St. Petersburg/Gatschina 2007

Gemeinsam mit dem Partner „Gesellschaft Sachsen-Osteuropa“ fand in diesem Jahr zum ersten Mal das Workcamp in Gatschina statt. Unsere Gruppe bestand aus russischen, weißrussischen, deutschen und einem französischen Teilnehmer – alle neugierig, hoch motiviert und schnell zu begeistern. Gewohnt und gearbeitet wurde im Salesianischen Zentrum Don Bosco, einer Schule, in der sozial benachteiligte Jugendliche aus der Umgebung in grafischen Berufen ausgebildet werden. In den Klassenzimmern und Fluren wurde fleißig gespachtelt, geschliffen und gestrichen. Während der Arbeit lernten sich die Campteilnehmer schnell kennen und wuchsen allmählich zu einer Gruppe zusammen. Einen Tag lang arbeiteten wir auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Solugobowka. Dort erfuhren wir zahlreiche Details über die Arbeit des Volksbundes vor Ort und hatten die Möglichkeit bei Umbettungsarbeiten mitzuwirken. Wir lernten ebenfalls die beeindruckende Anlage des Piskarev-Memorial kennen, auf dem etwa 500 000 Opfer der Leningrader Blockade ihre letzte Ruhe fanden.
St. Petersburg, die glanzvolle Zarenresidenz an der Newa, lockte uns mit ihren prachtvollen Baukunstwerken. Auf den zahlreichen Ausflügen gab es unendlich viel zu entdecken, zum Beispiel die beeindruckenden Springbrunnenanlagen des Peterhofs, die Eremitage mit ihren Exponaten und Schätzen oder das Bernsteinzimmer in Zarskoje Selo.  Die Zeit verging auch am Abend wie im Fluge. Es wurde gesungen, gelacht, aber auch diskutiert und gemeinsam bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert. Der Abschied fiel uns schwer, aber wir konnten einzigartige Erinnerungen mit in die Heimat nehmen.

Ein Bericht von Stefanie Haselhoff

 

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