News Beiträge 1-20
Kinder und Waffen
Schüler/-innen des Gymnasiums Gardelegen setzen sich mit dem Thema "Kindersoldaten" auseinander

Die Fotos von kleinen Kindern mit Waffen in den Händen machen die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten betroffen: "Das passt irgendwie nicht zusammen." findet eine Schülerin mit Blick auf einen Jungen, der eine Kalaschnikow trägt.
Und trotzdem ist es trauriger Alltag - bis zu 300.000 Kinder müssen heutzutage an Kriegen und bewaffneten...
Junge Ehrenamtliche starten durch
Gloria und Thore bereiten sich auf die Workcampsaison vor

Jeden Sommer übernehmen sie Verantwortung für jeweils dreißig Kinder und Jugendliche - dabei sind sie selber noch ganz jung. Die ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamer des Volksbundes machen sich stark für den Verein. Dabei investieren sie ihre Freizeit und müssen ganz schön viel Stress aushalten: Zwei Wochen die Verantwortung für eine so große...
Projektfahrt nach Berlin
JAK Sachsen-Anhalt besucht Gedenkstätten der Hauptstadt

Sie sind neugierig und reiselustig - die Jakies. Mit Sack und Pack geht es darum am 18. und 19. Februar 2012 nach Berlin. Eingeladen sind alle Interessierten Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren - für nur 20 € bist auch Du dabei!
Ziel der Fahrt ist zunächst die Gedenkstätte Sachsenhausen - die Berlinerin Charlotte macht dort grade ein...
25.01.2012
Meile der Demokratie 2012 - Ergebnisse
Bunt ist für mich....
Mit bunten Farben gegen Rassismus und Gewalt
Über 10.000 Menschen kamen in diesem Jahr zur Meile der Demokratie in Magdeburg - so viele wie noch nie. Gemeinsam setzten sie unter dem Mottwo "bunt statt braun" ein Zeichen gegen den Aufmarsch von über 1.000 Rechtsextremen am selben Tag.
Der JAK Sachsen-Anhalt war in diesem Jahr dabei und präsentierte die Arbeit des Volksbundes als eine Möglichkeit, auch deutscher Kriegsopfer demokratisch zu gedenken. Bei zwei Mitmachaktionen konnten Passanten Gesicht gegen Rechts und für die Demokratie zeigen:
"Bunt ist für mich..." beantworteten fast fünfzig Menschen mit ganz unterschiedlichen Dingen. Unter ihr Portrait in schwarz-weiß fügten sie ihre Antwort ein - die ausgefüllten Zettel wurden am Stand aufgehängt und flatterten bunt im Wind.
Den "Volks-bunt" malten weitere dreißig Teilnehmer, eine bunte Menschenkette welche die Vielfalt unseres Vereins symbolisieren sollte.
Bei strahlendem Sonnenschein war es ein schöner Samstag, den der JAK in Magdeburg verbracht hat. Besuch aus Berlin und Brandenburg gab es auch: Die Jugendarbeitskreise der beiden Landesverbände kamen vorbei, um dem JAK Sachsen-Anhalt zu helfen. Spannende Gespräche, neue Kontakte und viel Spaß werden uns diesen Tag in Erinnerung bleiben lassen.
Kameramann Martin Neumeister fing einige Bilder der Aktion ein:
25.01.2012 Text: Philipp Schrage, Bilder: Volksbund
Aufruf Meile der Demokratie 2012
Meile der Demokratie 2012
Buntes Straßenfest gegen den Aufmarsch von über 1.000 Rechtsextremisten in Magdeburg
Der 16. Januar ist für die Landeshauptstadt Magdeburg ein trauriges Datum: 1945 wurden an diesem Tag über 80% der Innenstadt bei einem alliierten Fliegerangriff zerstört. Nach aktuellen Erkenntnissen starben dabei etwa 2.000 Menschen.
Den Toten wird jedes Jahr mit einer Zeremonie auf dem Westfriedhof gedacht, wo die Mehrzahl der Opfer bestattet ist. An diesem Tag läuten auch alle Kirchenglocken d
er Stadt, um an die Toten zu erinnern und für Frieden zu bitten.
Etwas ganz anderes im Sinn haben die Rechtsextremisten, die den Jahrestag der Bombardierung jedes Jahr für einen Aufmarsch in der Landeshauptstadt nutzen. Ihr "Gedenkmarsch" zielt darauf ab, die Geschichte zu verfälschen und die Bombardierung der Stadt aus ihrem Kontext zu reißen. Unter dem Stichwort "Bombenholocaust" setzen die Rechten die Luftangriffe auf deutsche Städte im zweiten Weltkrieg mit der industriellen Vernichtung von 6 Millionen Menschen durch das Naziregime gleich.
So unterschiedlich die Bewertung der Luftangriffe auf Deutschland sind - eins ist unumstritten: Sie waren die Folge eines totalen Angriffs- und Vernichtungskrieges, den D
eutschland unter der Herrschaft der Nationalsozialisten begonnen hatte. Die Parolen der Rechten, die heute vorgeben der Opfer der Luftangriffe zu gedenken, führen auf direktem Weg zurück in diese Zeit und sind brandgefährlich.
Als Gegenpunkt zum Aufmarsch der Rechtsextremen gibt es jedes Jahr die Meile der Demokratie. Auch der Volksbund Sachsen-Anhalt wird mit einem Stand vertreten sein: Demokratie braucht demokratisches Gedenken!
Besuchen Sie uns - am Samstag den 14.02.2012 auf dem Breiten Weg Nr. 200, Magdeburg.
12.01.2012 Text: Philipp Schrage Foto: Wikipedia
Workcamps 2012 online
Und was machst Du diesen Sommer?
Workcamps 2012 sind online
Raus von Zuhaus! Der Sommer lockt und die Welt wartet auf Dich! Mit dem Volksbund kannst Du auch 2012 wieder zu über vierzig Zielen in ganz Europa reisen. Die Workcamps in den Sommerferien geben Dir die Chance, neue Freunde zu finden, Dich zu engagieren und fremde Länder kennenzulernen.
Durchstöber jetzt online die Reiseziele. oder
Lade den Katalog als PDF herunter.
Gerne beantworte ich Dir alle Fragen zu den Workcamps oder schicke dir kostenlos einen Katalog oder Poster zu:
- Philipp Schrage
- Referent für Jugend- und Schularbeit, LV Sachsen-Anhalt
- Tel: 0391-6074540
- mail: jugend-s-anhalt (at) volksbund.de
03.01.2012 Text: Philipp Schrage Foto: Volksbund
Dankeveranstaltung BW 2012
Der Volksbund sagt Danke!
11.000 Euro an Spenden durch die Sammlung der Bundeswehr
Der Landesvorsitzende des Volksbundes, Dieter Steinecke, dankte den Sammlerinnen und Sammlern der Bundeswehr und der Reservisten für die Unterstützung der Haus- und Straßensammlung im Jahr 2011. Die besten Sammler aus allen Bundeswehrstandorten in Sachsen-Anhalt wurden zu einer kleinen Dankveranstaltung nach Magdeburg geladen. Die Soldatinnen und Soldaten hatten in den letzten Wochen insgesamt 11.000 Euro an Spenden in Sachsen-Anhalt für die Arbeit des Volksbundes eingesammelt.
Steinecke betonte, dass die Arbeit des Volksbundes nur durch eine breite Unterstützung durch die Bevölkerung weitergehen kann. Dem Landesverband Sachsen-Anhalt gelingt es vor allem durch Jugend- und Bildungsarbeit, jungen Menschen die Folgen von Krieg und Gewalt aufzuzeigen und das Bewusstsein zu schärfen, damit so etwas nie wieder geschieht.
Der Kommandeur des Landeskommandos, Oberst Claus Körbi, schloss sich den Dankesworten des Volksbundvorsitzenden an und sprach im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Volksbund aus eigner Erfahrung. Oberst Körbi ist sich bewusst, dass es kein leichter Gang ist, mit einer Sammeldose auf fremde Menschen zuzugehen und um Spenden zu bitten. Wer dies tut und sich für eine gute Sache einsetzt, verdiene größten Respekt. Aber auch im Hinblick auf die Auseinandersetzung der Soldatinnen und Soldaten mit der Geschichte, wenn diese sich für den Volksbund engagieren, halte er das Zusammenwirken für wichtig.
08.12.2011
Jugendgeschichtstag 2011
"Bitte, versuchen Sie nicht zu vergessen!"
Jugendgeschichtstag 2011 in Magdeburg
Als der Ungar László Ungvári im August 2011 in Barleben sprach, hörten ihm die Schülerinnen und Schüler gebannt zu. Herr Ungvári ist ein Überlebender des Holocaust, dessen Vater in der Nähe von Magdeburg bestattet ist. Was Herr Ungvári als kleiner Junge hat durchleben müssen, können wir Nachgeborenen nur erahnen. Und es ist unser Auftrag, diese Erlebnisse im Bewusstsein zu halten: "Wenn es etwas gibt, um das ich Sie bitten kann, dann: Bitte, versuchen Sie nicht zu vergessen! Denn diese Dinge sind geschehen, aber wir müssen alles tun, dass sie nicht noch einmal geschehen!", bat Herr Ungvári seine Zuschauer.
Damit seine Geschichte nicht vergessen wird, nahmen die Schüler den Vortrag auf Video auf. Von ihrem Projekt berichteten die Barleber am 9.12.2011 in Magdeburg auf den Jugendgeschichtstag. Unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Dogerloh trafen sich Projektgruppen aus ganz Sachsen-Anhalt um über ihre Erlebnisse zu berichten. Und das traf auf großes Interesse, wie die Fotos zeigen.
Für Teilnehmer Alex hat sich das Projekt gelohnt: "Viel intensiver als normaler Geschichtsunterricht."
Hier finden Sie mehr über das Geschichtsprojekt mit Herrn Ungvári.
09.12.2011 Text: Philipp Schrage Fotos: Volksbund
Interview offener Kanal

- April 1945: Die Gefangenen werden bei Farsleben von Amerikanern aus dem Deportationszug befreit
Zug in die Freiheit
Schulprojekt des Volksbundes präsentiert seine Ergebnisse
1944 werden der sechsjährige László Ungvári und seine Familie aus ihrer Heimat Ungarn deportiert und im KZ Bergen-Belsen gefangen gehalten. Das Leiden der jüdischen Familie währt 14 Monate. Dann wird der Zug, der sie in ein weiteres Lager bringen sollte, bei Magdeburg befreit. Die Freude währt nur kurz: Lászlós Vater stirbt wenige Tage nach der Befreiung.
Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler aus Barleben nimmt sich 2011 der Geschichte des befreiten Zuges an. Sie recherchieren das Schicksal der Insassen und treffen auf László Ungvári, der inzwischen über siebzig Jahre alt ist. In einer bewegenden Dokumentation legt der Überlebende Zeugnis ab: „Denn wir müssen alles tun, damit so etwas nicht wieder passiert!“
Die Dokumentation mit dem Titel "Train to freedom" (Zug in die Freiheit) wird am 24.11.2011 zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen sein. Um 19:10h sendet der Offene Kanal Magdeburg die 8-minütige Dokumentation. Eine Wiederholung ist für Sonntag den 25.11.2011, 21:10h geplant. Der Beitrag kann auch im Internet gestreamt werden, auf der Seite des Offenen Kanals Magdeburg.
Außerdem wird der Referent für Jugend- und Schularbeit des Volksbundes Sachsen-Anhalt in der Sendung 39° ein Interview zur Bildungsarbeit des Volksbundes geben. Ebenfalls im Offenen Kanal Magdeburg, 24.11.2011 ab 18:30h.Die Sendung ist auch weiterhin im Internet abrufbar, auf der Seite des Offenen Kanals Magdeburg
25.11.2011 Text: Philipp Schrage Foto: George C. Gross
Volkstrauertag 2011
"Das Erinnern wird gebraucht"
Prof. Dr. Böhmer spricht anlässlich des Volkstrauertages bei der Gedenkstunde im Landtag Sachsen-Anhalts
Nicht weniger als ein neues Geschichtsbild forderte der ehemalige Ministerpräsident Prof. Dr. Böhmer bei seiner Rede anlässlich des Volkstrauertages am 13.11.2011 in Magdeburg. Bisher lernten die Schüler anhand von Kriegsdaten unsere Vergangenheit kennen - dabei sei die Wirkungsgeschichte der zivilen Geschichte weitaus wichtiger. Prof. Dr. Böhmer erinnerte an die Errungenschaften wie die englische Magna Charta, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung oder die KSZE Akten.
"Das Erinnern wird gebraucht"
"Das Erinnern wird gebraucht", mahnte Prof. Dr. Böhmer und schloss sich damit dem Landesvorsitzenden des Volksbundes, Herrn Steinecke an, der den Volkstrauertag einen "Stachel im Fleisch unserer Vergesslichkeit" genannt hatte.
Beide sprachen anlässlich der Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Landtag Sachsen-Anhalts. Musikalisch umrahmt wurde das Programm vom Vokalkreis des Telemann-Konservatoriums Magdeburg, die eine ergreifende Interpretation Anne-Franks Tagebücher sangen.
Der Jugendarbeitskreis des Volksbundes trug mehrere Gedichte von Menschen vor, die im Krieg ums Leben kamen - sei es als Soldat, Widerständler oder Verfolgte.
Herr Steinecke betonte, es ergebe sich aus dem Gedenken auch eine Verantwortung "dass deutsche Soldaten nicht wieder missbraucht werden."
Das Totengedenken sprach Landtagspräsident Gürth.
Nach der Gedenkstunde im Landtag begleiteten viele der Anwesenden noch die Kranzniederlegung der Bundeswehr auf dem Westriedhof.
15.11.2011 Text: Philipp Schrage Fotos: Volksbund
Kooperationsvertrag mit Stephaneum Aschersleben
Auf gute Zusammenarbeit!
Europaschule "Stephaneum Aschersleben" begründet feste Partnerschaft mit dem Volksbund
Das Gymnasium Stephaneum Aschersleben arbeitet schon seit Jahren in verschiedenen Projekten mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt des Volksbundes zusammen. Schulleiter Winter aber ist das noch nicht genug. Um die Zusammenarbeit noch weiter zu verbessern und auszubauen schlug er dem Volksbund einen Kooperationsvertrag vor.
In Zukunft werden Schulprojekte um und an Kriegsgräberstätten regelmäßiger stattfinden, Lehrerseminare verstärkt mit Aschersleben koordiniert und die Jugendarbeit des Volksbundes in Aschersleben fest verankert.
Geschäftsführer Jan Scherschmidt und Schulleiter Winter unterzeichneten den Kooperationsvertrag am 9. November, anlässlich des Projekttages "9. November in der Deutschen Geschichte" am Gymnsium Stephaneum.
09.11.2011 Text: Philipp Schrage Fotos: Volksbund
Nachtreffen Workcamp Dagneux 2011
Den Sommer Revue passieren lassen
Teilnehmer des Workcamps Dagneux zum Nachtreffen in Magdeburg
Wenn aus Fremden Freunde werden, dann ist etwas wunderbares geschehen. Die Workcamps des Volksbundes schaffen diese schöne Verwandlung regelmäßig jeden Sommer, wenn weit über 2.000 junge Menschen sich in ganz Europa an Kriegsgräberstätten begegnen, gemeinsam arbeiten, lachen und leben.
Das Workcamp in Dagneux (Frankreich) fand dieses Jahr im Juli statt und brachte elf Franzosen und einundzwanzig Deutsche einander näher. Gemeinsam pflegten sie die Gräber von über 20.000 Gefallenen des 2. Weltkrieges und lernten die Region um Lyon kennen.
Zum Nachtreffen des Workcamps vom 14.-16.10.2011 kam ein Großteil der jungen Menschen noch einmal zusammen um in den Erinnerungen an den Sommer zu schwelgen, und neu geknüpfte Freundschaften zu pflegen.
17.10.2011 Text: Philipp Schrage Bild: Volksbund
Auftakt zur Haus- und Straßensammlung
Tausende sammeln Spenden für die Friedensarbeit der Kriegsgräberfürsorge
Bald sieht man sie wieder im Straßenbild: Die Sammler mit der eleganten grünen Spendendose in der Hand. In jedem Herbst helfen tausende Freiwillige, Bundeswehrangehörige, Reservisten und ehrenamtlich Engagierte Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zu sammeln. Die so genannte Haus- und Straßensammlung ist eine wichtige Stütze für die Vereinsarbeit, denn die Kriegsgräberfürsorge finanziert sich zu gut 80% aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Dass die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge auch mehr als sechs Jahrzehnte nach Kriegsende wichtig ist, stellte der Magdeburger Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei seinem Grußwort fest. Insbesondere die Jugendarbeit des Vereins lobte der Stadtobere.
Zur Auftaktsammlung erschienen auch Vertreter der Bundeswehr, der Reservisten und der Polizei - diese wichtigen Partner des Volksbundes leisteten in den vergangenen Jahren wertvolle Arbeit für den Verein und sind auch dieses Jahr gerne mit dabei wenn es heißt: Spenden für den Frieden.
13.10.2011 Text: Philipp Schrage Bilder: Volksbund
20 Jahre LV Sachsen-Anhalt
Benefizkonzert anlässlich 20 Jahre Friedensarbeit in Sachsen-Anhalt
Ministerpräsident Haseloff würdigt die Arbeit des Volksbundes
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine der traditionsreichsten Vereine der Bundesrepublik. Seine Gründung nach dem 1. Weltkrieg 1919 liegt fast einhundert Jahre zurück. Die deutsche Teilungsgeschichte bringt es aber mit sich, dass der Volksbund in den neuen Bundesländern nach dem Ende des zweiten Weltkrieges unerwünscht war und erst 1991 seine Arbeit wiederaufnehmen konnte. Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, in diesem Jahr das zwanzigjährige Jubiläum des Landesverbandes (LV) Sachsen-Anhalt feiern zu dürfen.
Am Vormittag des 1.10.2011 tagte zunächst der Landesvertretertag, sozusagen das Parlament des Landesverbandes. Er bestätigte nicht nur den Vorstand weitestgehend in seiner bewährten Besetzung sondern verpasste dem LV auch eine Verjüngungskur indem die Organisations- und Geschäftsordnung (OGO) umgearbeitet und modernisiert wurde.
Der neugewähle Vorstand besteht aus:
Vorsitzender: Dieter Steinecke
Stellvertretende Vorsitzende:Thomas Veil, Joachim Keller
Schatzmeister und Stellvertreter: Astrid May, Horst Eckert
Pädagogischer Arbeitskreis: Lutz Ackermann
Beisitzer: Angelika Gorr, Andreas Kern
Vertreter des Jugendarbeitskreises: Martin Noffke
Die Delegierten wurden mit einem Grußwort des Landtagspräsidenten Detlef Gürth empfangen, der die Arbeit des Vereins als "unverzichtbaren Teil der Friedensarbeit in Deutschland und Sachsen-Anhalt" lobte. Herr Gürth übernahm mit seiner Wahl zum Landtagspräsidenten in diesem Jahr auch die Schirmherrschaft über die Arbeit des Landesverbandes.
Am Nachmittag wurde dann in der Klosterkirche Unser Lieben Frauen ein Benefizkonzert zum Anlass des zwanzigjährigen Bestehens gegeben. Zu Gast war unter anderem der Ministerpräsident Haseloff, der in einer Festrede die Bedeutung der Arbeit des Volksbundes noch einmal hervorhob. Grade in der Jugendarbeit liege eine wichtige Aufgabe für den Verein, betonte er.
Das Landespolizeiorchester Sachsen-Anhalts und die Gesangsgruppe Taktvoll Hoch 6 begeisterten dann die gut zweihundert Gäste in der Klosterkirche mit einer Musikauswahl die eine wunderbare Bandbreite zwischen jazzigem Swing und tragenden Chorälen aufwies. Das ansprechende Ambiente der romanischen Kirche tat ihr übriges. Das Publikum war begeistert.
Ein Empfang mit Unterstützern und Mitarbeitern im Wasser- und Schifffahrtsamt rundete den Abend ab.
Der Landesverband Sachsen-Anhalt dankt allen Mitgliedern, Unterstützern und Spendern herzlich für zwanzig erfolgreiche Jahre und freut sich auf die nächsten zwei Jahrzehnte.
04.10.2011 Text: Philipp Schrage, Fotos: Siegbert Heiland & Volksbund
Leitlinien der Jugend- und Schularbeit beschlossen
Vorstand beschließt Grundsätze der Jugendarbeit
Anspruchsvolles Konzept der Jugend- und Schularbeit im Landesverband Sachsen-Anhalt wurde einstimmig angenommen
Der Landesverband Sachsen-Anhalt feiert dieses Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen. Fast genauso alt ist die Jugendarbeit die von Magdeburg aus koordiniert wird - bereits Anfang der Neunziger fuhren die ersten Jugendlichen zum Workcamp nach Frankreich. Über die Jahre hat sich die Arbeit weiter intensiviert und professionalisiert. Eine eigene Stelle des Referenten für Jugend- und Schularbeit wurde geschaffen, der Aufgabenbereich wuchs.
Nun hat der Vorstand des Landesverbandes die Arbeit des Jugend- und Schulreferenten auf eine solide Grundlage gestellt und sowohl ambitionierte als auch moderne Leitlinien für die Jugendarbeit verabschiedet.
FSJ-Politik bei der Kriegsgräberfürsorge
Landesverband Sachsen-Anhalt sucht für den Zyklus 2011/12 neue/n Freiwillige/n
Tätigkeitsfelder des Freiwilligen sind:
- Vorbereiten und Durchführen von Workcamps im In- und Ausland
- Vorbereiten und Durchführen von Schulprojekten zu den Themen Krieg und Frieden
- Betreuung der Jugendlichen im Jugendarbeitskreis
- Betreuung der Homepage
- Öffentlichkeitsarbeit
- Eigenes pädagogisches Projekt in der historisch-politischen Bildung, Demokratie oder Friedenspädagogik umsetzen
- Bürotätigkeiten, Officeanwendungen etc.














































































































