Zeithain 2005

Das Workcamp 2005 in Zeithain begann am 30. Juli dieses Jahres. Viele der 30 Teilnehmer nahmen eine lange Reise auf sich, um in Zeithain dabei zu sein. Die Teilnehmerzahl setzte sich aus 10 Nationen zusammen. Jugendliche aus Belarus, Bulgarien, England, Italien, Moldawien, Polen, Rumänien, Russland, der Ukraine und aus dem Gastgeberland Deutschland. So trafen viele verschiedene Mentalitäten zusammen, was den einen oder anderen Konflikt entstehen ließ. Dies legte sich aber nach einer Eingewöhnungszeit. In den 16 Tagen standen viele Punkte auf dem vielfältigen Programm. Vormittags waren Arbeiten auf der Gedenkstätte angesagt. Hier wurde Unkraut beseitigt, Vermessungen des Geländes vorgenommen und jede Menge Erde bewegt, welche nötig war, um den Friedhof zu begradigen.  Unter der Anleitung von unserem Gärtner Achim ging die Arbeit rasch voran, mit einem tollen Resultat. Der Friedhof ist wieder richtig schön geworden und wir Teilnehmer hatten das Gefühl, etwas Schönes und Sinnvolles geleistet zu haben.

Doch wir haben nicht nur gearbeitet. Nachmittags war Spaß und Erleben an der Reihe. So wurde für die Sportlichen unter uns ein Fußballspiel organisiert und auf der Elbe eine Drachenbootwettfahrt gemacht. Auch das Kulturelle kam nicht zu kurz. Besuche der Städte Riesa, Großenhain, Leipzig, Dresden und eine Fahrradtour in die Porzellanstadt Meißen wurden ebenfalls veranstaltet. Für besonders Interessierte wurden Stadtführungen und in Dresden ein Besuch des Neuen Grünen Gewölbes angeboten.

Auch für das gegenseitige Kennenlernen der anderen Nationen war gesorgt. Am Nationalitätenabend stellten alle Teilnehmer ihr Heimatland vor. Nationalgerichte wurden gekocht, Tänze vorgeführt und viel gelacht.
Viele Erfahrungen wurden gemacht, die sicherlich noch lange in guter Erinnerung sein werden. Freundschaften wurden geschlossen und bei manchen entstand ein reger Briefverkehr. Die Organisation des ganzen Camps ist wirklich gelungen und die Teamer machten ihre Sache wirklich gut.

Nach 16 Tagen war das Camp 2005 in Zeithain zu Ende und jeder kehrte in sein Land zurück. Doch eines ist geblieben: Wir alle haben ein Stück Frieden geschaffen und somit einen Schritt in eine friedlichere Zukunft getan.

Ein Bericht von Daniel Kühner

 

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