Hannover

 

Die Stadt Hannover ist eine von 13 Mitgliedsstädten, die am Dienstag, dem 23. Mai 2000, im Beisein von Bundespräsident Johannes Rau in Berlin offiziell das Deutsche Riga-Komitee gründeten.

Ansprechpartner der Stadt Hannover für das Riga-Komitee ist Herr

Harald Härke
Kultur- und Personaldezernent
Stadt Hannover / Neues Rathaus
Trammplatz 2
30159 Hannover
Tel.: + 49 (0)511 / 168-43916
Fax: + 49 (0)511 / 168-46373
Email: Harald Härke D1(at)Hannover-Stadt.de

 

Die Stadt Hannover war bei der Erinnerungsreise anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Deutschen Riga-Komitees und bei der Gedenkveranstaltung am 9. Juli 2010 in Riga-Bikernieki mit einer eigenen Delegation vertreten.

„Abgeschoben in den Tod. Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern am 15. Dezember 1941 nach Riga“

Am 15. Dezember 1941 wurden 1001 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Hannover nach Riga verschleppt, in der Verwaltungssprache hieß es: Sie wurden „abgeschoben“.

Die Ausstellung „Abgeschoben in den Tod – Die Deportation von 1001 jüdischen Hannoveranerinnen und Hannoveranern am 15. Dezember 1941 nach Riga“ der Landeshauptstadt Hannover – Projekt Erinnerungskultur – zeigte 70 Jahre nach der Deportation die chronologischen Ereignisse und die historischen Kontexte dieser menschenverachtenden Aktion und beleuchtete anhand von exemplarischen Biographien die individuellen Schicksale der Riga-Deportierten. Die Ausstellung, die vom 15. Dezember 2011 bis zum 27. Januar 2012 im Bürgersaal im Neuen Rathaus zu sehen war, klärte erstmals umfassend dieses Kapitel der hannoverschen Stadtgeschichte auf. Die Inhalte der Ausstellung stehen durch die Publikation eines Ausstellungskatalogs nachhaltig zur Verfügung.

Das Netzwerk Erinnerung und Zukunft hat sich durch das Angebot eines pädagogischen Programms an diesem Projekt beteiligt. Zwei junge Historiker haben im Team mit Museumspädagogen und weiteren Historikern ein Konzept entwickelt, Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung begleitet und durch vertiefende Fragestellungen eine umfassende Auseinandersetzung der Jugendlichen mit diesem Thema angeregt.

unter http://www.erinnerungundzukunft.de/index.php?id=523 u. a.:

Flyer zum Gesamtprogramm (PDF)

Flyer zum Symposium (PDF)

Literatur, Materialien und Medien zu Deportationen nach Riga 1941/42, Ghetto Riga 1941-1944. Zusammenstellung von Winfried Nachtwei, MdB (PDF)

Bericht zur Ausstellungseröffnung auf NDR.de (4.09 Min)

h1 Fernsehen aus Hannover: Zeitzeugen der Deportation aus Hannover 1941 (3.37 Min)

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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