Wiedereröffnung Soldatenfriedhof Langemark

19. Oktober 2015

Die Skulptur "Trauernde Soldaten" wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten wieder an ihren ursprünglichen Standort am Kameradengrab umgesetzt

Soldaten vom Stabsunterstützungsbataillon des I. D/NL Korps aus Münster

Die Fahnen werden Markus Meckel übergeben

Einbettung im Kameradengrab zur letzten Ruhe

Zehn Reservisten der Marsch- und Arbeitsgruppe aus Nordrhein-Westfalen und Hessen unter Leitung des 1. stellv. Landesvorsitzenden von NRW, OTL d.R. Peter Weyers, halfen bei der Vorbereitung und Durchführung der Zeremonie anlässlich der Wiedereröffnung des deutschen Soldatenfriedhofes in Langemark/ Belgien.
Weitere Unterstützung kam vom I. D/NL Korps aus Münster. Unter dem Kommando von Leutnant Pille fungierten 9 Soldaten des Stabsunterstützungsbataillon I. D/NL Korps als Sarg- und Kranzträger.

Am  Freitag, 16. Oktober erfolgte die feierliche Wiedereröffnung des deutschen Soldatenfriedhofs Langemark, nachdem die 6-monatigen Renovierungsarbeiten abgeschlossen waren. Der Volksbund Deutsche Krieggräberfürsorge e.V. und die Provinz Westflandern hatten sich die Renovierungskosten dieses unter Denkmalschutz stehenden Friedhofs geteilt.

Während der Gedenkfeier wurden die Gebeine von 9 identifizierten und einem unbekannt gebliebenen deutschen Soldaten aus dem I. Weltkrieg, die in den letzten Jahren gefunden wurden, zur letzten Ruhe in der Gruft des Kameradengrabes beigesetzt. Bereits am Vortag hatten die Reservisten dort weitere 37 Unbekannte deutsche Soldaten bestattet.

Etwa 600 Besucher verfolgten die eindrucksvolle Gedenkfeier mit Ansprachen des Bürgermeisters von Langemark, Herrn Wyffels, des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Rüdiger Lüdeking, der Ministerin der flämischen Regierung, Frau Danielle Godderis-t’Jonck und des Präsidenten des Volksbundes, Herrn Markus Meckel.

Schüler der Basisschulen von Langemark und Madonna trugen Gedanken zum Frieden vor.

Trommler und Trompeter der Bundeswehr sowie die belgische Marinemusikkapelle begleiteten musikalisch die Feierstunde. Weiterhin stellten die belgischen Streitkräfte eine Ehrenformation.

Es war eine einfühlsame Veranstaltung, über die auch im belgischen Fernsehen und in einigen Zeitungen berichtet wurde.

 

Text:   H.-Peter Weyers und Roland Schmitt
Fotos: Roland Schmitt

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