Mainz, 23.05.2017
LV Rheinland-Pfalz

Ein langer letzter Weg

Drei Gefallene des Ersten Weltkrieges werden in Mainz beigesetzt

Einladung zur feierlichen Beisetzung von drei Kriegstoten

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor mehr als 100 Jahren wurden drei deutsche Soldaten während der Schlacht um Verdun getötet. Die sterblichen Überreste von Friedrich Wilhelm Amm, Johann Daum und einem unbekannten deutschen Soldaten wurden dem Volksbund mit der Bitte, für eine würdevolle Beisetzung zu sorgen, übergeben. Über 100 Jahre hat es gedauert, bis wir diese Toten endlich zur Ruhe betten können.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns gemeinsam diese drei Opfer des Krieges auf ihrem letzten Weg begleiten.

Die Beisetzung findet
am Donnerstag, den 08.06.2017 um 15:00 auf dem Hauptfriedhof Mainz
Deutscher Ehrenhof (neben Eingang  Albert-Schweitzer-Straße) statt.
 

Als Rednerin an diesem Tag konnten wir Frau Staatsministerin Doris Ahnen MdL gewinnen.
Im Anschluss an die Beisetzung laden wir zu einem kleinen Empfang an die Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof Mainz ein.

Sollten Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 06131 – 220229 gerne zur Verfügung.



Bingen, 2.4.2017
BV Rheinhessen-Pfalz

2. Tag der Binger Friedhöfe

Volksbund mit Infostand vertreten

Am 2. April fand der 2. Tag der Friedhöfe in Bingen am Rhein statt, zu dem der Oberbürgermeister Thomas Feser die Bürgerinnen und Bürger eingeladen hat.

Zahlreiche Organisationen, Firmen, Institutionen und Vereine waren mit einem Infostand vertreten. Darunter auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Matthias Müller, der ehrenamtliche Beauftragte des Volksbundes für die Stadt Bingen kümmerte sich darum, die vielen Besucher, die auf den Waldfriedhof gekommen sind, an seinem Stand über die Arbeit des Volksbundes zu informieren.

Ein Hauptbezugspunkt dabei war das Internationale Worckamp, welches 2014 auf genau dieser Friedhofsanlage stattgefunden hatte. Aber auch viele Fragen zur Gräbersuche und Angehörigenbetreuung hatte Herr Müller zu beantworten. Viele Gäste interessierten sich darüber hinaus für das bereitgehaltene Informationsmaterial.

Neben einem ökumenischen Gottesdienst fanden auch Führungen über die Friedhöfe und ein Abschlusskonzert statt.

Blick über die Stadt Bingen auf den Rhein
Infostände auf dem 2. Tag der Binger Friedhöfe
Mattias Müller (4. V.r.), ehrenamtlicher Beauftragter des Volksbundes an „seinem“ Stand des Volksbundes mit Vertretern der Stadt Bingen und von anderen Organisationen
Internationales Workcamp auf dem Waldfriedhof in Bingen 2014

Fotos 1-3 von H.-J. Gundlach und mit Dank an Herrn Matthias Müller.
Foto 4 Volksbund.



Mainz, 01.04.2017
BV Rheinhessen-Pfalz, Landesverband Rheinland-Pfalz

Bürgerempfang in der Staatskanzlei

Malu Dreyer begrüßt Delegation des Gutenberg-Gymnasiums
Gedenken an Schlacht von Verdun

„Jung denken, Europa gestalten“ – unter diesem Motto lud Malu Dreyer engagierte Bürgerinnen und Bürger am 01.04.2017 in die Staatskanzlei. Mit dabei war auch eine Delegation des Gutenberg-Gymnasiums Mainz (GG), die sich besonders für das Gedenken an die Geschehnisse des Ersten Weltkriegs in Verdun eingesetzt hat: Cornelia Konietzko und Birgit Deick, zwei Lehrkräfte des GG, die das Verdun-Projekt jedes Jahr mit den 9. Klassen durchführen, sind mit ihren Schülerinnen auf Vorschlag des Volksbundes zu dem Empfang eingeladen worden.

Die Exkursion nach Verdun hat bereits gute Tradition und wird künftig von einem auf zwei Tage erweitert, um die intensiven Eindrücke entsprechend verarbeiten zu können. Eine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im GG wurde von den Mitarbeitern des Volksbundes Ulrich Johann und Dennis Köppl angeboten und zur Vorbereitung der Exkursion genutzt. Bei der Ausstellungseröffnung trugen Schülerinnen und Schüler selbst geschriebene, sehr persönliche Texte über ihre Eindrücke in Verdun vor. Außerdem gestalteten Schülerinnen des GG ebenfalls in Zusammenarbeit mit den Volksbund auch die Gedenkfeier der Landeshauptstadt Mainz zum Volkstrauertag mit. BD/UJ

„Jung denken, Europa“: Unter diesem Motto lud Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer (m.) auch eine Delegation des Gutenberg-Gymnasiums Mainz zum Bürgerempfang in die Staatskanzlei ein: Maike Münster, Birgit Deick, Cornelia Konietzko, Lotte Gerlach, Anna Schuster und Sumeja Kamberovic (v.l.n.r.)


Koblenz, 11.04.2017
BV Koblenz-Trier
von Susanne Ott, Bibliotheksdirektorin, StadtBibliothek Koblenz

Bernd Wollschlaeger in der StadtBibliothek im Forum Confluentes

Bernd Wollschlaeger kam vor wenigen Tagen zu einer Lesung in die StadtBibliothek Koblenz. Er las aus seinem Buch, das erst kürzlich auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde: "Ich bin Jude aus dem Herzen - Wie ich die Nazi-Vergangenheit meines Vaters bewältigte." Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. durchgeführt und Landesgeschäftsführer Diego Voigt konnte zusammen mit Bibliotheksdirektorin Susanne Ott rund 100 interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen.

Bernd Wollschlaeger, geb. 1958 in Bamberg als Sohn eines überzeugten Nationalsozialisten, ranghohen Wehrmachtsoffiziers und Holocaustleugners, wurde katholisch erzogen. Abgestoßen von den radikalen Ansichten seines Vaters, begann er, seine eigene Identität zu suchen. Ein Besuch in Israel bei einem Holocaust-Überlebenden und in Yad Vashem beeindruckte ihn so stark, dass er zum jüdischen Glauben konvertierte und nach Israel auswanderte. Heute lebt er mit seiner Familie in Florida, wo er als Arzt praktiziert und an der Medizinischen Hochschule Vorlesungen hält.
 
Der Autor erzählte, wie er erst spät die wahre Geschichte des Dritten Reichs und den Lebenslauf seines Vaters kennen lernte und anfing, Fragen zu stellen. Dabei wurde jedoch in seinen Worten immer wieder deutlich, dass es ihm nicht darum geht, die Deutschen und ihr Verhalten während des Nationalsozialismus anzuprangern. Er möchte vielmehr die Vergangenheit als Lehre für die Zukunft nutzen, zur Kommunikation aufrufen und Hass vermeiden. Es ist ihm ein großes Anliegen, Brücken zwischen den Kulturen bauen. Allen Widrigkeiten zum Trotz sei auch immer Veränderung möglich.

Seine bewegende Lebensgeschichte führte zu zahlreichen Nachfragen aus dem Publikum, denen sich der Autor offen und ehrlich stellte. Letztlich wurde sein persönlicher Mut deutlich, ein inspirierendes Beispiel für die menschliche Fähigkeit zu Veränderung und Heilung auch der dunkelsten Familienschatten. Der Dank des Publikum galt dem sympathischen Autor und Bettina Hörter, die als Geschäftsführerin des Volksbunds für den Bezirksverband Koblenz-Trier diese interessante Veranstaltung initiiert hatte.

Infos zu den Veranstaltungen der StadtBibliothek auch unter www.stb.koblenz.de.

StadtBibliothek Koblenz, v. li. Bettina Hörter, Diego Voigt, Dr. Bernd Wollschlaeger, Susanne Ott


Betzdorf, 04.2017
BV Koblenz-Trier
Quelle:  Rhein-Zeitung  Kreis Altenkirchen vom Freitag, 7. April 2017, Seite 51

Engagement der Schüler ist als wichtige Friedensarbeit zu sehen

Integrierte Gesamtschule Betzdorf-Kirchen sammelt für Kriegsgräber

In Gedenken an die deutschen Kriegstoten beteiligten sich 16 Schüler der Schule an der Spendensammlung für den Verein Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dieser kümmert sich um die Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland. Die Schüler sammelten in ihrer Freizeit für die Organisation und konnten ihr am Ende knapp 500 Euro zukommen lassen. Um die Jugendlichen für ihr Engagement zu ehren, überreichten der Kirchener Verbandsbürgermeister Jens Stötzel und der Didaktische Koordinator Uwe Mattusch ihnen kürzlich offizielle Urkunden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Stötzel bedankte sich im Namen der ganzen Gemeinde sehr herzlich bei den Jugendlichen. Er betonte noch einmal die Bedeutung der Sammlung. Für ihn ist das Engagement der Schüler als Friedensarbeit zu sehen, die in dieser Zeit, in der Krisenherde bis nach Europa reichen, besonders wichtig ist. Am Ende der kleinen Feierlichkeit durfte sich jeder der Schüler über ein kleines Präsent freuen.

Integrierte Gesamtschule Betzdorf-Kirchen


Koblenz, 27.03.2017
BV Koblenz-Trier

Bernd Wollschlaeger liest im Forum Confluentes in Koblenz

Gemeinsam mit der Stadtbibliothek Koblenz und dem Europa Verlag, lädt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Sie zur Lesung mit Bernd Wollschlaeger ein.

Er liest aus seinem Buch, das erstmals auf der Leipziger Buchmesse 2017 vorgestellt wird:

Ich bin Jude aus dem Herzen
WIE ICH DIE NAZI-VERGANGENHEIT MEINES VATERS BEWÄLTIGTE
27. März 2017, Beginn 18:00 Uhr, in der Stadtbibliothek Koblenz
im Forum Confluentes, Zentralplatz in Koblenz.

Bernd Wollschlaeger, geb. 1958 in Bamberg als Sohn eines überzeugten Nationalsozialisten, ranghohen Wehrmachtsoffiziers und Holocaustleugners, wird katholisch erzogen. Abgestoßen von den Ansichten seines Vaters, beginnt er, seine eigene Identität zu suchen. Ein Besuch in Israel bei einem Holocaust-Überlebenden und besonders in Yad Vashem beeindruckt ihn so stark, dass er zum jüdischen Glauben konvertiert und nach Israel auswandert, wo er zunächst als Arzt in einem Krankenhaus arbeitet, bis er in die israelische Armee eingezogen wird.

Heute lebt er mit seiner Familie in Miami, Florida, wo er als Arzt praktiziert und an der Medizinischen Hochschule Vorlesungen hält. 2012 wurde Bernd Wollschlaeger in den USA als Family Doctor of the Year ausgezeichnet.

In seinem Buch geht es nicht darum, die Deutschen und ihr Verhalten während des Nationalsozialismus anzuprangern. Er möchte vielmehr die Vergangenheit als Lehre für die Zukunft nutzen und Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen bauen.

Die Lesung ist für Sie kostenfrei, über eine Spende würden wir uns freuen.

Anmeldung erbeten: Tel. 02 61 – 133 68 90 oder Mail: bv-koblenz-trier(at)volksbund.de



Gondershausen, 21.02.2017
BV Koblenz-Trier

Verleihung der Albert-Schweitzer-Plakette an die Eheleute John

Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderates am 21.02.2017 begrüßte Ortsbürgermeister Markus Landsrath die Eheleute Elfriede und Paul John, sowie die Bezirksgeschäftsführerin des Volksbund Kriegsgräber Fürsorge – Bezirksverband Koblenz-Trier.

Elfriede und Paul John zeichnen sich seit 20 Jahren für die Sammlung des Volksbund Kriegsgräber Fürsorge e. V. in Gondershausen verantwortlich. Ende des vergangenen Jahres wurde das Rekordsammelergebnis von 1.046,50 Euro erzielt. Insgesamt sammelten die Eheleute annähernd 20.000 Euro für den Volksbund.

Aus diesem Grunde sollte den ehrenamtlichen Sammlern an diesem Tag eine besondere Ehrung zuteilwerden.

Die extra für diesen Zweck angereiste Frau Hörter verlieh den Eheleuten John die „Albert-Schweitzer-Plakette.

Markus Landsrath, Ortsbürgermeister

Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Bürgermeister Peter Unkel, Ortsbürgermeister Markus Landsrath und Ortsbürgermeister a. D. Ewald Schuhmacher. Foto: Thomas Eiskirch


BV Rheinhessen-Pfalz, 2017

Einladung zu Vorsorgeveranstaltungen im Jahre 2017

Die vortragende(n) Rechtsanwälte/Rechtsanwältin geben einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten zur maßgeschneiderten Vorsorge mittels Testament, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Die Veranstaltungen sollen Ihnen mehr Handlungssicherheit geben. Sie werden jede Menge wertvolle praktische Empfehlungen für die persönliche Gestaltung Ihrer Vorsorge mitnehmen können.  Es erwarten Sie kurzweilige und instruktive Abendveranstaltungen. Die Experten weisen Sie juristisch allgemein verständlich auf rechtliche und steuerliche Fallstricke hin.

Im Begleitprogramm der Veranstaltung zeigen wir ab 17.45 Uhr in einer Lichtbilderreihe Wissenswertes über unsere erfolgreiche Volksbundarbeit international, national und in Rheinhessen-Pfalz.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist unverbindlich, der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung! Angehörige und Freunde sind willkommen.

Wer eine kostenlose Testamentsbroschüre des Volksbundes erhalten möchte, schreibe bitte an:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bundesgeschäftsstelle
Stichwort: Testamentsbroschüre, Werner-Hilpert-Straße 2, 34117 Kassel

 

Informationsveranstaltungen zum Thema Erbschaft 2017
Thema: „Gut beraten und vorgesorgt mit Testament, Vollmacht und Patientenverfügung: So stelle ich sicher, dass mein Wille auch zur Geltung kommt!“
jeweils 18.30 - ca. 20.15 Uhr

TagOrtReferenten
09.02.67059 Ludwigshafen, VHS,
2. Stock, Bürgerhof
Jan Bittler,
Fachanwalt für Erbrecht
08.03.67655 Kaiserslautern,
VHS, Kanalstr. 3
Dr. Eva Kreienberg, KL, und
Günther Krampitz
Fachanwälte für Erbrecht, KL
15.03.66869 Kusel, KVHS,
Lehnstr. 16
Dr. Eva Kreienberg, KL, und
Günther Krampitz
Fachanwälte für Erbrecht, KL
22.03.55122 Mainz, Rathaus,
Jockel-Fuchs-Platz 1
Hartmut Schäfer,
Fachanwalt für Erbrecht
28.03.66482 Zweibrücken,
Herzogsaal im Stadtmuseum 9/11
Thimo Schlär, Rechtsanwalt
aus Kaiserslautern
06.04.67346 Speyer, Naturfreundehaus,
Geibstr. 1
Dr. Olaf Schermann,
Rechtsanwalt aus Landau


Neustadt an der Weinstraße, 26.01.2017
BV Rheinhessen-Pfalz

Neuer Beauftragter in Neustadt

Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Georg Löffler wurde Reinhard Weber zum neuen ehrenamtlichen Beauftragten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Stadt Neustadt a.d.W. ernannt.

Er erhielt eine Ernennungsurkunde gemeinsam mit Unterlagen und einer Grundausstattung im Auftrag des Bezirksvorsitzenden Regierungspräsident a.D. Dr. Paul Schädler. Als ehrenamtlicher Beauftragter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge fungiert Reinhard Weber als Mittler zwischen der Stadt und Vereinen und dem Volksbund, unterstützt bei der Organisation der jährlichen Haus- und Straßensammlung, berät und wirkt bei der Gestaltung der jährlichen Volkstrauertagsfeier mit, vertritt den Volksbund bei öffentlichen Anlässen und ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Außerdem wirbt er um neue Mitglieder und Spender und nimmt Ehrungen und Auszeichnungen in Absprache mit dem Bezirksverband vor. Bei all diesen Aufgaben wird er durch die Bezirksgeschäftsstelle in Speyer unterstützt. Ein besonderes Anliegen dabei ist Herrn Weber, der als Religionslehrer an der BBS in Neustadt tätig ist, die Erinnerungsarbeit des Volksbundes. Oberbürgermeister Löffler sicherte ihm und dem Volksbund beim Ernennungstermin seine Unterstützung zu.

Reinhard Weber (m.) ist neuer ehrenamtlicher Beauftragter in Neustadt. Oberbürgermeister Hans Georg Löffler (r.) und Ulrich Johann, Geschäftsführer des Bezirksverbandes, überreichten die Ernennungsurkunde


Gondelsheim-Rommersheim
BV Koblenz-Trier
Quelle: Presse – VGV Prüm, Prüm Aktuell (red/boß), www.pruem-aktuell.de

Albert-Schweitzer-Medaille für Alois Lamberty und Heribert Thelen

Für ihre langjährigen Einsätze auf den Ehrenfriedhöfen in Gondelsheim und Rommersheim hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Alois Lamberty aus Weinsheim-Gondelsheim und Heribert Thelen aus Rommersheim die Albert-Schweitzer-Medaille verliehen.

Das Foto zeigt die geehrten Alois Lamberty (6. v. rechts) und Heribert Thelen (2. v. rechts) mit ihren Partnerinnen im Kreise der Gratulanten.
Foto: Pressestelle VGV Prüm

Seit dem Jahr 2001 kümmert sich Alois Lamberty um den landeseigenen Ehrenfriedhof in Gondelsheim und seit 2000 Heribert Thelen um den bis vor kurzem in kirchlicher Trägerschaft befindlichen Ehrenfriedhof in Rommersheim. Für ihren Einsatz wurden sie vom langjährigen VDK-Landesvorsitzenden Michael Hörter mit der Albert-Schweitzer-Medaille ausgezeichnet.

Die Albert-Schweitzer-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für sehr verdiente Personen in der Kriegsgräberfürsorge vergibt. Auf der Medaille ist ein Zitat des Friedensnobelpreisträgers eingraviert: "Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens, und ihre Bedeutung wird mehr zunehmen." Mit diesem Zitat verband Michael Hörter seinen besonderen Dank an Heribert Thelen und Alois Lamberty und stellte heraus, wie wichtig die Arbeit auch in Zukunft sei.

Bürgermeister Aloysius Söhngen sprach Dank und Lob aus. Er betonte, dass das ehrenamtliche Engagement die Kommunen bereichere. Die Ortsbürgermeister Peter Meyer, Weinsheim und Helmut Nober, Rommersheim, bedankten sich bei den Geehrten dafür, dass diese über die Maßen hinaus großen persönlichen Einsatz über viele Jahre geleistet haben.

Raimund Schneider von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) freute sich gemeinsam mit Roswitha Meinz (VGV Prüm), die die beiden Geehrten für diese Auszeichnung vorgeschlagen haben, dass diese nun nach der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz auch die außerordentliche VDK-Auszeichnung erhalten. Gleichzeitig wurde der Dank des ADD-Präsidenten Thomas Linnertz mit einem Weinpräsent übermittelt. Schneider verwies auf das vor einigen Jahren auf der Rommersheimer Gedenkstätte im neu aufgestellten Hochkreuz eingravierte Leitmotiv "Pax optima rerum - Der Frieden ist das höchste Gut". In diesem Sinne bat er alle Beteiligten sich auch weiterhin in der Gedenk- und Friedensarbeit einzubringen.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel