Ausstellungen des Volksbundes bei der Bundeswehr

 

Der Volksbund hat in der Bundeswehr einen verlässlichen Partner. Von der Haus- und Straßensammlung bis zu Arbeitseinsätzen auf deutschen Kriegsgräberstätten gibt es eine breite Unterstützung für die Arbeit des Volksbundes. Diese Zusammenarbeit ist aber nicht nur eingleisig. Auch der Volksbund  hat hier einiges zu bieten. Ein Beispiel ist die Darstellung der Unterstützung durch die Bundeswehr in der Öffentlichkeit. Hierzu zählen u. a. spezielle Themenausstellungen über die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Reservisten und weitere Wanderausstellungen.

Die Wanderausstellungen beinhalten die Arbeit des Volksbundes unter Einbeziehung der engen Kooperation mit der Bundeswehr, bieten aber auch die Möglichkeit zur zeitgeschichtlichen Weiterbildung der Soldaten.

Gerade die Wanderausstellungen zu „Jelabuga“ und „Workuta“ beleuchten auf einzigartige Weise historische Themen, die in der präsentierten Form der Öffentlichkeit wenig oder gar nicht bekannt sind.

Die Ausstellung „Kennst Du Jelabuga?“ zeigt ca. 100 mit einer Kleinbildkamera heimlich aufgenommene Fotos aus dem Leben deutscher Kriegsgefangener in der Sowjetunion von der Gefangennahme in Königsberg 1945 bis zum Kriegsgefangenenlager Jelabuga. Es handelt sich hier um die einzige bekannte derartige, illegale Fotoserie der mehr als 3.000.000 in sowjetische Kriegsgefangenschaft geratenen deutschen Soldaten. Während es eine große Zahl an Büchern zum Thema der Kriegsgefangenschaft gibt, sind Fotos sehr selten. Gerade den Nachkriegsgenerationen, denen mangels eigenen Erlebens jegliche Vorstellung über das Thema fehlt, kann hier durch beeindruckendes Bildmaterial dieses historische Kapitel näher gebracht werden.

Unter dem Titel „Workuta – zur Geschichte eines sowjetischen Straflagers“ hat der Volks-bund aus verstreuten Quellen und Zeitzeugenberichten eine so nirgends zu sehende Gesamtdarstellung über dieses Lager zusammengestellt. Der Betrachter erhält einen tiefen Einblick in den sowjetischen GULAG, in dem die unterschiedlichsten deutschen Gefange-nenkategorien vertreten waren: Deutsche Kriegsgefangene, Russlanddeutsche, Zivilinternierte, Aufständische des 17. Juni und Verurteilte der „Sowjetischen Militärtribunale“. Die Ausstellung zeigt exemplarisch das Leben und Leiden in einem Straflager, wie es auch heute noch nahezu unbekannt ist.

Daneben gibt es weitere Ausstellungen mit historischen Inhalten. „Aus der Geschichte lernen“ ist eine Ausstellung mit den Themenschwerpunkten Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg und der aktuellen Arbeit des Volksbundes in allen ihren Facetten.

Die Ausstellung „Gräber mahnen zum Frieden“ beschränkt sich ausschließlich auf die verschiedenen Arbeitsgebiete des Volksbundes von der Suche nach Kriegstoten, deren würdige Bestattung auf Kriegsgräberstätten bis zur Jugend- und Friedensarbeit.

Seit nunmehr 20 Jahren werden die Ausstellungen des Volksbundes in Kasernen und ande-ren Einrichtungen der Bundeswehr gezeigt. Darunter sind vor allem auch Bildungseinrichtungen, wie die Bundeswehrhochschule in Hamburg oder die Akademie für Führung und Kommunikation in Straußberg.

Neben den Ausstellungen verfügt der Volksbund über einen speziellen Informationsstand, der vorwiegend bei Veranstaltungen, wie „Tag der Offenen Tür“ oder „Tag der Reservisten“ zum Einsatz kommt.

Der Volksbund ist sich der Bedeutung der Bundeswehr für seine Arbeit bewusst. In seinen Ausstellungen wird immer wieder darauf hingewiesen. Auch der Volksbund ist bestrebt, ein verlässlicher Partner zu sein, auf den die Bundeswehr in Zeiten zunehmender Belastungen durch Auslandseinsätze und einer deutlichen Reduzierung ihres Umfanges zählen kann.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

 

Ansprechpartner:

Thomas Gliem

Tel. 0561/7009-133

Mail: thomas.gliem(at)volksbund.de

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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