Rheine

 

Die Stadt Rheine trat am Dienstag, dem 27. Januar 2015, offiziell als 51. Mitgliedsstadt dem Deutschen Riga-Komitee bei.

Ansprechpartner der Stadt Rheine für das Riga-Komitee ist

Herr Oliver Jansen

Stadt Rheine
Der Bürgermeister
Fachbereich Bildung, Jugend, Familie und Soziales
Klosterstr. 14
48431 Rheine 
Tel.: +49 (0)5971 / 939 668
Fax: +49 (0)5971 / 939 503
Email: oliver.jansen(at)rheine.de 

 

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bildungsfahrt nach Riga im Innenraum des Freiheitsdenkmals

Eindrucksvolle Jugendbildungsfahrt nach Riga 

Besuch von Gedenk- und Erinnerungsstätten

Rheine. In den Herbstferien haben sich Jugendliche aus Rheine im Alter von 16 bis 18 Jahren für fünf Tage auf den Weg gen Riga, der Hauptstadt Lettlands, gemacht. Organisiert wurde die Jugendbildungsfahrt vom Jugend- und Familiendienst Rheine e.V., gemeinsam mit den  Kooperationspartnern Stadtjugendring Rheine e.V. und dem Jugendamt der Stadt Rheine. Die Stadt ist  seit dem Jahr 2015 Mitglied im Riga-Komitee. Gefördert wurde das Projekt aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW. Inhalt der Bildungsfahrt war die Auseinandersetzung mit dem Holocaust während des Zweiten Weltkrieges und der sich daraus ergebenden Verantwortung für die heutigen Generationen.  

Die Gruppe hat verschiedene Gedenk- und Erinnerungsstätten besucht, darunter das ehemalige jüdische Ghetto und das Ghettomuseum, die Massengräber in den Wäldern  Bikernieki und Rumbula, das ehemalige Arbeitslager Salaspils und den Deportationsbahnhof Skirotava. Die Jugendlichen zeigten sich stark beeindruckt von dem, was sie dort erfahren haben. Das Museum „Jüdisches Leben in Lettland“ erzählt die Geschichte der Menschen, die in Riga jüdischen Glaubens waren. 

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Freiheitsdenkmals. „Das ist sonst nur beispielsweise Abgeordneten einer Stadt erlaubt“, verrieten die Organisatoren. So durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Innenraum betreten, sich in das Gästebuch eintragen und sogar hoch auf den Turm steigen. Das Denkmal symbolisiert die Unabhängigkeit von der damaligen Sowjetunion.

In diesem Zusammenhang setzten sich die Jugendlichen immer wieder mit der Frage auseinander, welche Verantwortung sich für die heutigen Generationen ergibt. Die Jugendlichen sind sich einig, dass sie, mit ihren gemachten Erfahrungen und Erlebnissen, wichtige Multiplikatoren sind und ihrem sozialen Umfeld von dieser beeindruckenden Reise in die Vergangenheit berichten werden.

Außerdem war auch genügend Zeit, Riga bei einer Stadtführung kennenzulernen. Dabei wurde die Gruppe von Janis Linins unterstützt und informiert, ein Experte vor Ort, der sich mit der damaligen Thematik beschäftigt und unter anderem zuständig ist für eine Workcampgruppe im Sommer, welche die Kriegsgräber pflegt.

Beim Nachtreffen der Gruppe am 8. Dezember besuchen die jungen Menschen aus Rheine die Villa Ten Hompel in Münster, um dort die Fahrt auszuwerten und abzurunden.  

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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