Kriegsgräberstätten in Nordrhein - Westfalen

1947 wird ein Beauftragter des Volksbundes für Bau, Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräberstädten in Nordrhein – Westfalen eingesetzt. Es beginnt eine Diskussion über die Zusammenlegung aller Kriegstoten auf ausgewählte große Kriegsgräberstätten in NRW. Die Gemeinden bestehen jedoch auf dem Verbleib „ihrer“ Kriegstoten am Ort. Entsprechend hoch ist die Zahl von über 2.130 Kriegsgräberstätten, auf denen ca. 333.000 Tote (53 % Ausländer) ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. In NRW hat der Volksbund etwa 450 Anlagen selbst gebaut oder war am Ausbau maßgeblich beteiligt.

Zu einzelnen Kriegsgräberstätten, auf denen der Landesverband in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und den zuständigen Gemeinden in den vergangenen Jahren Informationstafeln aufgestellt hat, finden Sie hier weiterführende Informationen.

Die tatsächliche Zahl der Kriegsopfer, die heute auf einer Kriegsgräberstätte ruhen, weicht in einigen Fällen von den Angaben der Amtlichen Gräberliste von 1969 ab. Im Wesentlichen gibt es hierfür drei Gründe: Zubettungen, Ausbettungen, Verlust von Gräbern.

Auch wenn der Volksbund nicht direkt für die Pflege der Kriegsgräberstätten im Inland zuständig ist, steht er den zuständigen Stellen im Land beratend zur Seite. Vor der Anlegung, Ausgestaltung, Änderung und Erweiterung von Kriegsgräberstätten soll der Volksbund angehört werden. Auch heute ist hierzu ein Sachverständiger des Landesverbandes eingesetzt, der auch Bürgerbeschwerden über die mangelhafte Pflege von Kriegsgräberstätten nachgeht.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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