Auf allen Wegen ab nach Gardelegen

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge präsentierte sich auf dem Sachsen-Anhalt-Tag

Vom 26.-28. Juni war es wieder so weit: der Sachsen-Anhalt-Tag fand dieses Jahr im Altmarkstädtchen Gardelegen statt. Zunächst noch wolkenverhangen und verregnet empfing uns die mittelalterliche Altstadt, um dann ab Samstag in der Sonne gute Laune unter Mitgestaltern und Gästen des Sachsen-Anhalt-Tags zu verbreiten.

Die Gelegenheit sich zu präsentieren ließ sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge natürlich nicht entgehen und informierte mit einem großen Stand Interessierte.

Diese konnten mehr über die Arbeit des Volksbundes erfahren, etwa die Gräberpflege und Umbettungsaktionen in Osteuropa - allein im letzten Jahr wurden über 40.000 Tote gefunden und umgebettet. 

Auch die Friedensarbeit im Bereich Jugend und Schule wurde vorgestellt. Die ausgelegten Workcamp-Kataloge inspirierten junge Gäste zu Antworten auf die Frage „Was machst du diesen Sommer?“.

Am meisten Aufmerksamkeit erregte jedoch wieder die Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindersoldaten, für die die Jugendlichen des JAK die Besucher baten, ihren Handabdruck als Stimme gegen Kindersoldaten abzugeben.

Die Aktion fand große Zustimmung bei den Sachsen-Anhaltern und es kamen insgesamt 374 Hände zusammen, unter Anderem vom Ministerpräsidenten des Bundeslandes, Rainer Haseloff, und vom Landtagspräsidenten, Detlef Gürth.

Die gesammelten roten Hände werden im August über den Landtagspräsidenten an die UN-Delegierte übergeben.

Landesgeschäftsführer Jan Scherschmidt war sehr zufrieden mit dem Wochenende: „Wir haben uns in Gardelegen sehr wohl gefühlt und freuen uns schon auf den nächsten Sachsen-Anhalt-Tag in Dessau/Roßlau.“

(07.07.2011 Gloria Tabea Tietke)

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