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Ursula von der Leyen: Halbe ist ein Ort der Ermahnung

Bundesverteidigungsministerin zum ersten Mal auf Deutschlands größter Kriegsgräberstätte

23. August 2016 Christoph Blase

Ursula von der Leyen und Daniela Schily in Halbe (Foto: Ch.Blase)

Zum ersten Mal ist Dr. Ursula von der Leyen (CDU) nach Halbe gekommen und hat die Gedenkrede an den offenen Gräbern gehalten. "Halbe mahnt, wie wichtig es ist den Frieden zu erhalten“, sagte von der Leyen. Hier werde deutlich, was geschehe, wenn die Menschlichkeit versage.  Halbe sei angesichts der aktuellen Kriege in der Welt ein wichtiger Ort der Ermahnung.

Mit diesem Besuch würdigte die Bundesverteidigungsministerin die engagierte Arbeit des Volksbundes, der regelmäßig von Soldaten und Reservisten der Bundeswehr tatkräftig unterstützt wird. „Die Teilnahme der Bundesverteidigungsministerin ist ein starkes Zeichen für die Verbundenheit von Bundeswehr und Volksbund seit vielen Jahren. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Soldaten und Reservisten wären die zahllosen Arbeitseinsätze des Volksbundes im In- und Ausland so nicht möglich“, sagt Volksbund-Generalsekretärin Daniela Schily.

Angesichts des erfolgreichen deutsch-russischen Arbeitseinsatzes auf Deutschlands größter Kriegsgräberstätte erklärte von der Leyen: „Die gemeinsame Arbeit der jungen Menschen bietet eine große Chance für Verständigung und Versöhnung“.

Ursula von der Leyen würdigte auch das Engagement der Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums aus Könis Wusterhausen. Sie hatten auf Einladung von Oliver Breithaupt, Landesgeschäftsführer Volksbund Brandenburg, extra ihre Ferien unterbrochen, um mit Gedenkstättenlehrer Holger Wedekind zu dieser Gedenkveranstaltung in Halbe zu kommen und den Kriegstoten die letzte Ehre zu erweisen.

Generalsekretärin Daniela Schily lobte die Arbeit des Brandenburger Landesverbandes unter dem Vorsitzenden Gunther Fritsch, der es geschafft habe, in Halbe einen besonderen Gedenkort zu unterhalten. Dabei wies sie auch auf die aufopferungsvolle Arbeit der ersten Stunde unter Pfarrer Ernst Teichmann vor fast 70 Jahren hin. An der Veranstaltung nahm auch Reinhard Führer, Präsident des Volksbundes a. D., Alt-Ministerpräsident Manfred Stolpe sowie die Bundestagsabgeordneten Jana Schimke und Dr. Fritz Felgentreu (Landesvorsitzender Berlin) wie auch der stellvertrende Landesvorsitzende Sachsens Detlef Fritzsch sowie der sächsische Volksbundlandesgeschäftsführer Dr. Dirk Reitz Teil. Das Gebet zur Einsegnung sprach Katharina Furian, Superintendentin des Kirchenkreises Zossen-Fläming.

Mit der Einbettung von 71 gefallenen deutschen Soldaten durch den Volksbund  wird der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Auf dem Waldfriedhof in Halbe ruhen über 28.000 Opfer des Zweiten Weltkrieges, überwiegend im Kessel von Halbe Gefallene, aber auch hingerichtete Deserteure der Wehrmacht, Zwangsarbeiter und zwischen 1945 und 1947 Verstorbene aus dem sowjetischen Speziallager Ketschendorf.

Die Einbettung ist Teil des bereits traditionellen deutsch-russischen Arbeitseinsatzes von Soldaten der Bundeswehr und aus Russland.

           

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