St. Petersburg/Mga 2003

Lagerfeuerromantik, atemberaubende Sonnenuntergänge und St. Petersburg pur, wir waren wieder in Russland! In den knapp drei Wochen arbeiteten wir wieder zusammen mit russischen Teilnehmern auf verschiedenen Kriegsgräberstätten. Da diese meist eine Stunde Fahrtzeit entfernt von unserem Internat lagen, verbrachten wir meist den ganzen Tag dort. Es ist beeindruckend und beängstigend zugleich. Die Friedhofsanlagen spiegeln nicht im entferntesten die wirklichen Ausmaße der dort ruhenden Kriegstoten wieder. Zu viele liegen noch in den Wäldern und Weiten des Landes. Der Besuch des zukünftigen Friedensparks in Sologubowka und die fast fertig restaurierte Kirche beeindruckte uns sehr und der Pope erzählte uns viel von seiner Arbeit in der Gemeinde.

Doch auch neben unserer Arbeit auf dem Friedhof konnten wir viel von dem russischen Flair erleben. Ausflüge nach St. Petersburg, gemütliche Spaziergänge auf dem Newski Prospekt und Besichtigungen in und um die Stadt öffneten uns die Augen für die Schönheit dieses Landes. Bei abendlichen Gesangsrunden, sportlichem Fußball-Wettstreit mit den Jungs aus dem Nachbardorf und einem wunderschönen Abschlussprogramm konnten wir uns näher kennen lernen. Und wenn wir ganz typisch auf der Datscha zusammen beim Schaschlik saßen, fühlten wir uns alle wie ein bisschen zuhause. Davon zeugten auch die zahlreichen Abschiedstränen, und ein jeder wird sich manchen Tag an die gemeinsamen Abende vorm Internat oder auch die gemütlichen Treffen in der Banja erinnern.

Ein Bericht von Hans - Christian

 

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