Zgierz 2000

Bereits zum dritten Mal ging es per Zug über Nacht von Dresden nach Łódź. Die Müdigkeit der Nacht hielt nicht lange an, denn die vierzehn Tage boten uns vielerlei Abwechslung. Auf dem Friedhof setzten wir die Arbeiten fort, das letzte Drittel des Waldes wurde gelichtet, jetzt waren erstmal die Ausmaße des Waldfriedhofs sichtbar. Dass unsere Arbeit nicht nur über Gräber, sondern auch über Grenzen hinfort geht, erlebten wir bei einem Freundschaftsabend, den wir zusammen mit ukrainischen Jugendlichen bei Gesang, Plausch und Lagerfeuer verbrachten.

Wie in den Vorjahren wurde unsere Arbeit mit einem viertägigen Ausflug belohnt. Diesmal sollten wir den Norden Polens näher kennen lernen. In Danzig verbrachten wir eine wunderschöne Zeit, zwar zeigte sich das Wetter manchmal trüb, nicht aber unsere Gemüter. Wir sind gemütlich durch die Stadt gebummelt, haben sehnsüchtig am Hafen verweilt und mit großem Elan Neptun und seine Gefährten am Strand belustigt. Und zurück in Zgierz genossen wir die Gemeinschaft von Freunden aus den vorherigen Begegnungen und auch die Unterstützung des Bürgermeisters der Stadt. Die drei Jahre Arbeit haben nicht nur dem Friedhof ein neues Antlitz beschert, auch wir als Menschen haben neue Erkenntnisse und Facetten des Lebens und Miteinander kennen gelernt. Und so zeugen nicht nur die zahlreichen Zeitungsartikel von den Tagen, die wir miteinander verbracht haben, sondern auch unsere Tränen beim Abschied, unsere Gedanken während der Heimfahrt und die Erinnerungen, die uns die Sommertage auch Zuhause weiter im Herzen aufleben lassen.

Ein Bericht von Nora

 

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