Rossoschka 2008

Im August des Jahres 2008 fand zum 9. mal ein binationales Jugendlager in Rossoschka bei Wolgograd (das ehemalige Stalingrad) statt. Der Landesverband Sachsen veranstaltete diese Jugendbegegnung zum 3. Mal.

Die deutschen Jugendlichen sind von Berlin aus in Richtung Wolgograd geflogen um 18 unvergessliche Tage zu erleben. Kaum in Russland angekommen begrüßten uns schon die russischen Teilnehmer/innen am Flughafen. Mit dem Bus ging es dann zur Unterkunft in das ca. 40 km entfernte Dorf Rossoschka. Wir Gäste aus Deutschland konnten die heiße Steppenluft spüren und den markanten Geruch des Wermuts riechen. Nach der Anreise haben wir Abendbrot gegessen und im Anschluss saßen wir gemütlich beisammen um uns einander vorzustellen. Danach waren alle etwas müde von der langen Hinreise und gingen recht zeitig schlafen.

In den 18 Tagen haben wir natürlich ein breites Programm gehabt aus dem wir an dieser Stelle nur die Highlights nennen können. Zum einen war das der Besuch des Mamajew Hügels und die über 80 Meter hohe Frauenstatue, genannt Mutter Heimat die in einen Denkmalkomplex eingebettet ist der an den Sieg über Deutschland erinnert. Darüber hinaus besuchten wir das Panoramamuseum der Stadt Wolgograd, das kulturgeschichtliche Museum der Kreisstadt Goroditsche und ein Kloster zudem ein Höhlenlabyrinth gerhört in dem früher Mönche vor den Tataren Schutz suchten. Abgerundet wurden die kulturellen Ausflüge mit Fahrten zu den Ufern des Don und der Wolga. Denn: Gemeinsames baden macht nach so viel Anstrengung gleich doppelt soviel Spass.

In den Abendstunden der Jugendbegegnung wurden bei Lagerfeuer, Volleyball oder gemütliches Beisammensein Kontakte geknüpft. Aus diesen Kontakten entstanden sogar Freundschaften.

Zum Programm gehörte wie jedes Jahr ein Wochenende in einer russischen Gastfamilie in Wolgograd. Somit hatten wir die Gelegenheit, die russische Gastfreundschaft, die russischen Familien und das Nachtleben in Wolgograd kennen zu lernen.

Da das Jugendlager ein Workcamp war, kam auch die Arbeit nicht zu kurz. Gearbeitet wurde sowohl auf dem deutschen als auch auf dem russischen Soldatenfriedhof in Rossoschka und erstmals auf dem Mamajew Hügel, der in den Jahren 1942 und 1943 schwer umkämpft war und noch heute die Narben des Krieges trägt.

Der letzte Höhepunkt unsere Reise war der Abschlussabend samt Programm und Gästen. Die Teilnehmer haben das Programm selbst gestaltet. Es wurde gesungen und getanzt. Sogar ein Pantomimenstück wurde aufgeführt. Es enthielt die Stationen unserer Reise.

Wie jedes Jahr versprühte Rossoschka auch in diesem Jahr einen gewissen Zauber, sodass viele traurig waren schon zurück fahren zu müssen. Poka Rossoschka 2008 und bis auf ein Wiedersehen im Jahre 2009.

 

Weiter zur Fotogalerie des Workcamps ...

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel


Jugendarbeitskreis Sachsen

Ihr findet uns auch auf Facebook!

Hier geht's lang!