Cassino 2001

Sommer und wieder keine Kohle... so wie jedes Jahr... - aber auf einen Urlaub wollte ich nicht verzichten. Zum Glück lagen bei uns in der Schule Prospekte vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, mit verschiedenen Workcamps, aus. Und eines passte genau in meine Urlaubszeit – Cassino.

Zum ersten Mal hörte ich dann beim Vortreffen, das vor jedem Workcamp stattfindet, vom Volksbund und seiner Arbeit. Und so ließ ich alles auf mich zukommen. Ende Juni ging es endlich mit einem Bundeswehrbus auf die Reise.

Unser Ziel: Cassino, das in Mittelitalien liegt, zwischen Rom und Neapel. Wir waren ausnahmsweise in einem Hotel untergebracht.

Nach der Zimmerverteilung (2-4 Mann- bzw. Frauzimmer) lagen noch zwei ereignisreiche Wochen vor uns. Unser Einsatzgebiet war der deutsche Soldatenfriedhof etwa 3km nördlich von Cassino. Die meisten Soldaten fielen in erbitterten Kämpfen um den Monte Cassino im Jahr 1944. Unsere Arbeit bestand darin, die Gravuren auf den Grabsteinen nachzuziehen, und das unter den Argusaugen des Friedhofsverwalters. Wir unternahmen viele Ausflüge in die Umgebung: nach Minturno (auch zum Straßenfest), an den Strand von Scauri (wo auch später ein Neptunfest u. a. mit Limbotanz stattfand), nach Gaeta, SS. Cosma e Damiano (mit Besuch beim Bürgermeister), Pompeji, an den Vesuv (mit Polizeieskorte in Neapel durch die Stadt), nach Rom und natürlich auch ins Kloster von Monte Cassino.

Zur Völkerverständigung trug unter anderem auch ein Fußballspiel mit Jugendlichen aus Minturno bei und auch beim Abschlussfest feierten die Italiener kräftig mit. Aber alles hat ein Ende und so musste auch diese erlebnisreiche Zeit, die ich nicht vergessen werde und in der ich sehr gute Freunde gefunden habe, leider zu Ende gehen…

Ein Bericht von Grit

 

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