St. Petersburg/Mga 2002

Früh am Morgen fuhren wir los nach Berlin. Von dort aus startete der Flieger in Richtung St. Petersburg. Nach der Ankunft fuhren wir weiter nach Mga. Dieser Ort liegt etwas außerhalb von St. Petersburg. Unsere Unterkunft war eine Internatsschule. Nach dem ersten Kennenlernen wurden die Pläne besprochen. An zwei bis drei Tagen sollte gearbeitet werden. Für den Rest waren Gedenkstättenbesuche geplant sowie diverse kulturelle Sehenswürdigkeiten. Gearbeitet wurde auf verschiedenen Kriegsgräberstätten, wo uns die Mücken doch ab und zu plagten. Des Weiteren trafen wir den Pfarrer in Sologubowka, der uns von der Geschichte dieses Ortes erzählte, bei Lagerfeuer und gegrilltem Fisch. Hierbei sei die überaus herzliche Gastfreundschaft der russischen Bevölkerung erwähnt. Natürlich besuchten wir auch das Stadtzentrum von St. Petersburg. Diese Stadt hat eine unglaubliche Vielfalt an kulturellen Einrichtungen. Entweder man flaniert die Hautstraße entlang oder besucht die unzähligen Kirchen, wie zum Beispiel Isaak- und Kasan-Kathedrale. Ein Besuch des Kunstmuseums Eremitage ist unbedingt empfehlenswert. Bei dem Ausflugsziel Peterhof fühlt sich der Besucher in eine andere Zeit versetzt. Dort kann die original Fontänenanlage aus der Zeit von Zar Peter I. besichtigt werden. Ein wahres Erlebnis ist die Bootsfahrt auf dem Ladogasee, vor allem bei plötzlichem Regenguss! Puschkin, sprich die Sommerresidenz der Zarin Katharina der Großen, ist ein Muss für Jedermann. Dort besuchten wir das Bernsteinzimmer, welches nachgebaut wurde und viele gingen anschließend in den wunderschönen Park. Der Familientag war auch ein besonderes Highlight, da Deutschland an dem Tag um die WM spielte und einige in den Genuss kamen, das Spiel live am Bildschirm mit zu verfolgen.

Das Workcamp 2002 bot uns vieles. Wir erfuhren viel über die Geschichte von damals und von heute. Der gemeinsame Austausch mit den russischen Teilnehmern war super. Viele neue Freundschaften wurden geschlossen.

Ein Bericht von Kathrin

 

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