Allgemeine Reihe

26. Mai 2014

Band 20: Letzte Lebenszeichen II Briefe aus dem Krieg

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„So sitzt man in einem ein-meterigen Erdloch und wartet. Für jede Stunde, die man noch am Leben ist, dankt man dem Schöpfer. Über unsere Verluste zu schreiben ist verboten.“ Mit deutlichen Worten be­schreibt Wilhelms Friederichs in seinem Brief Nr. 913 vom Februar 1944 die Bedingungen, unter denen eine Vielzahl der Feldpostbriefe und Karten von Soldaten im Zweiten Weltkrieg verfasst wurde. Doch trotz oder gerade wegen dieses Verbots sind die Mitteilungen der Soldaten reich an Geschichten, persönlichen Gedanken und vor allem an Gefühlen für die Lieben zuhause.

 

Wie schon das erste Buch versammelt auch Band II der „Letzten Le­bens­zeichen“ solche schriftlichen Zeugnisse von und über ganz verschiedene Menschen zu einer Lektüre. Ihnen gemeinsam ist, dass sie den Zweiten Weltkrieg oder die Kriegs­ge­fan­gen­schaft nicht überlebt haben. Als Besonderheit stehen dieses Mal die Auszüge aus dem Tage­buch einer jungen Krankenschwester, die in einem Seuchenlazarett in Russland arbeitete, inmitten der vielen, sehr bewegenden Nachrichten der Männer, die ihren Dienst als Soldaten an der Front taten. Die Authentizität und Unmittelbarkeit all dieser Briefe hat selbst heute nichts von ihrer Wirkung eingebüßt, denn sie ist wahr. Das macht sie auf jeden Fall relevant für jeden, der sich mit dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Darüber hinaus sind die „Letzten Lebenszeichen“ eine starke Botschaft an alle, die sich für den Frieden in Deutschland und auf der ganzen Welt einsetzen.

Brigitte Rathmann

Band 19: Nichts ist vergessen. Gespräche mit deutschen und russischen Kriegsteilnehmern

Das Buch ist leider vergriffen und nicht mehr lieferbar.

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Fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird die Zahl derjenigen, die noch Kriegserlebnisse aus erster Hand erzählen können, naturgemäß immer geringer. 19 Kriegsteilnehmer und eine Kriegsteilnehmerin aus Russland und Deutschland geben Auskunft – vielleicht zum letzten Mal.

Wie war ihre persönliche Entwicklungsgeschichte? Wie haben sie gedacht und gefühlt, was hatten sie für Träume und Ziele? Um die Erfahrungen vergleichen zu können, wurden den Zeitzeugen von deutschen und russischen Schülern entwickelte Fragen vorgelegt. Denn diese haben Fragen – und immer weniger Möglichkeiten, noch etwas aus erster Hand zu erfahren.

Die Antworten geben Einblicke in eine gar nicht einmal so unterschiedliche Welt der Gedanken, Wünsche und Träume. Sie verweisen aber auch ganz direkt auf die schrecklichen Seiten des Krieges. Für die Angehörigen einer Generation, die über 60 Jahre in Frieden und Wohlstand lebt, sind die von diesen Zeitzeugen gemachten Erfahrungen heute jenseits des Vorstellbaren.

Alle Befragten haben die Schrecken des Krieges überstanden und zu meist ein gutes, ein erfülltes berufliches und privates Leben führen können. Der Krieg ihrer Jugend allerdings hat sie kaum losgelassen. Was ihnen allen gemein ist, ist nicht von ungefähr der Wunsch, dass die Schrecken und die Opfer des Krieges nicht vergessen werden. Sie alle haben Sehnsucht nach einem wirklich sicheren Frieden.

Band 18: Kriegskinder

vergriffen und nicht mehr lieferbar

Inhaltsverzeichnis/Vorwort; Leseprobe 1; Leseprobe 2

Der Alltag und das Leben von Kindern im Krieg ist die große inhaltliche Klammer, die dieses Buch eint. Sie reicht von den Kriegen des Mittelalters bis zu den vielen bewaffneten Konflikten unserer Zeit und führt auch auf die Kriegsgräberstätten des Volksbundes.

Krieg bedeutet stets für viele Kinder das Ende der Kindheit. Nicht nur, weil sie ihre Väter vermissen, Bomben, Hunger und Tod erleben und ihr Zuhause verlieren. Ein Teil von ihnen wird selbst zu Soldaten – Kindersoldaten. Spätestens seit dem Mittelalter ist die Rekrutierung von Kindern in kriegerischen Auseinandersetzungen gängige Praxis, die bis heute ihre traurige Fortsetzung findet. Je länger Konflikte anhalten und je mehr Verluste eine Armee zu verzeichnen hat, desto selbstverständlicher wird auf Kinder zurückgegriffen, um die Lücken in den eigenen Reihen zu füllen. Gerade junge Menschen mit ihrer Begeisterungsfähigkeit und Naivität sind eine allzu leichte Beute für die Kriegsmaschinerie in aller Welt.

Neben aktuellen Schlagschlichtern zeigt das Buch „Kriegskinder – Kinder im Krieg“ unter anderem, wie die systematische Erziehung zum Krieg in Schulen, in der Hitlerjugend und im Bund deutscher...

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Band 19: Nichts ist vergessen

Gespräche mit deutschen und russischen Kriegsteilnehmern