Blog des internationalen Workcamps

Lausitz 2014

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Arbeit in Hoyerswerda / Vorbereitung der Gedenkfeier (07.08.2014)

Am 7. August sind wir wie gewöhnlich um 7.45 Uhr aufgestanden, aber es war ein ungewöhnlicher Tag. Warum? Weil es unser letzter Arbeitstag war. Wir haben alles wirklich gut gemacht und waren früher fertig. Wir sprechen alle unterschiedliche Sprachen und dennoch haben wir als ein großartiges Team zusammengearbeitet. Nach dem Mittagessen wollten wir zum See fahren, aber ein schöner Regen brachte unsere Pläne durcheinander. Deswegen konnten wir unsere Freizeit für die Vorbereitungen für unsere Gedenkfeier nutzen. Wir übten die Lieder "Bella ciao!", "Imagine" und "Hevenu shalom" in all unseren Sprachen ein. Wir bereiteten auch einige Reden zum Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt vor. Wir hatten viel zu tun, deshalb sind wir abends müde ins Bett gegangen.

PS - Nachricht aus der Zukunft: Die Gedenkfeier war großartig.

Max and Dana

 

 

Berlin (06.08.2014)

Am 6. August besuchten wir Berlin. Wir mussten bereits um 7 Uhr aufstehen, da Berlin zu weit von unserem Campstandort entfernt war, zu zeitig. Wir verbrachten drei Stunden im Bus, bis wir ankamen, so dass wir im Bus weiterschliefen (es gibt zahlreiche Schlaffotos von den Leuten).

Zunächst besuchten wir ein Museum, in dem wir etwas über das Attentat auf Hitler erfuhren. Es war so spannend, dass einige einem kurzen Spiel beiwohnten, das einige Leute aus der Gegend machten.

Schließlich erreichten wir das Stadtzentrum von Berlin, wo wir die schönsten Sehenswürdigkeiten sahen, für die Berlin bekannt ist, aber leider mussten wir viel laufen, um alles zu besichtigen.

In unserer Freizeit versuchten einige von uns, die Kunstgalerie an der Berliner Mauer zu erreichen, aber das Ergebnis unserer Suche war nur eine italienische Bar, in der wir einen Kaffee tranken, der nach Auskunft unserer Italiener "nicht so schlecht" war.

Am Abend gingen wir alle zusammen an den Fluss, um die Schönheit der ganzen Stadt zu "sehen", nicht um Lärm zu machen!!!

Verfasst von den Italian guys

 

 

Arbeit in Hoyerswerda / Nationalitätenabend (05.08.2014)

Heute, am 5. August, standen wir um 7.00 Uhr auf und machten Frühstück, wie üblich mit Eiern und Brötchen. Dann fuhren wir zur Arbeit auf den Friedhof. Wir arbeiteten so hart, dass unsere Arme schließlich herabhingen.

Nach dem Mittagessen nahmen wir an einem Workshop „made by Tony“, einem unserer Jungs, teil, was großen Spaß machte. Nach dem Workshop bereiteten wir den Nationalitätenabend vor und wir genossen es wirklich, die Präsentationen zu machen.

Am Abend waren wir zuerst mit der Vorstellung dran. Die anderen Präsentationen waren auch gut, aber die italienische war die beste!!!! An zweiter Stelle kommen für uns die türkischen Mädchen ... einfach weil sie uns bestochen haben.

Simone und Marcello

 

 

Arbeit in Hoyerswerda / Schrotholzscheune Bergen / Krabatmühle Schwarzkollm (04.08.2014)

Am Montag, den 4. August, standen wir um 7.30 Uhr auf und zogen uns an. Frühstück gab es um 8 Uhr. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Hoyerswerda, weil wir eine Menge Arbeit zu erledigen hatten. Wir reinigten den Friedhof und die angrenzenden Parkflächen. Wir räumten das Laub weg und reinigten die Wege. Nach zwei Stunden harter Arbeit brauchten wir eine Pause. Wir tranken Wasser, Kaffee usw. Danach arbeiteten wir weitere zwei Stunden. Dann gingen wir ins Lausitz-Center und aßen dort etwas. Als wir zum Bus zurückkehrten, hatte ein Unwetter begonnen. Der Regen war so toll, dass wir eine Dusche darin nahmen.

Wir kehrten zum Camp zurück. Wir hatten eine Stunde Freizeit, daher spielten wir verschiedene Spiele. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Bergen und Schwarzkollm. Zuerst hielten wir vor dem falschen Museum, das war lustig. Aber das richtige Museum war toll und wir lernten viele Dinge kennen. Nach dem Museumsbesuch aßen wir etwas und kehrten zum Camp zurück. Zunächst gab es unser Abendessen, danach spielten wir Volleyball. Es war ein großartiger und anstrengender Tag.

Elif ÜZEL
Asel Dibace KÖYSAL

 

 

Bad Muskau (03.08.2014)

Heute wachten wir erst ziemlich spät - etwa um 9.30 Uhr - auf, weil Sonntag war und unser Brunch erst 10 Uhr begann. Nach dem langen Brunch stiegen wir in den Bus und fuhren zur polnischen Grenze, zu einem UNESCO-Park beiderseits der Grenze. Nach dem Verlassen des Busses teilten wir uns in zwei Gruppen. Die eine ging in den Park, um das Schloss zu besuchen. Die andere begab sich auf die polnische Seite. Die Grenze besteht aus einer Brücke zwischen Polen und Deutschland. Nachdem wir die Brücke überquert hatten, veränderte sich das Erscheinungsbild sofort. Es sah fast so aus wie auf den Basaren, die wir in der Türkei haben. Und es gab überall Zigarettenläden, aber sie verkauften nur stangenweise. Wir gingen in der Gruppe zur Tankstelle und kauften ein paar einzelne Päckchen. Danach gingen wir etwas durch die Stadt und trafen viele türkische Leute. Danach gingen wir zurück zum Park und besuchten das alte Schloss.

Anschließend fuhren wir zum Geierswalder See, um zu baden. Manche von uns schwammen im See und einige spielten Beachvolleyball, aber es regnete. Daher fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft. Wir machten Abendbrot, trafen uns zu einem Feedback über die letzte Woche und spielten Volleyball auf unserem Platz. Danach spielten wir 10 Phasen. Danach verlor ich noch ein Tischtennismatch gegen Simone und ging schlafen.

Ege and Uğurcan

 

 

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