf dem Waldfriedhof in Aachen

Abschlussfoto auf dem Friedhof in Vossenack

39 Reservisten und aktive Soldaten aus NRW besuchten während des "Rollenden Seminars" vom 14. – 16. Oktober insgesamt 11 Kriegsgräberstätten.
Veranstalter dieses "Rollenden Seminars" ist seit 2003 der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und nachdem das Rollende Seminar 2015 nicht stattfinden konnte, war das Interesse, an der diesjährigen Fahrt teilzunehmen, besonders groß. Diesmal wurden Kriegsgräberstätten in Deutschland, Belgien und den Niederlanden besucht. Der größte deutsche Friedhof befand sich in Langemark (Belgien) mit 44.304 beigesetzten Soldaten und Zivilpersonen. Zu den sicherlich gepflegtesten gehören der Britische Ehrenfriedhof in Reichswald (Deutschland) und der Amerikanische Ehrenfriedhof in Margraten (Niederlande). Ein besonders Erlebnis bot sich den Teilnehmern am Samstagabend. In Ypern (Belgien) wurde das Menentor besucht und die Gruppe nahm an der feierlichen Zeremonie "Last Post" (Letzter Wachposten) teil. Bereits seit dem 2. Juli 1928 wird dieses Trompetensignal jeden Abend um 20 Uhr gespielt. Hier wurde auch vom Volksbund ein Kranz niedergelegt, um der Gefallenen des 1. Weltkrieges zu gedenken. Am letzten Tag Rückfahrt und Besuch der Deutschen Kriegsgräberstätte auf dem Waldfriedhof in Aachen. Die Reservistenkameradschaft TSH-FSHT Aachen eV hat die Grabpflege für 5.078 Grabstätten und Gedenksteine übernommen. Sicherlich eine umfangreiche wie ehrenvolle Arbeit mit der die RK noch jahrelang beschäftigt sein dürfte. Eine interessante wie anstrengende Fahrt endete dann am Sonntagabend in Unna.


Text und Fotos: Eberhard Beckmann
                          Schriftführer der Reservistenkameradschaft Wetter

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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