Görlitz 2008

Auch in diesem Jahr war  der Gastgeber unserer internationalen Jugendbegegnung wieder die Europastadt Görlitz/Zgorzelec - ein Ort, an dem man spürt, wie Europa zusammen wächst. Polen ist erst vor wenigen Monaten dem Schengener-Abkommen beigetreten und schon waren die Grenzposten in der Stadt verschwunden und uns eröffneten sich ganz neue Möglichkeiten für unsere Jugendbegegnung.

Wir, das waren diesmal 25 Jugendliche, die aus Belarus, Deutschland, England, Moldawien, Polen, Russland und der Ukraine kamen. Die neuen politischen Verhältnisse ermöglichten uns, ein grenzüberschreitendes Projekt zu wagen. Während unsere Unterkunft im Görlitzer Stadtteil Hagenwerder lag, befand sich unsere Arbeitsstätte im polnischen Zgorzelec. Hier arbeiteten wir auf dem Areal des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIIIa - ein Gelände, für das sich bisher nur wenige Leute interessierten. Neu war auch die Art der Arbeit. Zum ersten Mal arbeiteten wir gemeinsam mit Archäologen. Das Ziel war es, in dem Gebiet, das sich die Natur im Laufe der Jahre zurückeroberte, die frühere Theaterbaracke zu finden. Viele unserer Fundstücke sprechen dafür, dass uns das gelungen ist. Auch die Pflege und Säuberung der Anlage standen auf dem Programm.

Nicht nur bei der gemeinsamen Arbeit hatten wir Gelegenheit uns näher kennen zu lernen, sondern auch bei der Freizeitgestaltung. Wir erlebten lustige Spieleabende und organisierten ein Nationalitätenfest, bei dem wir mehr über unsere Heimatländer erfuhren. Bei spannenden Ausflügen konnten wir die Gegend genauer erkunden. Wir besuchten Dresden, Bautzen und Prag, paddelten auf der Neiße oder wanderten im Zittauer Gebirge.

Nach 18 Tagen trennten sich unsere Wege wieder – aber die Zeit wird sicher nicht vergessen werden. Jeder hatte zum Abschied eine Menge an Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck und vor allem die Erfahrung, dass Menschen verschiedener Nationalitäten, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, tatsächlich zusammenwachsen und zusammen leben können.

 

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