27. September 2016

Benefizkonzert anlässlich 25 Jahre Landesverband Sachsen-Anhalt mit dem Landespolizeiorchester Sachsen-Anhalt

Aam Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 18:00 Uhr (Einlass 17:00 Uhr) im Lichthof der regiocom GmbH Magdeburg, Marienstraße 1, 39112 Magdeburg  

25 Jahre Dienst am Menschen, 25 Jahre Dienst am Frieden! Der Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. begeht sein 25-jähriges Bestehen und veranstaltet aus diesem Anlass ein Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester Sachsen-Anhalt. Mit dem Konzert soll gleichzeitig der Auftakt zur jährlichen Haus- und Straßensammlung...

22. September 2016

Flucht und Vertreibung aus historischer Perspektive - Ausstellungseröffnung in Magdeburg

Am 19.09.2016 eröffnete der Landesvorsitzende Dieter Steinecke die Ausstellung "Geflohen, Vertrieben, Angekommen !?! - Gewaltaspekte der Migration im 20. und 21. Jahrhundert" im einewelt Haus in Magdeburg.

Es erreichen täglich tausende Menschen die Europäische Union: Flüchtlinge und Vertriebene aus Kriegsgebieten im Nahen Osten, Afrika und Südosteuropa, die wegen der Aussicht auf ein besseres Leben in Europa ihr Zuhause verlassen und sich auf eine schwere Reise begeben haben.Dies stellt die europäischen Länder vor eine große Herausforderung sowohl...

21. September 2016

Peace Monument Camp 2016 - Nachbetrachtung

Zum zweiten Mal in Folge trafen sich im Sommer 2016 internationale Jugendliche in Magdeburg, um am Friedensdenkmal "Peace Monument - Floris Pax" zu arbeiten.

In diesem Jahr fand das internationale "Peace Monument"-Camp wieder in der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Dafür reisten 22 Teilnehmer im Alter von 16 bis 20 Jahren aus Deutschland, Italien, Belarus, der Ukraine und der Türkei an – auch ein syrischer Flüchtling war unter ihnen. Da das Workcamp seit 2014 gezielt das 100-jährige Jubiläum...

20. September 2016

Volksbund trifft Rose

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentierte sich auf dem Sachsen-Anhalt Tag 2016

Vom 9.-11 September war es wieder so weit: zum 20. Sachsen-Anhalt Tag lud dieses Jahr die Rosenstadt Sangerhausen ein. Die über 14000 Gäste konnten sich bei bestem Wetter der schönen Innenstadt und den verschiedenen Veranstaltern erfreuen. Diese Möglichkeit ließ sich natürlich auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Landesverband...

31. August 2016

Magdeburger Historikerin spricht zum Thema „Jüdische Frontsoldaten Magdeburgs im Ersten Weltkrieg“

Die Situation der Juden in Magdeburg und im Kaiserreich vor und während des Ersten Weltkrieges – darüber spricht die Historikerin Ulrike Krauße am Samstag, 3. September, 10 Uhr, in den Räumen AOK Sachsen-Anhalt, Lüneburger Str. 4.

In ihrem Vortrag „Jüdische Frontsoldaten Magdeburgs im Ersten Weltkrieg und das Ehrenmal auf dem jüdischen Friedhof“ geht die Historikerin auch auf die Gefallenen jüdischen Soldaten Magdeburgs sowie das Ehrenmal auf dem Jüdischen Friedhof in Sudenburg ein.   Ulrike Krause studierte Kulturwissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität...

4. August 2016

Vernissage des "Peace Monument Camps 2016"

Am Freitag, 05. August 2016, stellen internationale Jugendliche ab 14 Uhr ihre Beiträge zum "Peace Monument - Floris Pax" aus

  Frieden selbst gestalten – 30 Jugendliche arbeiten an einem Friedensdenkmal für Magdeburg Vernissage des Peace Monument Camps 2016, 05.August 2016, 14 Uhr   Im Sommer haben sich 30 Jugendliche aus Ost- und Westeuropa im Internationalen Camp des Volksbund Sachsen-Anhalt zusammen gefunden, um ihr eigenes Friedensmonument zu...

31. Mai 2016

Ausstellungszeitraum verlängert! Besuchen Sie noch bis zum Ferienbeginn unsere Multimedia-Ausstellung in der Stadtbibliothek Magdeburg

Noch bis zum 23. Juni 2016 können Sie unsere Multimedia-Ausstellung in der Stadtbibliothek Magdeburg besuchen.

Noch bis zum 17.06.2016 haben Interessierte die Möglichkeit eine interaktive Zeitreise zuerleben und ihr wissen zur "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", dem ersten Weltkrieg aufzufrischen und zu testen. Ein Bericht des lokalen Magdeburger Fernsehsenders MDF1 (ab Minute 08:25) verrät, was die Besucher erwartet.       ...

Meile der Demokratie 2012

Buntes Straßenfest gegen den Aufmarsch von über 1.000 Rechtsextremisten in Magdeburg

Der 16. Januar ist für die Landeshauptstadt Magdeburg ein trauriges Datum: 1945 wurden an diesem Tag über 80% der Innenstadt bei einem alliierten Fliegerangriff zerstört. Nach aktuellen Erkenntnissen starben dabei etwa 2.000 Menschen. 

Den Toten wird jedes Jahr mit einer Zeremonie auf dem Westfriedhof gedacht, wo die Mehrzahl der Opfer bestattet ist. An diesem Tag läuten auch alle Kirchenglocken d

er Stadt, um an die Toten zu erinnern und für Frieden zu bitten.

Etwas ganz anderes im Sinn haben die Rechtsextremisten, die den Jahrestag der Bombardierung jedes Jahr für einen Aufmarsch in der Landeshauptstadt nutzen. Ihr "Gedenkmarsch" zielt darauf ab, die Geschichte zu verfälschen und die Bombardierung der Stadt aus ihrem Kontext zu reißen. Unter dem Stichwort "Bombenholocaust" setzen die Rechten die Luftangriffe auf deutsche Städte im zweiten Weltkrieg mit der industriellen Vernichtung von 6 Millionen Menschen durch das Naziregime gleich. 

So unterschiedlich die Bewertung der Luftangriffe auf Deutschland sind - eins ist unumstritten: Sie waren die Folge eines totalen Angriffs- und Vernichtungskrieges, den Deutschland unter der Herrschaft der Nationalsozialisten begonnen hatte. Die Parolen der Rechten, die heute vorgeben der Opfer der Luftangriffe zu gedenken, führen auf direktem Weg zurück in diese Zeit und sind brandgefährlich.

Als Gegenpunkt zum Aufmarsch der Rechtsextremen gibt es jedes Jahr die Meile der Demokratie. Auch der Volksbund Sachsen-Anhalt wird mit einem Stand vertreten sein: Demokratie braucht demokratisches Gedenken!

Besuchen Sie uns - am Samstag den 14.02.2012 auf dem Breiten Weg Nr. 200, Magdeburg.

 
 
12.01.2012 Text: Philipp Schrage Foto: Wikipedia

20 Jahre LV Sachsen-Anhalt

Benefizkonzert anlässlich 20 Jahre Friedensarbeit in Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Haseloff würdigt die Arbeit des Volksbundes

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine der traditionsreichsten Vereine der Bundesrepublik. Seine Gründung nach dem 1. Weltkrieg 1919 liegt fast einhundert Jahre zurück. Die deutsche Teilungsgeschichte bringt es aber mit sich, dass der Volksbund in den neuen Bundesländern nach dem Ende des zweiten Weltkrieges unerwünscht war und erst 1991 seine Arbeit wiederaufnehmen konnte. Diesem Umstand haben wir es zu verdanken, in diesem Jahr das zwanzigjährige Jubiläum des Landesverbandes (LV) Sachsen-Anhalt feiern zu dürfen.

Am Vormittag des 1.10.2011 tagte zunächst der Landesvertretertag, sozusagen das Parlament des Landesverbandes. Er bestätigte nicht nur den Vorstand weitestgehend in seiner bewährten Besetzung sondern verpasste dem LV auch eine Verjüngungskur indem die Organisations- und Geschäftsordnung (OGO) umgearbeitet und modernisiert wurde.

Der neugewähle Vorstand besteht aus:

Vorsitzender: Dieter Steinecke

Stellvertretende Vorsitzende:Thomas Veil, Joachim Keller

Schatzmeister und Stellvertreter: Astrid May, Horst Eckert

Pädagogischer Arbeitskreis: Lutz Ackermann

Beisitzer: Angelika Gorr, Andreas Kern

Vertreter des Jugendarbeitskreises: Martin Noffke

Die Delegierten wurden mit einem Grußwort des Landtagspräsidenten Detlef Gürth empfangen, der die Arbeit des Vereins als "unverzichtbaren Teil der Friedensarbeit in Deutschland und Sachsen-Anhalt" lobte. Herr Gürth übernahm mit seiner Wahl zum Landtagspräsidenten in diesem Jahr auch die Schirmherrschaft über die Arbeit des Landesverbandes.

Am Nachmittag wurde dann in der Klosterkirche Unser Lieben Frauen ein Benefizkonzert zum Anlass des zwanzigjährigen Bestehens gegeben. Zu Gast war unter anderem der Ministerpräsident Haseloff, der in einer Festrede die Bedeutung der Arbeit des Volksbundes noch einmal hervorhob. Grade in der Jugendarbeit liege eine wichtige Aufgabe für den Verein, betonte er.

Das Landespolizeiorchester Sachsen-Anhalts und die Gesangsgruppe Taktvoll Hoch 6 begeisterten dann die gut zweihundert Gäste in der Klosterkirche mit einer Musikauswahl die eine wunderbare Bandbreite zwischen jazzigem Swing und tragenden Chorälen aufwies.  Das ansprechende Ambiente der romanischen Kirche tat ihr übriges. Das Publikum war begeistert.

Ein Empfang mit Unterstützern und Mitarbeitern im Wasser- und Schifffahrtsamt rundete den Abend ab.

Der Landesverband Sachsen-Anhalt dankt allen Mitgliedern, Unterstützern und Spendern herzlich für zwanzig erfolgreiche Jahre und freut sich auf die nächsten zwei Jahrzehnte.

04.10.2011 Text: Philipp Schrage, Fotos: Siegbert Heiland & Volksbund

Geschäftsführer Jan Scherschmidt (links) und Schulleiter Winter (rechts)

Auf gute Zusammenarbeit!

Europaschule "Stephaneum Aschersleben" begründet feste Partnerschaft mit dem Volksbund

Das Gymnasium Stephaneum Aschersleben arbeitet schon seit Jahren in verschiedenen Projekten mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt des Volksbundes zusammen. Schulleiter Winter aber ist das noch nicht genug. Um die Zusammenarbeit noch weiter zu verbessern und auszubauen schlug er dem Volksbund einen Kooperationsvertrag vor.

In Zukunft werden Schulprojekte um und an Kriegsgräberstätten regelmäßiger stattfinden, Lehrerseminare verstärkt mit Aschersleben koordiniert und die Jugendarbeit des Volksbundes in Aschersleben fest verankert.

Geschäftsführer Jan Scherschmidt und Schulleiter Winter unterzeichneten den Kooperationsvertrag am 9. November, anlässlich des Projekttages "9. November in der Deutschen Geschichte" am Gymnsium Stephaneum.

09.11.2011 Text: Philipp Schrage  Fotos: Volksbund

Den Sommer Revue passieren lassen

Teilnehmer des Workcamps Dagneux zum Nachtreffen in Magdeburg

Wenn aus Fremden Freunde werden, dann ist etwas wunderbares geschehen. Die Workcamps des Volksbundes schaffen diese schöne Verwandlung regelmäßig jeden Sommer, wenn weit über 2.000 junge Menschen sich in ganz Europa an Kriegsgräberstätten begegnen, gemeinsam arbeiten, lachen und leben.

 

Das Workcamp in Dagneux (Frankreich) fand dieses Jahr im Juli statt und brachte elf Franzosen und einundzwanzig Deutsche einander näher. Gemeinsam pflegten sie die Gräber von über 20.000 Gefallenen des 2. Weltkrieges und lernten die Region um Lyon kennen.

Zum Nachtreffen des Workcamps vom 14.-16.10.2011 kam ein Großteil der jungen Menschen noch einmal zusammen um in den Erinnerungen an den Sommer zu schwelgen, und neu geknüpfte Freundschaften zu pflegen.

17.10.2011 Text: Philipp Schrage Bild: Volksbund
April 1945: Die Gefangenen werden bei Farsleben von Amerikanern aus dem Deportationszug befreit

Zug in die Freiheit

Schulprojekt des Volksbundes präsentiert seine Ergebnisse

1944 werden der sechsjährige László Ungvári und seine Familie aus ihrer Heimat Ungarn deportiert und im KZ Bergen-Belsen gefangen gehalten. Das Leiden der jüdischen Familie währt 14 Monate. Dann wird der Zug, der sie in ein weiteres Lager bringen sollte, bei Magdeburg befreit. Die Freude währt nur kurz: Lászlós Vater stirbt wenige Tage nach der Befreiung.

Eine Gruppe Schülerinnen und Schüler aus Barleben nimmt sich 2011 der Geschichte des befreiten Zuges an. Sie recherchieren das Schicksal der Insassen und treffen auf László Ungvári, der inzwischen über siebzig Jahre alt ist. In einer bewegenden Dokumentation legt der Überlebende Zeugnis ab: „Denn wir müssen alles tun, damit so etwas nicht wieder passiert!“

Die Dokumentation mit dem Titel "Train to freedom" (Zug in die Freiheit) wird am 24.11.2011 zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen sein. Um 19:10h sendet der Offene Kanal Magdeburg die 8-minütige Dokumentation. Eine Wiederholung ist für Sonntag den 25.11.2011, 21:10h geplant. Der Beitrag kann auch im Internet gestreamt werden, auf der Seite des Offenen Kanals Magdeburg.

Außerdem wird der Referent für Jugend- und Schularbeit des Volksbundes Sachsen-Anhalt in der Sendung 39° ein Interview zur Bildungsarbeit des Volksbundes geben. Ebenfalls im Offenen Kanal Magdeburg, 24.11.2011 ab 18:30h.Die Sendung ist auch weiterhin im Internet abrufbar, auf der Seite des Offenen Kanals Magdeburg

25.11.2011     Text: Philipp Schrage        Foto: George C. Gross

Bunt ist für mich....

Mit bunten Farben gegen Rassismus und Gewalt

Über 10.000 Menschen kamen in diesem Jahr zur Meile der Demokratie in Magdeburg - so viele wie noch nie. Gemeinsam setzten sie unter dem Mottwo "bunt statt braun" ein Zeichen gegen den Aufmarsch von über 1.000 Rechtsextremen am selben Tag.

Der JAK Sachsen-Anhalt war in diesem Jahr dabei und präsentierte die Arbeit des Volksbundes als eine Möglichkeit, auch deutscher Kriegsopfer demokratisch zu gedenken. Bei zwei Mitmachaktionen konnten Passanten Gesicht gegen Rechts und für die Demokratie zeigen:

"Bunt ist für mich..." beantworteten fast fünfzig Menschen mit ganz unterschiedlichen Dingen. Unter ihr Portrait in schwarz-weiß fügten sie ihre Antwort ein - die ausgefüllten Zettel wurden am Stand aufgehängt und flatterten bunt im Wind.

Den "Volks-bunt" malten weitere dreißig Teilnehmer, eine bunte Menschenkette welche die Vielfalt unseres Vereins symbolisieren sollte.

Bei strahlendem Sonnenschein war es ein schöner Samstag, den der JAK in Magdeburg verbracht hat. Besuch aus Berlin und Brandenburg gab es auch: Die Jugendarbeitskreise der beiden Landesverbände kamen vorbei, um dem JAK Sachsen-Anhalt zu helfen. Spannende Gespräche, neue Kontakte und viel Spaß werden uns diesen Tag in Erinnerung bleiben lassen.

Kameramann Martin Neumeister fing einige Bilder der Aktion ein:

25.01.2012 Text: Philipp Schrage, Bilder: Volksbund

Der Volksbund sagt Danke!

11.000 Euro an Spenden durch die Sammlung der Bundeswehr

 

Der Landesvorsitzende des Volksbundes, Dieter Steinecke, dankte den Sammlerinnen und Sammlern der Bundeswehr und der Reservisten für die Unterstützung der Haus- und Straßensammlung im Jahr 2011. Die besten Sammler aus allen Bundeswehrstandorten in Sachsen-Anhalt wurden zu einer kleinen Dankveranstaltung nach Magdeburg geladen. Die Soldatinnen und Soldaten hatten in den letzten Wochen insgesamt 11.000 Euro an Spenden in Sachsen-Anhalt für die Arbeit des Volksbundes eingesammelt.

Steinecke betonte, dass die Arbeit des Volksbundes nur durch eine breite Unterstützung durch die Bevölkerung weitergehen kann. Dem Landesverband Sachsen-Anhalt gelingt es vor allem durch Jugend- und Bildungsarbeit, jungen Menschen die Folgen von Krieg und Gewalt aufzuzeigen und das Bewusstsein zu schärfen, damit so etwas nie wieder geschieht.

 

Der Kommandeur des Landeskommandos, Oberst Claus Körbi, schloss sich den Dankesworten des Volksbundvorsitzenden an und sprach im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Volksbund aus eigner Erfahrung. Oberst Körbi ist sich bewusst, dass es kein leichter Gang ist, mit einer Sammeldose auf fremde Menschen zuzugehen und um Spenden zu bitten. Wer dies tut und sich für eine gute Sache einsetzt, verdiene größten Respekt. Aber auch im Hinblick auf die Auseinandersetzung der Soldatinnen und Soldaten mit der Geschichte, wenn diese sich für den Volksbund engagieren, halte er das Zusammenwirken für wichtig.

 

Im Sommer verreisen, neue Freunde finden, Erfahrungen machen

Und was machst Du diesen Sommer?

Workcamps 2012 sind online

Raus von Zuhaus! Der Sommer lockt und die Welt wartet auf Dich! Mit dem Volksbund kannst Du auch 2012 wieder zu über vierzig Zielen in ganz Europa reisen. Die Workcamps in den Sommerferien geben Dir die Chance, neue Freunde zu finden, Dich zu engagieren und fremde Länder kennenzulernen.

Durchstöber jetzt online die Reiseziele. oder

Lade den Katalog als PDF herunter.

Gerne beantworte ich Dir alle Fragen zu den Workcamps oder schicke dir kostenlos einen Katalog oder Poster zu:

  • Philipp Schrage
  • Referent für Jugend- und Schularbeit, LV Sachsen-Anhalt
  • Tel: 0391-6074540
  • mail: jugend-s-anhalt (at) volksbund.de

 

03.01.2012 Text: Philipp Schrage Foto: Volksbund

 

Benefizkonzert „Erinnern ist Zukunft“

 

30 Musikerinnen und Musiker des Landespolizeiorchesters Sachsen-Anhalt gaben am 10. Mai 2012 zugunsten des Volksbundes in Sachsen-Anhalt ein Konzert.

In der Konzerthalle Ulrichskirche in Halle an der Saale, wurde die Veranstaltung eröffnet mit der Kleinen Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Ein Muss in der Geburtsstadt des großen Komponisten. Das Orchester, unter der Leitung von Polizeirat Uwe Stein spannte in zwei Stunden einen musikalischen Bogen aus Klassik, Musical- und Filmtiteln und bekannten Melodien von Herb Albert bis Johann Strauss.

 

Für eine besondere Atmosphäre sorgten die Gesangseinlagen der Solistin Doreen Günther, die für bezaubernde Momente bei der Interpretation von bekannten Titeln, wie „My Heart will go on“  oder „Singin in the rain“ sorgte.

 

Gastgeber war der Kreisverband Halle-Saalekreis. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Herr Bernhard Bönisch begrüßte die Gäste und stellte das Motto des Benefizkonzertes vor - „Erinnern ist Zukunft“.

Seinen ganz persönlichen Zugang zum Volksbund fand der spätere Kreisvorsitzende durch eine Begegnung während eines Italienurlaubs vor fünfzehn Jahren. Auf der Kriegsgräberstätte in Meran/Südtirol wunderte er sich über die Anwesenheit einer ganzen Jugendgruppe auf diesem Friedhof und erfuhr, dass diese ihre Ferien dort verbrachten. Er stellte fest, dass die gemeinnützige Arbeit der Jugendlichen, gepaart mit der Begegnung junger Menschen aus verschiedenen Nationen, ein ganz praktischer Beitrag ist, für Friedensarbeit und Verständigung unter den Völkern in Europa.

 

Der Kreisvorsitzende, Bernhard Bönisch, konnte am Ende der Veranstaltung einen Scheck über 580 Euro durch den Orchesterleiter Polizeirat Uwe Stein entgegennehmen. Zusätzlich kamen noch weitere 100 Euro durch eine Dosensammlung am Ende des Konzertes zusammen. Der Erlös dient der Friedenssicherung und der Fortführung der wichtigen Aufgabe für die Zukunft, dass die Erinnerung nicht abbricht.

 

Der Dank an diesem Abend galt vor allem dem Landespolizeiorchester, die durch den kostenfreien Auftritt einen Erlös für den guten Zweck erst ermöglichen. Aber auch der Stadt Halle (Saale), die die Konzerthalle Ulrichskirche kostenfrei zu Verfügung stellte, gilt ein ebenso großer Dank. Unterstützt wurde der Kreisverband Halle-Saalekreis außerdem durch die Reservistenkameradschaft Halle und durch Jugendliche des Jugendarbeitskreises im Volksbund Sachsen-Anhalt.

11.05.2012 Text und Bilder: Jan Scherschmidt

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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