Rossoschka 2006

Privet, herzlich Willkommen in Rossoschka/ Russland. Auch dieses Jahr fand wieder eine Jugendbegenung in Rossoschka, einem Dorf in der Nähe von Wolgograd, statt. Die Besonderheit lag daran, dass der Landesverband Sachsen dieses Camp zum ersten Mal durchführte. Zuerst flogen wir deutschen Teilnehmer von Berlin nach Moskau, um danach weiter nach Wolgograd zu fliegen. Dort angekommen, begrüßten uns die russischen Teilnehmer sehr herzlich, aber noch etwas schüchtern. Diese Schüchternheit sollte aber in den kommenden Tagen schnell verfliegen.

Am zweiten Tag unserer Reise fuhren wir in das Zentrum der Stadt Wolgograd. Einige besuchten das Paulus- Museum und andere wiederum genossen das herrliche Sommerwetter und den Anblick von vielen, vielen Hochzeitspaaren. Natürlich stand auch die Arbeit auf der deutschen sowie auf der russischen Kriegsgräberstätte im Mittelpunkt unserer Reise. Allerdings machten uns dabei die glühende Sonne und der nicht vorhandene Schatten zu schaffen. Ein besonders rührender Moment war die Arbeit auf einer kleinen russischen Gedenkstätte, wobei uns die Kinder des Dorfes halfen und wir uns danach mit Eis und Spielzeug bedankten.

Highlights unserer Reise waren der Besuch der Stadt Gorodische, die Gedenkstätte Mamajew- Kurgan, eine über 80 Meter hohe Frauenstatue, die über der Stadt herausragt, sowie der Besuch des Planetariums und des Panorama- Museums mit der Darstellung der Schlacht um Stalingrad. Außerdem ist die Gruppe bei Lagerfeuerromantik und dem gemeinsamen Baden in der Wolga inklusive des Verzehrs von Flusskrebsen immer näher zusammen gewachsen. Des Weiteren hatten wir durch den Aufenthalt in Gastfamilien die Gelegenheit, die russische Gastfreundschaft kennen zu lernen. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt zum Don, samt Übernachtung. Dort wurden die Teilnehmer auf die russische Art getauft und aßen Schaschlik am Abend. Einfach lecker!

Nach dem morgendlichen Sprung in den erfrischenden Don fuhren wir zurück nach Rossoschka, mit Halt bei einem Museum, welches uns das Leben der Kosaken näher bringen sollte. Über die ganze Zeit unserer Reise gab es immer wieder rührende Momente, zum Beispiel eine Veteranin, die uns unter Tränen von ihren Erlebnissen während des Zweiten Weltkrieges erzählte, sowie unzählige andere Begegnungen zu Einheimischen. Der letzte Höhepunkt war der Abschlussabend, der von den Teilnehmern gestaltet wurde durch ein umfangreiches Programm, u. a. Rotkäppchen und der Wolf auf Russisch. Schließlich ging die Zeit wieder schneller vorbei als gewollt und es hieß Abschied nehmen.

Paka, tschüss und bis bald wunderbares Russland!

Ein Bericht von Kathrin Hoffmann

 

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