Beim Hören dieser kurzen Erzählungen – alle von Freunden und Förderern, Mitgliedern und Spendern des Volksbundes - erinnern sich die Älteren an Weihnachtstage in schweren Zeiten, die sie vielfach unter ganz ähnlichen Umständen erlebt haben. Aber schon die Kinder und Enkel können sich kaum vorstellen, wie so manches Weihnachtsfest damals in der Kriegs- und Nachkriegszeit begangen wurde!
Alle Geschichten, so unterschiedlich sie auch sind, drücken die Sehnsucht nach einem friedlichen Weihnachtsfest im Kreis der Familie aus, den Wunsch nach Ruhe und Geborgenheit in vertrauter Umgebung.
Der Mensch, gerade in der tiefsten Not, klammert sich an das Schöne, die Erinnerung an das Heil gibt ihm – manchmal den letzten – Halt in einer haltlosen und heillosen Zeit. Erst in Zeiten der Not zeigt sich, was wirklich wichtig ist, und dass der materielle Wohlstand nicht zu den höchsten Gütern und Werten zählt. Wirklich wichtig ist der Frieden zu Hause und in der Welt, dem unsere Versöhnungsarbeit gilt.








