Pirna 1997

Unser heutiger Rezeptvorschlag:

Man nehme...
- 2 Polen, 3 Ungarn, 10 Weißrussen, 2 Italiener und 5 Slowaken (andere Mischungen ebenfalls zulässig, Hauptsache, sie sind jugendlich!)
- ein aufgewecktes Betreuerteam
- eine tolle Unterkunft
- Köche und hochwertige Lebensmittel
- eine Kriegsgräberstätte
- einen Gärtner
- einen Bus mit Fahrer
- tolle Ausflugsziele, wie z.B. Dresden, die Festung Königstein, Burg Stolpen, Schloss Weesenstein, Bautzen, den Urzeit- und Saurierpark Kleinwelka, ...
- einige offenherzige Gastfamilien
- und viel Wasser

Zubereitung:
- Betreuerteam sowie Polen, Ungarn etc. in der tollen Unterkunft gut durchmischen und zu einer eingeschworenen Gruppe formen => die Ausgangsmasse für die weitere Zubereitung ist dann gelungen, wenn sich alle miteinander verstehen - notfalls mit Händen und Füßen - und feste Freundschaften entstanden sind
- die Lebensmittel und Köche hinzugeben => gutes Essen steigert die Moral wesentlich
- die Gruppe öfters mal auf die Kriegsgräberstätte, z.B. die sowjetische Anlage in Pirna, schicken und sich dort austoben lassen, wobei die freiwerdenden Kräfte vom Gärtner so gelenkt werden müssen, dass sich das Antlitz der Gedenkstätte verbessert (z. B. Unrat beseitigen, Gedenksteine reinigen, ...)
- die Gruppe anschließend wieder mit gutem Essen verwöhnen und bei gemütlichen Abenden den Zusammenhalt weiter fördern
- zur Belohnung öfters mal den Bus verwenden, um den Jugendlichen die tollen Ausflugsziele zu zeigen
- dabei auch ab und zu die größeren Wasseransammlungen ansteuern, z.B. Freibäder, Seen o. Ä. => das verbessert nicht nur die hygienische Lage, sondern motiviert auch ungemein (Achtung: viel Wasser von oben bringt hingegen erfahrungsgemäß nichts, aber wenn die Stimmung insgesamt gut ist, schadet es auch nicht unbedingt)
- zur Regenerierung des Betreuerteams zwischendurch auch mal Gastfamilien einbeziehen, die sich um die Jugendlichen kümmern

Wenn alles richtig gemacht wurde, kommt ein tolles internationales Workcamp heraus, so wie im Sommer 1997 in Pirna. Einziger Haken: meist ist die Zeit sehr knapp und kaum hat solch ein Camp angefangen, sind die zwei Wochen schon wieder um. :-)

 

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