Stadt Wittlich, 08.11.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Wittlicher Rundschau, Ausgabe Nr. 46 vom 14.11.2015

Reservistenkameradschaft Wittlich sammelt für den Frieden

Im Auftrag der Bundesregierung wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie der Stadtverwaltung Wittlich wiederum zur Spendenaktion aufgerufen

Aus der Verpflichtung zur Wahrung des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt, Frieden unter den Völkern zu halten und die Würde des Menschen zu achten, hatte sich die Reservistenkameradschaft Wittlich, unter der Leitung ihres Vorsitzenden Erhard Röder zur Aufgabe gemacht, sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am verkaufsoffenen Sonntag zu engagieren. Weitere Mithelfer waren: Dagmar Röder, Johannes Ackermann, Matthias Stoffel, Gregor Fischer, Franz-Josef Krämer und Sebastian Vogt. Unterstützt wurden die Reservisten von der Stadt Wittlich.



Vorderweidenthal (LK Südliche Weinstraße), Nov. 2015
BV Rheinhessen-Pfalz

Beispielhafter Aktionstag zum Volkstrauertag

Schülerinnen und Schüler pflegen Kriegsgräberstätte in Vorderweidenthal

Schülerinnen streichen das Eingangstor der Kriegsgräberstätte von Vorderweidenthal

77 Gräber aus dem Zweiten Weltkrieg befinden sich auf der Krieggräberstätte im pfälzischen Vorderweidenthal. Um diese zu pflegen und sich dabei auch mit der Geschichte auseinanderzusetzen, trafen sich 12 Schülerinnen und Schüler des Alfred-Grosser-Schulzentrums in Bad Bergzabern an zwei Tage im November rund um den Volkstrauertag.

Unterstützt wurden die jungen Leute dabei von den beiden Lehrern Horst Götz und Peter Jung sowie von Johannes Berthold, Pfarrer in Vorderweidenthal, der die Aktion im Religionsunterricht angestoßen hatte.

Neben der Reinigung der Gräber und Wege von Laub und Moos, wurden auch drei Bäume gepflanzt und das Eingangtor neu gestrichen. Doch nicht nur die praktische Arbeit stand im Mittelpunkt sondern auch die Frage, wie es zu den Gräbern gekommen ist und wer dort bestattet liegt. Hierzu kamen Anneliese Feldner, Erika Schmitt und Rudi Schwarz zu den Schülern, um von den Erlebnissen aus der Kriegszeit zu erzählen. Der Vater der beiden Frauen August Feldner liegt auf der Kriegsgräberstätte begraben.

Weitere Informationen über den Friedhof, der 1957 eingeweiht worden ist, brachte Lothar Wagner als „Geschichtsforscher“ den Schülern näher.

Auch die Gemeinde zeigte sich sehr erfreut über die zwei Aktionstage. Der Gemeindearbeiter Franz Braun wies die Gruppe fachlich ein und Ortsbürgermeister Volker Christmann bedankte sich bei allen Helfern mit einem Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus.

Die Schüler der 10. Klasse des Alfred-Grosser-Schulzentrums beim Pflegen der 77 Gräber ...
... und bei Gesprächen mit den Zeitzeugen.


Mainz, 15.11.15
BV Rheinhessen-Pfalz

Volkstrauertag in Mainz

Gedenkstunde auf dem Hauptfriedhof

In Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft fand am 15.11.2015 die gemeinsame Veranstaltung der Landeshauptstadt Mainz und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag 2015 statt.

Oberbürgermeister Mainz Michael Ebling begrüßte alle Anwesenden im vollbesetzten Historischen Krematorium und gedachte dabei auch den Opfern des Anschlages von Paris vom vorhergegangenen Freitag Abend.

Musikalisch begleitet wurde die Gedenkstunde vom Bläserensemble des Landespolizeiorchesters unter der Leitung von Bernd Schneider und von dem Mainzer Chor „Ensemble Chordial“ unter der Leitung von Daniel Rumpf.

Inspiriert durch einen Besuch im Rahmen einer Klassenfahrt zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges von Verdun im Sommer des Jahres, trugen unter der Leitung von Cornelia Konietzko die Schüler Maike Münster und Jan Pruschke vom Mainzer Gutenberg-Gymnasium Textbeiträge vor.

Das Totengedenken verlasen Soldaten der Feldjäger-Kompanie.

Anschließend wurde an den Kränzen, die am Deutschen Ehrenhof aufgestellt waren, der Toten gedacht.

Volkstrauertag 2015 auf dem Mainzer Hauptfriedhof:

Gedenken an den Kränzen
Oberbürgermeister Michael Ebling begrüßt die Gäste im Historischen Krematorium


Speyer, 14.11.15
BV Rheinhessen-Pfalz

Prominentensammlung in Speyer zu Gunsten des Volksbundes

Auch im Jahr 2015 fand wieder eine Sammlung von prominenten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Speyer zu Gunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt.
Dabei stellte sich auch der Oberbürgermeister Hansjörg Eger in den Dienst der guten Sache.
Stadtrat Manfred Mussotter organisierte diesen Aktionstag sehr erfolgreich mit elf Teilnehmern und zum Ende der Sammlung rund um die Maximiliansstraße stand das überaus erfreuliche Ergebnis von über 900 € die nun dem Volksbund und seiner Friedensarbeit zu Gute kommen.

Allen Sammlerinnen und Sammlern sowie allen Spendern sei für dieses sehr erfreuliche Sammelergebnis herzlich gedankt.


Aktiv für den Volksbund:

von links nach rechts: Stadtrat und Organisator der Prominentensammlung Manfred Mussotter; Stadtfeuerwehrinspekteur Michael Hopp; Bürgermeisterin Monika Kabs; Stadtrat Hans-Peter Rottmann; Rainer Klein (verdeckt), ehm. Kommandeur in der Kurpfalz- Kaserne; Dompfarrer Matthias Bender; Dekan Markus Jäckle; Uwe Kranz, Leiter Kreisverbindungskommando Stadt Speyer; Stadtrat Dr. Martin Moser; Gerard Filippi (Präsident des französischen Reservistenverbandes der Unteroffiziere Speyer-Neustadt) sowie Oberbürgermeister Hansjörg Eger.

In der Fußgängerzone wurde um eine kleine Spende gebeten und Erbsensuppe verkauft. Die Reinerlöse kommen den Vorhaben des Volksbundes zugute.

Erhard Röder und Horst Papst von der Reservistenkameradschaft Wittlich sammeln für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Stand (Foto: privat).


Lambsheim-Heßheim (Rhein-Pfalz-Kreis)
BV Rheinhessen-Pfalz

Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim

Auf die Initiative des 1. Kreisbeigeordneten und MdL, Herrn Martin Haller, fand am Samstag, dem 7. November 2015 eine Sammlung der Bürgermeister und Beigeordneten der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim sowie der ihr angehörenden Ortsgemeinden zugunsten der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt.

von links: Beigeordneter Herr Stutzmann, Ortsbeigeordneter Herr Korn, Ortsbürgermeister Herr Neunreither, 1. Beigeordneter Herr Dr. Hack, Bürgermeister Herr Reith, MdL Herr Haller und Ortsbürgermeister Herr Knoll

Im Rahmen der Sammlung wurde ein großartiges Spendenaufkommen in Höhe von fast 800,-€ erzielt.

Die Ortsbürgermeister, die an diesem Tag aufgrund anderer Termine nicht an dieser gemeinsamen Sammelaktion teilnehmen konnten, teilten mit, dass sie in den nächsten Tagen in ihrer Ortsgemeinde ebenfalls eine Sammlung durchführen und somit ebenfalls die Kriegsgräberfürsorge unterstützen.

Der Volksbund, die Vertreter der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim und der Ortsgemeinden bedanken sich bei den Spenderinnen und Spender für ihre direkte und große Spendenbereitschaft sowie für die zum Teil recht hohen Spendenbeträge.



Hachenburg, 07.11.2015
BV Koblenz-Trier

Zum ersten aber nicht zum letzten Mal

Infostand in Hachenburg am 07.11.2015

Katharinemarkt in Hachenburg mit Unterstützung des SanRgt 2 aus der Alsberg-Kaserne in Rennerod.
Ein zwar langer aber erfolgreicher Tag – DANKE für diese Unterstützung!!!!!!!



Neustadt a.d.W.
BV Rheinhessen-Pfalz

35. Kontaktlehrerseminar des Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz

Ehrungen für Schulen und Lehrer

Dr. Paul Schädler, Bezirksvorsitzender des BV Rheinhessen-Pfalz (rechts) bedankte sich bei den beiden Referenten der Fortbildung, Stefan Dworak (Volksbund Kassel) und Dr. Katja Waligora, Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz

Im Rahmen der Lehrerfortbildung, die bereits zum 35. Mal vom Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz als Tagesseminar angeboten wurde, haben zahlreiche Lehrkräfte eine Auszeichnung erhalten. Der Bezirksvorsitzende Dr. Paul Schädler übergab die Auszeichnungen für langjährige Schulspenden oder das Engagement als Kontaktlehrer. Die Ehrungen sind ein Zeichen der Anerkennung für das Engagement und die tatkräftige Unterstützung der Arbeit der Kriegsgräberfürsorge im schulischen Bereich.

Themenschwerpunkt der Fortbildung, die erneut im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt stattgefunden hat, waren dieses Jahr Mobbing in der Schule und 100 Jahre Erster Weltkrieg.

„Mobbingfreie Schule – Gemeinsam Klasse sein!“. So lautete der sehr interessant und abwechslungsreich gehaltene Vortrag von Dr. Katja Waligora vom Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz.

Ebenfalls sehr anschaulich und für den schulischen Bereich einsetzbar war die Präsentation der vom Volksbund herausgegebenen App „Lost Generation“.
Stefan Dworak, Leiter des Vorstandbüros des Volksbundes erläuterte den zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern die Funktionen der App und die vielschichtigen Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

Link zur App „Lost Generation“:
http://www.volksbund.de/mediathek/apps/lostgeneration.html

Gefördert wird das Seminar von folgenden Institutionen:
Stiftung Gedenken und Frieden, Kassel
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Mainz



BV Koblenz-Trier
Ort: Koblenz
Quelle: RZ Koblenz und Region vom Samstag, 31. Oktober 2015, Seite 16

Volksbund sammelt mit musikalischer und prominenter Unterstützung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) sammelt wieder Geld, um deutsche Kriegsgräber in aller Welt zu pflegen. Am Freitag war die Auftaktveranstaltung zur jährlichen Haus- und Straßensammlung des VDK, und zwar mit musikalischer Unterstützung: Das Heeresmusikkorps spielte am Forum Mittelrhein für Passanten und die prominenten Sammler – 850 Euro kamen allein bei diesem Termin am Freitag zusammen, wie Bettina Hörter, Geschäftsführerin des Bezirksverbands Koblenz-Trier, mitteilte. Seit 1919 hat der VDK sich die Aufgabe gestellt, gefallene deutsche Soldaten zu suchen, zu bergen, zu identifizieren und würdig zu bestatten. Heute fördert der Volksbund zudem die internationale Zusammenarbeit und die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten, die heute Mahnmale des Friedens sind. Gegenwärtig betreut der VDK 640 Kriegsgräberstätten in mehr als 42 Staaten, auf denen über 1,7 Millionen deutsche Soldaten liegen, die gefallen oder in Kriegsgefangenschaft gestorben sind. Die Spendensammlung läuft vom 1. bis 22. November.

Foto: Sascha Ditscher


Koblenz, 30.10.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Super Sonntag, Ausgabe vom 24.10.2015

Heeresmusikcorps Koblenz spielt am Forum Mittelrhein

Sammlung beginnt musikalisch



Kaiserslautern, 12.9.2015
BV Rheinhessen-Pfalz

Benefizkonzert in der Fruchthalle Kaiserslautern

Sinfonisches Orchester der Moosalbtaler Blasmusik und Männergesangsverein Hermersberg spielen gemeinsam

Unter der Schirmherrschaft und Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel fand am 12. September in der Kaiserlautern ein Benefizkonzert zu Gunsten der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt.

Einen weiten musikalischen Bogen spannte dabei der Männergesangsverein „Frohsinn“ Hermersberg und das Sinfonische Orchester der „Moosalbtaler Blasmusik“ beim Konzert in der Fruchthalle vor gut 200 Zuhörern.

Von klassisch bis modern und von „Frohsinn Light“  bis Opernchor bot der Männergesangsverein Hermersberg, unter Leitung von Wolfgang Sieber,  im ersten Teil des Konzertabends dem Publikum ein abwechslungsreiches Repertoire. Das Finale des ersten Teils mündete in einem gemeinsamen Auftritt mit einer Bläsergruppe der Moosalbtaler. 

Den zweiten Teil des Abends gestaltete das Sinfonische Orchester unter der Leitung von Harald Domes.  Das Orchester zeichnete ein Klanggemälde, das mit schillernden Orchesterfarben Stimmungen ausdrucksstark und nuanciert wiedergab.

Bereits zum dritten Mal veranstaltete das Orchester ein Benefizkonzert zu Gunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Die Initiative zu einem solchen Konzert ging vom ehrenamtlichen Beauftragten für die Stadt Kaiserslautern, Herrn Hans-Jörg Schweitzer aus, der sich mit großem Engagement für die Arbeit des Volksbundes einsetzt.
Der Volksbund bedankt sich bei Herrn Schweitzer sowie bei der Stadt Kaiserlautern, dem Sinfonischen Orchester der Moosalbtaler Blasmusik, dem MGV „Frohsinn“ Hermersberg und allen Gästen für die tatkräftige Unterstützung und einem tollen Konzertabend.



Bingen - Mainz
BV Rheinhessen-Pfalz

Scheckübergabe für Benefizkonzert

Oberbürgermeister überreicht Scheck an ehrenamtlichen Beauftragten

Nach der sehr erfolgreichen Durchführung des Benefizkonzertes im Bingener Kongresszentrum bei dem gemeinsam das Orchester des Willigis-Gymnasium Mainz und der Musikschule aus Oppeln spielten, lud der Oberbürgemeister der Stadt Bingen Herr Thomas Feser zur Scheckübergabe ins Rathaus ein.
Matthias Müller ehrenamtlicher Beauftragter des Volksbundes und Initiator des Konzertes konnte sich über einen symbolischen Scheck über € 3107,37 freuen, die nun der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu Gute kommen.

Eine weitere Scheckübergabe erfolgte am Willigis-Gymnasium in Mainz.
Schulleiter Dr. Roman Riedel übergab den symbolischen Scheck mit dem äußerst erfreulichen Erlös aus der Veranstaltung.

Der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser (2. von links) überreicht einen symbolischen Scheck an das Ehepaar Müller (2. und 3. von rechts) und dankte dabei allen Mitwirkenden für das tolle Engagement.
Der Erlös kommt der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu Gute.
Dr. Roman Riedel, Schulleiter des Willigis-Gymnasiums Mainz (links) gemeinsam mit der Leiterin des Orchester Hannelore Swartman (2. von rechts)


Ort: Koblenz, 11.-23.08.2015
BV Koblenz-Trier

Internationales Workcamp in Koblenz 2015

Im Rahmen des internationalen Workcamps haben sich 15 Jugendliche aus Belarus, Deutschland, Frankreich, Italien, der Ukraine und den USA im Alter von 16 bis 23 Jahren in Koblenz eingefunden, um Instandhaltungsarbeiten auf einem Gräberfeld des Hauptfriedhofes mit gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges durchzuführen. Bei dieser Arbeit wurden die Jugendlichen von Arbeitern des Eigenbetriebs Grünflächen und Bestattungswesen angeleitet und unterstützt. Die Arbeiten bestanden im Erneuern der Palisaden, dem Anheben und Reinigen der Grabplatten, welche im Laufe der Zeit abgesunken waren, und im Reinigen und Verfugen der Mauer, welche das Gräberfeld umgibt.


Während des zweiwöchigen Camps wurde aber selbstverständlich nicht nur gearbeitet. So wurden mitunter die Städte Koblenz, Bad Ems, Verdun und Köln unsicher gemacht sowie der Kletterwald Sayn.


An den Abenden wurde sehr häufig musiziert und/oder gespielt, sodass es nie langweilig wurde.

An der Gedenkfeier wurden Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig (Stadt Koblenz), Landesvorsitzender Hörter (Landesverband Rheinland-Pfalz), der Stellvertreter des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Generalstabsarzt Dr. Schoeps, sowie viele weitere Gäste empfangen, die im Anschluss an die Gedenkfeier mit ihrem Handabdruck die „Aktion Rote Hand“, eine Initiative gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, unterstützten. Passend zur Internationalität des Camps wurde natürlich auch die Beiträge der Teilnehmer sehr international gestaltet. So wurde das Totengedenken auf Deutsch, Englisch als auch Russisch vorgetragen und es gab musikalische Beiträge aus verschiedenen Ländern wie zum Beispiel der Ukraine. 

Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Koblenz Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig
Gedenkrede des Stellvertreter des Inspekteurs des Sanitätsdienstes der Bundeswehr i.V. Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps
Gruppe mit MdB Detlef Pilger

Abschließend kann nur gesagt werden, dass dieses Camp allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat und wir immer wieder von der Unterstützung der Stadt Koblenz selbst und ihren Einwohnern begeistert waren. So wurden die Teilnehmer während des Arbeitens mehrfach mit Snacks und Getränken von Friedhofsbesuchern versorgt, die davon begeistert waren, was die Jugendlichen taten und diese so bei ihrer Arbeit unterstützen wollten. Daher vielen Dank an alle Spender und Förderer, die das Camp durch ihre Unterstützung ermöglicht und bereichert haben!



Koblenz, 21.08.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Rhein-Zeitung, Redakteurin Doris Schneider

Gedenkfeier beendet den Friedenseinsatz

Engagement Jugendliche aus sechs Ländern haben auf dem Friedhof Kriegsgräber gepflegt

Viele Vertreter der Stadt Koblenz, der Bundeswehr und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge haben sich zur Gedenkfeier auf dem Gräberfeld eingefunden. 15 Jugendliche und junge Erwachsene haben dort im Internationalen Jugendcamp knapp zwei Wochen lang Steinplatten angehoben und gesäubert, die Mauern und Kreuze gereinigt und so die Gedenkstätte für etwa 80 Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg gepflegt.

Und das ist auch für etliche Gäste außerhalb des offiziellen Protokolls Grund genug, den Weg zum Gräberfeld 38 hinaufzuwandern. „Über die Gräber hinweg gibt es endlich Frieden“, sagt Ingrid Schmitz von Szymonski. Drei Brüder ihres Vaters sind im Zweiten Weltkrieg gefallen, „irgendwo am Straßengraben beerdigt“, sagt die heute 89-Jährige. Dass die jungen Leute die Gräber aus dem Ersten Weltkrieg in Koblenz pflegen, findet sie „ganz enorm“. Ein paar Mal war sie deshalb schon während des Arbeitseinsatzes oben auf dem Friedhof, hat mit einigen der jungen Frauen und Männer aus Deutschland, Italien, Frankreich, der Ukraine, Weißrussland und den USA gesprochen, auch mal einen Kuchen gebracht. „Einer war bereits zum fünften Mal bei einem solchen Arbeitseinsatz dabei, das ist doch ganz erstaunlich!“

Auch Anneliese Schuth aus Brey findet den Einsatz der jungen Leute bewundernswert. Ihr Sohn war in diesem Sommer erst bei einem Einsatz des Volksbundes in La Combe in Frankreich, nun leitet er den Einsatz in Koblenz mit. „Vier Wochen seiner Ferien für eine gute Sache zu geben, das ist doch schon beachtlich“, sagt sie anerkennend. Dass die Kriegsgräberpflege vielen Menschen wichtig ist, erfährt sie immer, wenn sie gemeinsam mit ihrem Sohn im Ort Spenden sammelt. „Die Leute geben da gern was, weil sie sich wünschen, dass die Gedenkstätten erhalten bleiben.“

Und auch offiziell wird der Einsatz der Camp-Teilnehmer gewürdigt. Michael Hörter, Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, zitiert den französischen Philosophen Gabriel Marcel mit den Worten „Weil die Toten schweigen, beginnt alles immer wieder von vorn“. Genau darum gehe es bei der Pflege von Kriegsgräbern, den Toten eine Stimme zu geben und damit etwas zu tun, dass eben nicht alles immer wieder von vorn beginnen muss. Der Einsatz der Jugendlichen sei da ein Mut machendes Beispiel.

„Es ist lebenswichtig, die Erinnerung wachzuhalten“, sagt Stephan Schoeps, Stellvertreter des Inspekteurs des Sanitätsdiensts der Bundeswehr. Dazu könne die Pflege der Kriegsgräber enorm viel beitragen, weil die Grabstätten viel deutlicher als jedes Buch, als jede Geschichtsstunde zeigen können, wie die Dimensionen sind. „Allein in den beiden Weltkriegen zusammen starben 80 Millionen Menschen“, sagt Schoeps. 80 Millionen Frauen, Männer und Kinder. „Wie groß müsste ein solcher Friedhof sein, der 80 Millionen Gräber umfasst?“

Den Bogen zu heute schlug Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig. „Das wichtigste Thema im Moment sind die Flüchtlinge“, sagte er. „Und auch dies ist ein Reflex auf kriegerische Auseinandersetzungen in der Welt.“ Millionen Menschen hätten auch heute nackte Angst um ihr Leben. „Wenn man im Fernsehen sieht, unter welchen Bedingungen sie ihre Heimat verlassen müssen, wie viele von ihnen auch bei der Flucht sterben, kann es für uns nur ein humanitäres Gebot sein, sich darum zu kümmern, dass für sie ein friedliches Leben in Koblenz möglich ist.“
RZ Koblenz und Region vom Freitag, 21. August 2015, Seite 14

In drei Sprachen wandten sich die Jugendlichen mit ihren nachdenklich stimmenden Worten an die Gäste der Feier: Auf Deutsch, Englisch und Russisch gedachten sie der Opfer der vergangenen, aber auch der aktuellen Kriege und der Opfer von Gewalt, sangen und trugen Gedichte vor. Foto: Doris Schneider, RZ Koblenz und Region vom Freitag, 21. August 2015, Seite 14
Teilnehmer der Gedenkfeier zeigten ihre Solidarität mit der Roten Hand.

Aktion Rote Hand

Die Teilnehmer des Internationalen Jugendcamps nutzten die Gedenkfeier auch, um auf die Aktion Rote Hand hinzuweisen. In dieser Initiative engagieren sich Jugendliche in aller Welt gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen, zum Beispiel als Kindersoldaten. Weitere Infos: www.aktion-rote-hand.de
RZ Koblenz und Region vom Freitag, 21. August 2015, Seite 14



Koblenz, 15.08.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Rhein-Zeitung Koblenz vom 15.08.2015, Redakteurin Doris Schneider

Jugendliche arbeiten für den Frieden

Teilnehmer des Internationalen Camps pflegen Kriegsgräber

Die Steinplatte, auf die nur ein Name, Geburts- und Todesdatum eingraviert sind, will und will nicht in die Kuhle passen. Oben ist der Stein zwar glatt, aber an der Unterseite gewölbt und uneben. Immer und immer wieder schaufeln die jungen Männer Erde darunter weg, legen den Stein prüfend ein, schlagen mit dem Hammer drauf, nehmen ihn wieder raus, begutachten ihn erneut von allen Seiten.
Eine Truppe von 15 Jugendlichen aus sechs Ländern pflegt in dieser und der nächsten Woche Kriegsgräber aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Koblenzer Hauptfriedhof, unterstützt von Mitarbeitern des Amtes für Grünflächen- und Bestattungswesen. In vier Gruppen arbeiten die 17- bis 24-Jährigen, heben die Steine in der Rasenfläche an, die im Lauf der Jahrzehnte eingesunken sind, reinigen die Mauern und Kreuze und erneuern die Holzpalisaden an einem Wegrand.
„Ich ziehe den Hut vor den jungen Leuten“, sagt Jürgen Haubrich, Vorarbeiter der Maurerkolonne beim Eigenbetrieb der Stadt, der das Internationale Jugendcamp aus fachlicher Sicht leitet. „Sie könnten auch nach Mallorca fahren, aber stattdessen schuften sie hier.“ Für die Stadtgärtner auch eine klare Erleichterung, sagt er. „Bereiche wie diesen, auf dem nicht so viele Besucher sind, müssen wir in der Pflege oft hintenanstellen.“
Initiiert wurde das Camp vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, und Bettina Hörter, dessen Geschäftsführerin, ist ganz fest davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit der Jugendlichen in diesem Bereich die beste Arbeit für den Frieden ist. Das sieht Christina Friesen genauso, die früher selbst an solchen Camps teilgenommen hat und nun dem vierköpfigen Leitungsteam angehört. „Es ist toll, dass so viele junge, begeisterte Menschen offen für andere Kulturen und Lebensweisen sind und gemeinsam an einem Projekt arbeiten“, sagt die 24-Jährige begeistert.
Bereits seit 1956 gibt es solche Internationalen Camps, vier davon richtet der Volksbund jedes Jahr aus: eins in Rheinland-Pfalz (2010 war man schon einmal in Koblenz, im vergangenen Jahr in Mainz-Bingen), eins in La Combe in Frankreich, eins in Oppeln in Polen und jeweils eins abwechselnd in Novosibirsk/Russland und Weißrussland. Ein Teil der Kosten wird vom Volksbund, der Stadt und Sponsorengeldern abgedeckt, die Teilnehmer können in der Gneisenaukaserne wohnen. Aber sie zahlen auch selbst einen Beitrag von 150 Euro. Zwar gibt es auch ein Freizeitprogramm, aber die Arbeit steht klar im Vordergrund.
Warum machen sie das, statt sich schöne Ferien zu gönnen? „Das ist unsere Art, die Ferien zu genießen“, sagt Yuliya aus Weißrussland lächelnd auf Englisch, und ihre Freundin Veronika nickt. „Es ist doch das Wichtigste, dass man sich gegenseitig hilft, dass man Freunden wird.“ Das sieht Gregor aus der Ukraine genauso: „Ich genieße es, in einer internationalen Gemeinschaft zu leben und zu arbeiten“, sagt der 21-Jährige ebenfalls auf Englisch. „Das ist mehr als Ferien.“
Und es funktioniert auch: Gemeinsam haben die jungen Männer es nun dank ihrer Beharrlichkeit geschafft. Der sperrige Stein liegt gut, Jürgen Haubrich ist zufrieden.
RZ Koblenz und Region vom Samstag, 15. August 2015, Seite 16

Die Steinplatten, die an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erinnern, sind tief in den Rasen eingesunken. Teilnehmer des Internationen Jugendcamps heben sie an, reinigen Mauern und Kreuze und sorgen so für einen würdigen Ort des Gedenkens.
Rhein-Zeitung vom Montag, 17. August 2015

Bürgermeisterin begrüßt Teilnehmer

Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein begrüßte mit Bettina Hörter, Geschäftsführerin des VDK, die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Volksbundes und die Teilnehmer des Jugendcamps des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Jugendlichen, die aus Weißrussland, Ukraine, Italien, Frankreich, den USA und Deutschland kommen, arbeiten auf dem Gräberfeld aus dem Ersten Weltkrieg. Am Donnerstag, 20. August, 11 Uhr, gibt es hier eine offizielle Gedenkveranstaltung, zu der die Öffentlichkeit eingeladen ist. Vom Friedhofseingang am Garten- und Friedhofsamt geht man ein Stück geradeaus, dann links durch einen Bogen.
RZ Koblenz und Region vom Samstag, 15. August 2015, Seite 16



Bingen, 29.06.2015
BV Rheinhessen-Pfalz

Benefizkonzert für den Volksbund

Willigis-Gymnasium Mainz und Musikschule aus Oppeln spielen gemeinsam

Thomas Feser, Oberbürgermeister der Stadt Bingen und Schirmherr der Konzerts bei der Begrüßung des Publikums

Musik verbindet: Unter diesem Motto stand ein ganz besonderes Konzert am 29. Juni in Rheintal-Kongress-Zentrum in Bingen.

Das Symphonieorchester des bischöflichen Willigis-Gymnasiums Mainz, das als einziges Gymnasium aus Rheinland-Pfalz für den deutschen Jugendorchesterpreis nominiert ist, spielte gemeinsam mit dem Symphonieorchester der Frederic-Chopin-Musikschule Oppeln/Polen ein Konzert der Extraklasse. Dabei standen Musikstücke aus Film und Musicals im Mittelpunkt des künstlerischen Programms. Hannelore Swartman, Thomas Grasse sowie Hubert Prochota dirigierten die gemeinsam spielenden Orchester.

Das Konzert fand in Verbindung mit der Eröffnung einer Sonderausstellung zum 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges statt. Der Oberbürgermeister der Stadt Bingen, Thomas Feser, begrüßte als Schirmherr der Veranstaltung die über 350 Zuhörer.

Die Idee zu diesem Konzert hatte der ehrenamtliche Beauftragte des Volksbundes Matthias Müller aus Bingen. Gemeinsam mit seiner Frau und mit der Unterstützung des Roten Kreuzes plante und organisierte Herr Müller die Veranstaltung bis ins letzte Detail. Am Ende stand ein überragendes Sammelergebnis von über 1.750,-€ an diesem gelungenen Konzert.

Hierfür sei allen Beteiligten und ganz besonders Matthias Müller und seiner Frau für das tolle Engagement sowie der Stadt Bingen und den beiden Orchestern ganz herzlich gedankt. Ebenso den vielen Zuhörern und Spenderinnen und Spender für diesen rundherum gelungenen Abend.
uj

Gemeinsam für den Volksbund: Die Symphonieorchester des Willigis-Gymnasiums Mainz und der Frederic-Chopin- Musikschule Oppeln/Polen spielen zusammen das Konzert zugunsten des Volksbundes.


Koblenz, 18.06.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Pressestelle der Stadt Koblenz

Internationales Workcamp bringt Jugendliche zusammen

Pressemeldung der Stadt Koblenz – 18.06.2015

Gemeinsame Erklärung

Im August werden zwanzig Jugendliche im Rahmen eines Internationalen Workcamps des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in Koblenz zusammenkommen und mehrere Tage Kriegsgräber auf dem Hauptfriedhof instandsetzen und pflegen. So werden die Camp-Teilnehmer aus Italien, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, Weißrussland und den USA, Grabplatten aufnehmen, reinigen und neu ausrichten, Grabkreuze streichen, Holzpalisaden erneuern und eine Natursteinmauer am Grabbereich ausbessern. Die Arbeiten verrichten die Jugendlichen unter Anleitung und Mithilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Eigenbetriebes Grünflächen- und Bestattungswesen. Die Organisation des Workcamps liegt in den Händen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dessen Bezirksgeschäftsführerin Bettina Hörter stellte nun mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und Raimund Schneider von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) das Projekt „Internationale! s Workcamp“ vor.

„Mit den Internationalen Jugendcamps, von denen der VDK alleine in diesem Jahr 28 im Ausland und 15 in Deutschland durchführt, wollen wir Toleranz und Weltoffenheit vermitteln,“ so Bettina Hörter, „viele internationale Freundschaften zwischen Jugendlichen sind aus den gemeinsamen Campzeiten entstanden.“

Oberbürgermeister Hofmann-Göttig dankte dem Volksbund, der nach 2010 ein zweites Mal solch ein Camp in Koblenz durchführt. „Es freut mich, dass es gelingt, junge Menschen aus Deutschland und dem Ausland zu gewinnen, zusammen Gräber vergangener Kriege zu pflegen.“ zeigte sich der OB von der Projektidee angetan. Er führte weiter aus: „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn es für viele Menschen bei uns vielleicht manchmal so scheint. Der beste Schutz gegen Krieg ist, sich gegenseitig kennen zu lernen und hierzu leisten die Internationalen Camps des VDK einen großen Beitrag.“

Der stellvertretende Werkleiter des Eigenbetriebes Grünflächen- und Bestattungswesen, Andreas Drechsler, ergänzte, dass schon das Camp 2010 sehr erfolgreich funktioniert habe und auch die Beschäftigen des Eigenbetriebes davon geschwärmt hätten. Ein solches Workcamp habe keine Alibifunktion, hier werde richtig angepackt, um am Ende ein gutes Bild des Kriegsgräberfeldes zu erzielen.

Für Raimund Schneider von der ADD bringen die VDK-Workcamps eine große Zahl an Multiplikatoren hervor: „Diese Jugendcamps sind die schönste Möglichkeit Völkerverständigung zu unterstützen. Sie sind nachhaltig und dienen dem kollektiven Erinnern.“

Um ihre Kooperation beim Internationalen Jugendcamp in Koblenz zu besiegeln, unterzeichneten Bettina Hörter, Raimund Schneider und Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung unter dem Titel „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern".

Das Camp startet am 12. August und wird am 20. August mit einer öffentlichen Gedenkfeier auf dem Hauptfriedhof zu Ende gehen.

Abschluss einer gemeinsamen Erklärung „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern": Bettina Hörter (VDK), Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig und Raimund Schneider (ADD)


Mendig, 02.04.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Blick akuell – 02.04.2015

Feierstunde gegen das Vergessen

Bürger der VG Mendig spendeten für Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
VG-Bürgermeister Lempertz überreichte einen symbolischen Scheck über 5.242,00 Euro

Zahlreiche ehrenamtliche Sammler waren zur Scheckübergabe in den historischen Ratssaal der VG Mendig gekommen. Foto: SF
Die Pädagogin Monika Bühler - 2. v. links - und die Schüler der Realschule plus erhielten für ihr besonderes Engagement außer einem Büchergutschein von der VG-Mendig noch eine Urkunde vom VDK.

Anlässlich der feierlichen Übergabe eines symbolischen Schecks über 5.242,00 Euro begrüßte VG-Bürgermeister Jörg Lempertz jetzt im historischen Ratssaal der Verbandsgemeinde Mendig den Bezirksvorsitzenden des Volksbundes VDK, Herrn Peter Labonte, (Oberbürgermeister von Lahnstein), der im Verlauf der Feierstunde ebenfalls das Wort an die Anwesenden richtete. Außerdem hieß Jörg Lempertz den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des VDK, Fritz Hermes, die Pädagogin Monika Bühler und einige Schülerinnen der Realschule Plus, Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel, die Ortsbürgermeister Rudolf Wingender (Volkesfeld), Rainer Hilger (Thür), die Beigeordneten Joachim Plitzko (VG Mendig) und Doris Roßmann (Bell) sowie zahlreiche ehrenamtlich tätige Sammlerinnen und Sammler willkommen. Ein ganz besonderer Gruß des VG-Bürgermeisters galt jedoch dem ehrenamtlichen VDK-Beauftragten der VG-Mendig, Gerald Frank und dessen Ehefrau Ingeborg. Jörg Lempertz wörtlich: „Schreckensherrschaft, Gewalt, Tod, Trauer, Leid - Schlagworte, die treffend zwei Weltkriege bezeichnen, die im 20. Jahrhundert Elend und Blut über zahlreiche Nationen verbreitet haben. Der Tod von 70 Millionen Menschen in diesen Kriegen (allein 434 Mendiger sind im zweiten Weltkrieg gefallen) muss als Mahnung verstanden werden.

Nie wieder derselbe Fehler

Als Mahnung, nie wieder denselben Fehler zu begehen. Wir brauchen Menschen, die dieses Zeugnis aufrechterhalten.“ An die anwesenden Sammler gerichtet, sagte Jörg Lempertz: „Durch Ihr großes Engagement und Ihren Einsatz konnte bei der Sammlung ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. 5.242,00 Euro wurden gesammelt und stehen der sinnvollen Tätigkeit des Volksbundes zur Verfügung. Das sind 772,51 Euro mehr als im Vorjahr - ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann! Im Jahr 2014 wurde diese Sammlung wieder federführend durch unseren VDK-Beauftragten der Verbandsgemeinde Mendig, Herrn Gerald Frank, durchgeführt. Er ist unermüdlich im Einsatz, engagiert bei der Sache, überzeugt vom tiefen Sinn seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Sie alle, die an der Sammlung teilgenommen haben und die zahlreichen Bürger, die diese finanziell unterstützt haben, tragen durch diesen Einsatz dazu bei, ein Zeugnis für den Frieden und der Aufarbeitung der schlimmsten Geschichte unserer Menschheit abzugeben. Dafür danke ich Ihnen im Namen der Verbandsgemeinde von ganzem Herzen!“ Der VDK-Bezirksvorsitzende Peter Labonte würdigte in seiner Ansprache sowohl das Sammlungsergebnis als auch die Spendenbereitschaft der Bürger in der VG-Mendig. Sein ganz besonderer Dank galt ebenfalls Gerald Frank für dessen bemerkenswerten Einsatz sowie Thorsten Mintgen und Ilse Pütz von der VG-Verwaltung für die Unterstützung bei der Organisation und Abrechnung der Sammlung.

Erfreulicherweise wurde im Jahr 2014 die Sammlung in allen Ortsgemeinden durchgeführt! Da in der Stadt Mendig auch die Schülerinnen und Schüler der Realschule plus gesammelt hatten, ließ Peter Labonte es sich nicht nehmen, den anwesenden Schülerinnen und dem Schüler sowie ihrer Lehrerin eine entsprechende Urkunde zu überreichen. Peter Labonte wörtlich: „Ich danke dem Verbandsbürgermeister, den Ortsbürgermeistern, den Organisatoren, allen Sammlern und Spendern in der Verbandsgemeinde Mendig sehr, sehr herzlich! Seit nunmehr 95 Jahren widmet der Volksbund sich der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten, zu pflegen und neue Grabstätten anzulegen. Nach wie vor betreuen wir Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge und beraten private und öffentliche Stellen. Seit dem Wegfall des „Eisernen Vorhangs“ ist ein weiterer Schwerpunkt die Suche, Bergung, Identifizierung und Umbettung der Gefallenen in Osteuropa auf ebenfalls würdige Ruhestätten.

Ungeklärte Schicksale

Noch heute sind nicht alle Schicksale aufgeklärt. Nicht alle Kriegstoten haben ein würdiges Grab erhalten. Auch in der Gegenwart stellen wir fest, dass wieder junge Deutsche (Soldaten der Bundeswehr) bei Auslandseinsätzen, weit weg von zu Hause, schwer verletzt werden beziehungsweise sterben. Die Aufgaben des Volksbundes sind auch heute noch so aktuell und notwendig wie eh und je. Er benötigt zur Fortsetzung seiner umfangreichen und notwendigen, jedoch auch kostenintensiven Aufgaben weiterhin die Hilfe und Unterstützung aller Bürger sowie der kommunalverantwortlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer. Denn Soldatenfriedhöfe sind Stätten der Begegnung, der Versöhnung und der Mahnung zum Frieden.“



Adenau, 31.03.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: Blick akuell – 31.03.2015

Spitzenplatz bei den Spendenergebnissen

VG Adenau sammelte 5.846,22 Euro für den VDK

Freuen sich über das Sammelergebnis (v.l.): Guido Nisius, Monika Korden und Peter Labonte. Foto: UM

Bei der Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräber ist die Spendenbereitschaft innerhalb der Verbandsgemeinde Adenau ungebrochen. Die Sammlerinnen und Sammler haben in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau und in der Johanniterstadt Adenau wieder ein tolles Sammelergebnis erreicht und das letztjährige sogar um 841,51 Euro überschritten.

Somit konnten Bürgermeister Guido Nisius und die Beauftragte VDK der Verbandsgemeinde Adenau, Ortsbürgermeisterin Monika Korden, dem Bezirksvorsitzenden Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge im Bezirksverband Koblenz-Trier, Peter Labonte, den Spendenscheck in Höhe von 5.846,22 Euro überreichen. Alle zusammen dankten den Bürgern auch nach 70 Jahren Kriegsende für die Spendenbereitschaft, mit der weltweit die Arbeit des VDK beim Einsatz auf den Friedhöfen und Kriegsgräberstätten unterstützt wird.

Die Kriegsgräberfürsorge verbindet die Menschen und Völker Europas und ist Ausdruck für Versöhnung, Frieden und den Willen zu einer gemeinsamen Zukunft. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 571 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfüllen die vielfältigen Aufgaben der Organisation. Seit 1991 richtet der Volksbund 330 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 188 Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder her oder legt sie neu an. 796.053 Kriegstote wurden auf 82 Kriegsgräberstätten umgebettet und auch nach über 70 und 100 Jahren ist diese Arbeit längst nicht abgeschlossen.

Mit der Anlage und Erhaltung der Friedhöfe bewahrt der Volksbund das Gedenken an die Kriegstoten. Die riesigen Gräberfelder erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt. Zu diesem Zweck vermittelt der VDK unter anderem Fahrten zu den Kriegsgräbern, veranstaltet nationale und internationale Workcamps und Jugendbegegnungen an Kriegsgräbern und Gedenkstätten und informiert in Schulen und Schulfreizeiten. So lautet das Leitwort „ Versöhnung über den Gräbern - Arbeit für den Frieden“. Der Bezirksvorsitzende Peter Labonte freute sich als ehemaliger Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, dass die Verbandsgemeinde nach wie vor auf den Spitzenlätzen bei den Spendenergebnissen liegt.



Kaisersesch, 13.05.2015
BV Koblenz-Trier
Quelle: BLICK AKTUELL – 13.05.2015

Verdun - Schauplatz europäischer Kriegsgeschichte und Versöhnung

Kaisersescher Realschüler erkunden die Schlachtfelder von Verdun
Persönliche Kriegs-Auswirkungen anschaulich machen ist wichtig für nachhaltige Friedenserziehung

Kaisersescher Realschüler auf den Spuren des ersten Weltkrieges in Verdun, hier am Geschützturm.
Extreme Enge, schlechte Luft, Wassermangel und Dauerbeschuss: Die Belastungen und die Not der Soldaten im Fort Douaumont waren extrem.

Kaisersesch. Kriege gehören in Mittel- und Westeuropa seit mehr als sechs Jahrzehnten der Vergangenheit an. Und dennoch zeigen die aktuellen Ereignisse in den Krisenregionen der Welt, wie wichtig die Friedenserziehung im Sozialkunde- und Geschichtsunterricht ist. Im Rahmen einer eintägigen Klassenfahrt wählten die Klassen 9a, 9b und 9e mit ihren Klassenlehrern Jörg Schäfer, Oliver Jentjens und David Hübel das Schlachtfeld von Verdun als außerschulischen Lernort und gingen auf Spurensuche.

Bewusstsein für den Frieden immer wieder neu schaffen

Das Ehepaar Bettina und Michael Hörter vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernahm die Führung und stellte gleich zu Beginn heraus, „dass Frieden viel mehr ist, als die bloße Abwesenheit von Krieg. Das Bewusstsein für den Frieden muss immer wieder neu geschaffen und gefestigt werden.“ Im Jahr 1916 starben in der Schlacht um Verdun 700.000 Soldaten. Da man nach dem Krieg die Gebeine von 130.000 Toten nicht mehr nach Person oder Nationalität identifizieren konnte, vereinigte man deren Knochen im Gebeinhaus zu Douaumont. Der Weg zum Gebeinhaus führte die Jugendlichen durch Kraterlandschaften, Schützengräben und Unterstände, die ein erschütterndes Bild vom verfestigten Stellungskrieg erlaubten. Herr Hörter wies die Schüler darauf hin, dass Verdun eine Art „Gedenklandschaft“ darstellt, die im Bewusstsein der Franzosen eine enorm wichtige Rolle spielt. Die Aufmerksamkeit der Jugendlichen richtete sich auf die Reihe endloser Gräber, die sich unterhalb des Gebeinhauses befinden. Von eben jenem Soldatenfriedhof ging am 22. September 1984 ein bedeutendes Signal der Versöhnung aus, das seinerzeit die Welt tief bewegte. Damals hatten Francois Mitterrand und Helmut Kohl die Gefühle übermannt. Während oben über den Gräbern ein Trompetenspieler mit seinem Instrument die Totenklage in das unfreundliche Wetter blies, standen sie plötzlich Hand in Hand, der französische Staatspräsident und der deutsche Kanzler.

Handschlag von Verdun

Der Handschlag von Verdun hat als politisches Symbol seither das gleiche Gewicht wie der Kniefall von Willy Brandt in Warschau. Welchen psychischen Belastungen die Soldaten in dieser Zeit ausgesetzt waren, erfuhren die Kaisersescher Schüler im Fort Douaumont. Die extreme Enge, schlechte Luft und die katastrophalen hygienischen Bedingungen, eine unzureichende Versorgung, der Wassermangel und Dauerbeschuss durch den Gegner machte das Leben der Soldaten zur Qual. Eine massive Metallplatte, die bewusst fallen gelassen wurde, verdeutlichte für einen kurzen Augenblick den Höllenlärm, den 80 Granaten pro Stunde seinerzeit verursachten. Auf dem „Dach“ des Forts konnten die Schießanlagen und der circa 37 Tonnen schwere ausfahrbare Geschützturm besichtigt werden, der eine Reichweite von sieben Kilometern besaß. Das völlig zerstörte Dorf Fleury lag 1916 voll auf der Frontlinie und war die letzte Ortschaft vor Verdun. Es gab wohl kaum ein Gebiet, das umkämpfter war als dieses. Allein zwanzig Mal, so erfuhren die Schüler, wurde Fleury hin und her erobert. Heute zeugen die weißen Markierungssteine von dem damaligen Straßenverlauf, die grauen Steine verweisen auf die zerstörten Häuser. Auf dem Gebiet des ehemaligen Bahnhofs von Fleury befindet sich das Memorial, das 1963 gebaut wurde. Französische Soldaten trugen viele persönliche Gegenstände zusammen, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Außerdem macht ein beinahe originalgetreuer Schützengraben das Grauen der damaligen Zeit erlebbar. Die „klassischen Unterrichtsmittel“ wie Bücher, Filme und Gespräche können die Dimension des Krieges nur begrenzt vermitteln. Nachhaltige Erziehung zum Frieden beinhaltet, dass die persönlichen Auswirkungen eines Krieges für junge Menschen anschaulich werden. Dazu gehören das Sterben, der Verlust der Gesundheit, Hunger, die Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, das Bangen um Angehörige und schließlich die Trauer um ihren Tod. Die Kaisersescher Schüler konnten durch den Besuch der ehemaligen Schlachtfelder von Verdun das Grauen des Krieges durch eigene Anschauung nun eher nachvollziehen.



Mainz, 13.05.2015

145.263,42 Euro gesammelt

Dankveranstaltung für die Bundeswehr im Wappensaal im Landtag von Rheinland-Pfalz mit Scheckübergabe

Am 13. Mai fand im Wappensaal des Landtages in Mainz die Dankveranstaltung für die Bundeswehr mit einer symbolischen Scheckübergabe statt. Im Rahmen der alljährlichen Haus- und Straßensammlung zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Rheinland-Pfalz engagierten sich erneut zahlreiche aktive Soldatinnen und Soldaten sowie der Reserve in Rheinland-Pfalz und sammelten im Jahr 2014 insgesamt über 145.000,- Euro.

Michael Hörter, der Landesvorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz bedankte sich bei seiner Rede sehr herzlich für den erneut beispielhaften Einsatz der aktiven Soldaten und der Reservisten.

Zuvor hob Joachim Mertes, Landtagspräsident und Schirmherr des Landesverbandes in seiner Begrüßung die große Bedeutung der Kriegsgräberfürsorge hervor.

Der Kommandeur Landeskommando Oberst Erwin Mattes sicherte in seiner Rede auch die weitere Unterstützung der Bundeswehr für die Arbeit des Volksbundes zu und bedankte sich ebenfalls bei allen Anwesenden für das geleistete Engagement.

Auch der Volksbund bedankt sich sehr herzlich bei allen aktiven Soldatinnen und Soldaten und den Reservisten für das tolle Sammelergebnis.

Symbolische Scheckübergabe: Michael Hörter, Landesvorsitzender des Volksbundes (rechts) erhält einen Scheck von Oberst Erwin Mattes, Kommandeur Landeskommando (mitte). Links im Bild der Schirmherr des Landesverbandes, Landtagspräsident Joachim Mertes


Trier und Verdun, April 2015
LV Rheinland-Pfalz

ADD-Präsidentin beim Schülerzeitungsseminar

Schreiben gegen das Vergessen

Vom 27. bis 30. April 2015 fand in Trier und Verdun das Seminar für Redakteure von Schülerzeitungen aus ganz Rheinland-Pfalz statt. Dabei geht zum einen um die Vermittlung von Handwerkszeug zur journalistischen Arbeit und zum anderen um die Geschehnisse im Ersten Weltkrieg in Verdun 1916 und die Entwicklung einer europäische Perspektive für die Gegenward.

Sechs Redaktionen nahmen an dem Seminar teil und am Ende entstand eine Seminarzeitschrift mit hochinteressanten Artikeln und eindrucksvollen Fotos.

Die Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Frau Dagmar Barzen nahm sehr beeindruckt von der Qualität der Arbeit ein Exemplar entgegen und bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden Lehrkräften für das tolle Ergebnis.

Friedrich Hermes, ehm. Leitender Regierungsschuldirektor und Mitglied des Landesvorstandes des Volksbundes sprach Frau Barzen seinen Dank für die Unterstützung der Arbeit des Volksbundes durch die ADD aus.

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung des Volksbundes mit der ADD Außenstelle Schulaufsicht Koblenz und wird unterstützt von der Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes.

Der Volksbund bedankt sich bei der ADD, insbesondere den mitwirkenden Mitarbeitern des Ref. 35 der Außenstelle Schulaufsicht in Koblenz, Frau Beate Voigtländer, Herr Thomas Hirsch und Herr Werner Birkenheier sowie bei Herrn Friedrich Hermes für die erneut große Unterstützung und sehr engagierte Zusammenarbeit, ohne die eine Durchführung des Seminar nicht möglich wäre.

Seminar-Gruppe auf dem Dach der Festung Douaumont in Verdun
Dagmar Barzen, Präsidentin der ADD Trier präsentiert die Seminarzeitschrift gemeinsam mit Thomas Hirsch, Referatsleiter der Schulaufsicht und Friedrich Hermes, Mitglied des Landesvorstandes Rheinland-Pfalz (rechts)


Ingelheim, 15.04.2015
BV Rheinhessen-Pfalz

Landkeis Mainz-Bingen

Landrat Schick und der Volksbund ernennen ehrenamtlichen Beauftragten

Heribert Schmitt, langjähriger Ortsbürgermeister von Ober-Olm, ist neuer ehrenamtlicher Beauftragter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für den südlichen Bereich des Landkreises Mainz-Bingen. Damit ist er zuständig für die Verbandsgemeinden Nieder-Olm, Bodenheim und Rhein-Selz.

Er erhielt in der Kreisverwaltung in Ingelheim im Beisein von Landrat Claus Schick eine Ernennungsurkunde von Bruno Schwarz, Beauftragter des Volksbundes für den Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz. Als Beauftragter ist Heribert Schmitt der Ansprechpartner des Volksbundes vor Ort, unter anderem für die ehrenamtliche Begleitung der Haus- und Straßensammlung sowie die Kontaktpflege zu Mitgliedern, Sammlern, Behörden und Vereinen. An der Ernennung nahm  auch Matthias Müller aus Bingen teil, der schon seit einigen Jahren das Amt des Beauftragten für den nördlichen Bereich des Landeskreises und der Stadt Bingen ausübt. Schick und Schwarz dankten den beiden Beauftragten für ihr ehrenamtliches Engagement.
UJ/KVMZBIN

Landrat Claus Schick, Matthias Müller (ehrenamtlicher Beauftragter für den nörlichen Landkreis und die Stadt Bingen, Heribert Schmitt und Bruno Schwarz (v.l.n.r.). Foto Kreisverwaltung Mainz-Bingen.


Nastätten, 30.03.2015
BV Koblenz-Trier

Verabschiedung der Beauftragten Frau Elke Stelter

Auszeichnung: Mitarbeiterin der Verwaltung viele Jahre für VDK im Einsatz

26 Jahre lang hat sich Elke Stelter als Beauftragte der Verbandsgemeinde Nastätten für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) engagiert. Mit dem Eintritt in den Ruhestand endete ihr unermüdlich Einsatz für die wichtige Aufgabe. In einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Nastättener Verbandsgemeindeverwaltung überreichte die Geschäftsführerin des VDK-Bezirksverbands Koblenz-Trier, Bettina Hörter, ihr nun zum Dank und als Anerkennung die Albert-Schweitzer-Medaille. Stelter war vor allem für den reibungslosen Ablauf der Sammelaktionen zuständig, und dies habe sie laut Bürgermeister Jens Güllering, wie alles, akribisch und ordentlich gemacht. Die guten Sammelergebnisse seit 1988 seien eng verbunden mit dem hohen persönlichen Engagement von Elke Stelter, heißt es vonseiten des VDK. Unterstützt wurde sie dabei von den zahlreichen ehrenamtlichen Sammlern. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 7506,99 Euro zusammen.

Stelters Aufgaben übernimmt nun Claudia Luxa. Geschäftsführerin Hörter dankte dafür, dass wiederum eine Mitarbeiterin der Verwaltung diese nach wie vor wichtige Aufgabe übernimmt. Es sei seit vielen Jahren eine gute Tradition. Auch Güllering betonte, wie wichtig die Arbeit des VDK sei, dessen Einsatzgebiet weit über die Sammlungen hinausgehen. „Die Geschichte weiterzutragen, ist eine große Aufgabe“, sagte Güllering.
 

Elke Stelter (Mitte) erhielt für ihr langjähriges Engagement die Albert-Schweitzer-Medaille. Im Beisein von Bürgermeister Jens Güllering und Sachgebietsleiter Arno Thomas nahm sie die Auszeichnung von Bettina Hörter (links), VDK-Bezirksgeschäftsführerin, entgegen. Stelters Aufgaben übernimmt nun Claudia Luxa.


Trier, 03.2015
BV Koblenz-Trier

Musikparade in Trier

Seit vielen Jahren machte die Musikparade der Agentur Marsen und Partner in Trier Station. Die Zuhörer in der ausverkauften Arena Trier bekamen über Stunden eine tolle und abwechslungsreiche Show geboten und honorierten dies mit standing ovations zum Finale. Gute Tradition bei der Zusammenarbeit des Volksbundes mit der Agentur Marsen und Partner ist eine Sammlung zu Gunsten der Arbeit des Volksbundes.

Die Reservistenkameradschaften der Kreisgruppe Südeifel standen dem Volksbund wieder einmal tatkräftig zur Seite und sammelten anknüpfend an das hervorragende Vorjahresergebnis über 1.218,05 € an Spendengeldern.

Der Volksbund bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, bei den Reservisten und beim Veranstalter für die tolle Unterstützung.

Reservisten der Kreisgruppe Südeifel – Bild: Erhard Röder
Bezirksgeschäftsführerin Bettina Hörter und Beisitzer im Bezirksvorstand Koblenz-Trier Klaus-Bernhard Basten – Bild: Erhard Röder


Ludwigshafen, 08.03.2015
BV Rheinhessen-Pfalz

Musikparade 2015 zu Gast in Ludwigshafen

Starkes Sammelergebnis durch Reservistenkameradschaften
Militär- und Blasmusik-Festival begeistert die Zuhörer

Bereits zum dritten Mal machte die Musikparade der Agentur Marsen und Partner in Ludwigshafen Station. Die Zuhörer in der ausverkauften Friedrich-Ebert-Halle bekamen über Stunden eine tolle und abwechslungsreiche Show geboten und honorierten dies mit standing ovations zum Finale.

Gute Tradition bei der Zusammenarbeit des Volksbundes mit der Agentur Marsen und Partner ist eine Sammlung zu Gunsten der Arbeit des Volksbundes.
Die Reservistenkameradschaften Landau und Speyer sowie ein Vertreter des Kreisverbindungskommandos (KVK) Ludwigshafen standen dem Volksbund wieder einmal tatkräftig zur Seite und sammelten über 700,-€ an Spendengeldern.

Der Volksbund bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, bei den Reservisten und beim Veranstalter für die tolle Unterstützung.

Sammler für den Volksbund:

Tatkräftige Unterstützung beim Konzert in Ludwigshafen leisteten die Reservistenkameradschaften Landau und Speyer sowie ein Vertreter des KVK Ludwigshafen

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

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