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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
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Kassel, 11. Juni 2010
 
50 Jahre deutsche Kriegsgräberstätte in Recogne-Bastogne/Belgien

Gedenkveranstaltung am 23. Juni 2010, 13 Uhr
 
Über 6 800 Gefallene ruhen auf der deutschen Kriegsgräberstätte in der belgischen Gemeinde Recogne. Das Dorf liegt nördlich von Bastogne, einem der Hauptkampf-orte während der so genannten Ardennenoffensive. Damit gemeint sind die verlustreichen Kämpfe zwischen deutschen und amerikanischen Truppen, die im Winter 1944/45 in Belgien und in Teilen Luxemburgs tobten.

Zum 50-jährigen Jahrestag der Einweihung des Friedhofes lädt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu einer Gedenkveranstaltung ein, die am 23. Juni, um 13 Uhr beginnt.

Zum gemeinsamen Gedenken erwartet der Volksbund zahlreiche Angehörige aus Deutschland, Repräsentanten der belgischen Verwaltung, den Bürgermeister von Bastogne, Philippe Collard, und den deutschen Botschafter, Prof. Dr. Reinhard Bettzuege. Auch die Teilnehmer des diesjährigen Europäischen Marsches der Erinnerung und der Freundschaft (Ardennenmarsch) sind zu der Gedenkstunde eingeladen.

Nach den Kämpfen in den Ardennen bestattete zunächst der amerikanische Gräberdienst US-Soldaten und deutsche Gefallene auf dem jetzigen Gräberfeld. Die Gräber der Amerikaner wurden später nach Henry-Chapelle verlegt. Der belgische Gräberdienst brachte anschließend weitere deutsche Gefallene aus verstreuten Grablagen auf den Soldatenfriedhof. Dabei handelte es sich auch um Tote, die bereits 1940 gefallen oder während der Besatzungszeit umgekommen waren.

Nachdem der Volksbund den Friedhof übernommen hatte, halfen 1954 Jugendliche aus sechs Nationen beim Ausbau der Anlage. Später gab es weitere derartige Arbeitseinsätze unter dem Leitwort „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Zur Einweihung des Friedhofes am 25. September 1960 kamen über 2 000 Angehörigen aus Deutschland nach Recogne.

 
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