Projekt-Partner

IPAK - Mladost gradi buducnost

In 2002 startete IPAK das Projekt „Die Jugend baut die Zukunft auf“ („Mladost gradi buducnost“) in Ostbosnien, mit der Unterstützung der deutschen Organisation Schüler Helfen Leben (SHL) und des Berghof Forschungszentrums. Ziel war die Unterstützung der Integration jugendlicher Rückkehrer und der Aufbau guter interethnischer Beziehungen in der ländlichen Drina-Region. Das Projekt verbindet Jugendgemeinwesenarbeit, Vernetzung und interkulturelle Begegnung sowie Maßnahmen zur Unterstützung der beruflichen Ausbildung und Einkommensförderung miteinander. Dafür wurden ein Jugendzentrum und Werkstätten sowie eine Jugendgenossenschaft in Krizevici, einer Ortsgemeinschaft innerhalb der Gemeinde Zvornik nahe der Entitätsgrenze eingerichtet.

Die von IPAK etablierten Einrichtungen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Kreuzungs- und Knotenpunkt entiätsüberbergreifender Initiativen entwickelt. Das Projekt „Die Jugend baut die Zukunft auf“ bildete insoweit eine Besonderheit und hatte Pilotcharakter, als es friedensfördernde und entwicklungspolitische Elemente integrierte – ein Anspruch, der in der Wiederaufbau-Arbeit in Bosnien bislang nur selten umgesetzt wurde.

Im Sommer 2011 fand im Rahmen der Begegnung in Bosnien eine Projektarbeit mit dem Titel "Nie wieder...Wir engagieren uns!"statt. Junge Menschen aus beiden Ländern beschäftigten sich darin ausgehend von Zeitzeugenbegegnungen mit Kriegsverbrechen unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechtsverletzung. Das Projekt wurde gefördert im Programm EUROPEANS FOR PEACE der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie von der Stiftung Gedenken und Frieden. Das Ergebnis, eine zweisprachige Projektbroschüre, ist auf auf der Projektseite einsehbar.

Der Landesverband Hessen organisiert zusammen mit IPAK seit 2010 bi- und trinationale Jugendbegegnungen in Bosnien-Herzegowina, Deutschland und Polen.

 

 

 

IPAK - Mladost gradi buducnost

Adresse: Inzinjerskih brigada bb VIII/1, 75000 Tuzla , Bosna i Hercegovina

Tel.: +387 35 299 027

Fax.: +387 35 299 028

Internet: http://www.ipak-mgb.ba/

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  • "Nie wieder...wir engagieren uns!"