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Zeichen gegen Flucht und Vertreibung

Einbettung von 220 Kriegstoten in Neumark

17. Oktober 2016

Am 22. Oktober ist in Neumark (Stare Czarnowo/Polen) anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kriegsgräberstätte die Einbettung von 220 Kriegstoten geplant. Das Foto zeigt Wolfgang Wieland bei einer Einbettung im Jahr 2009. (Foto: Maurice Bonkat)

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland (Bündnis 90/Die Grünen) wird am 22. Oktober 2016 ab 12 Uhr die Gedenkveranstaltung anlässlich des zehnjährigen Bestehens der deutschen Kriegsgräberstätte in Neumark (Stare Czarnowo/Polen) eröffnen. Die Gedenkrede hält Dr. Bernd Fabritius, Präsident des Bundes der Vertriebenen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Einbettungen von etwa 220 geborgenen Kriegstoten. Mehr als 200 dieser Kriegsopfer stammen aus einem ehemaligen sowjetischen Internierungslager und wurden vom Volksbund aus einem Massengrab in Bromberg/Bydgoszcz geborgen. Eine weitere Gruppe von etwa 20 Zivilisten hatte sich nahe Waldtal/Wegielnia auf der Flucht vor der heranrückenden Roten Armee selbst beziehungsweise gegenseitig das Leben genommen. Ihnen und allen anderen Opfern von Flucht und Vertreibung sowie von Krieg und Gewaltherrschaft wird mit der Einbettung in Neumark/Stare Czarnowo ein sichtbares Zeichen der Erinnerung gesetzt. Bisher ruhen dort über 23 000 Kriegstote.

Musikalisch umrahmt wird das Gedenken durch die Beiträge des deutsch-polnischen Jugendorchesters aus Frankfurt/Oder sowie einer weiteren internationalen Gruppe der Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm.

 

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