Zeithain 2004

Was kommt dabei raus, wenn sich mehr als 30 junge Leute aus sämtlichen Teilen Europas in einem Camp zusammentun? Drei Wochen Spaß – sowohl bei den zahlreichen Ausflügen und bei dem gemütlichen Zusammensitzen am Abend, als auch beim gemeinsamen Arbeiten.

Der kulturell chaotische Haufen an Teilnehmern aus zwölf Nationen wurde also im Sommer 2004 von den vier Betreuern und dem Gärtner in Kreinitz bei Riesa begrüßt, wo sie eine ehemalige Schule für die Zeit des Camps als ihr Heim bezeichnen durften. Nachdem sich alle erst einmal von den Anfahrtsstrapazen erholt hatten, hieß es zunächst das Namenswirrwarr in Ordnung zu bringen. Aber zur richtigen Namenszuordnung und zum Kennenlernen der ganzen Leute waren ja schließlich auch die nächsten knapp drei Wochen Zeit. Nach einer Kurzeinweisung zum Ablauf und zur Idee des Camps nahmen die Teilnehmer die Kriegsgräberstätte im nahegelegenen Zeithain in Augenschein, auf der sie zwei Wochen lang mit Freude an der Arbeit Schweiß lassen sollten. Zu Beginn hätte wohl kaum jemand gedacht, dass „pull out the weeds“ oder „put the soil on the path“ recht kultige Worte werden sollten. Die mittägliche Stärkung war dann auch mehr als verdient. Und die Nachmittage wurden durch Ausflüge nach Riesa, Dresden und Leipzig oder auch durch eine kleine Wandertour in die Sächsische Schweiz versüßt. Zur Abkühlung war die ganze Bande auch einem Sprung ins angenehme Nass nicht abgeneigt. Die Abende versprachen oft lang zu werden. Wenn nicht die alltäglichen, gemütlichen Quatschabende vor dem ehemaligen Schulgebäude den angenehmsten Teil des Tages darstellten, so bildeten das Bergfest und das Abschlussfest mit dem interessanten Nationalitätenabend tolle Höhepunkte, die Gedenkfeier zum Abschluss der Arbeiten auf der Kriegsgräberstätte einen bewegenden.

Unterstützt von der Bundeswehr, dem Jugendclub vor Ort und von offizieller Seite wurde das Camp ein Erlebnis für alle Teilnehmer inklusive der Betreuer und nicht zu vergessen auch dem Gärtner. Egal, wie unterschiedlich die Leute auch waren, und unabhängig davon, in welcher Sprache auch immer sie untereinander klar kamen, verschmolzen doch alle zu einer Gruppe. Keiner wird wohl diese schönen Tage vergessen und stets mit Freuden an die Zeit im Camp zurückdenken.

Ein Bericht von Andrea

 

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