Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

70. JAK: Zeitzeugenprojekt in Halbe

Das 70. JAK-Treffen führte uns mal wieder nach Halbe. In Zusammenarbeit mit der Denkwerkstatt führten wir ein Zeitzeugenprojekt durch, das auf Video aufgezeichnet wurde. Zunächst entwickelten wir Fragen, die wir dem Zeitzeugen stellen konnten, bevor schließlich das Interview stattfinden konnte. Es folgte ein aufschlussreiches Gespräch, das natürlich sehr persönlich geprägte Erfahrungen beinhaltete. Wir kamen zu dem Schluss, dass sich die Zeitzeugenarbeit enorm lohnt und wir versuchen sollten, diese häufiger auch mit Videoaufnahmen zu verbinden, denn leider werden die Gelegenheiten immer weniger, mit Personen der Erlebnisgeneration zu sprechen.

 

Pfingstzelten 2008 in Storkow

Zu Pfingsten 2008 haben sich wieder rund 80 Jugendliche aus ganz Deutschland zum traditionellen Pfingstzelten getroffen. Dieses Jahr fand das Ereignis im brandenburgischen Storkow statt. In zwei AGs haben sich die Teilnehmer mit den Folgen der Schlachten bei Halbe und an den Seelower Höhen beschäftigt. Daneben gab es natürlich ein buntes Freizeitprogramm und viele Möglichkeiten, die JAKies aus anderen Bundesländern kennen zu lernen.

 

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

69. JAK: Selbstfindung in Osek

Das Wochenende stand diesmal ganz im Zeichen der Selbstfindung. Dazu trafen wir uns bei unseren tschechischen Nachbarn, und zwar im Kloster Osek. Stürmisch ging es zu - dies betraf weniger unsere konstruktiven samstägigen Diskussionsrunden, sondern die herbstlich anmutenden Nächte mitten im März: Noch am Sonntag wurde ein Teil des Klosterdaches vermisst. Am Samstag Abend feierten wir dann den Geburtstag des JAK: Ihm zu Ehren erhielten wir alle eine Urkunde und einen Glücksklee. Ein symbolisches Geschenk –  so wie dieses Pflänzchen unter unserer Pflege hoffentlich wächst und gedeiht, so sollen auch die Ideen wachsen und gedeihen.

Am Sonntag wollten wir schließlich unsere geheimnisvolle Unterkunft noch etwas besser kennen lernen, nachdem wir mit deren Bewohnern schon Bekanntschaft geschlossen hatten.

Mehr lesen ...

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

68. JAK: Workshop zum Thema "Rechtsextremismus" in Dresden

Bei unserem ersten Treffen im neuen JAK-Jahr führten wir in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung einen Workshop zum Thema Rechtsextremismus durch. Dieser wurde von Petra Schickert, einer Mitarbeiterin des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus, und der Doktorandin Nicole Völtz geleitet. Im ersten Teil befassten wir uns mit sachsenspezifischen Fakten, während später die rechte Jugendkultur allgemeiner unter die Lupe genommen wurde. Interessant waren auch die Erfahrungsberichte aus der praktischen Arbeit gegen Rechtsextremismus. Schließlich blieb die hoffnungsvolle Erkenntnis, dass man aktiv gegen Rechte tätig werden kann, wenn man die nötige Unterstützung hat.

Der Sonntag brachte uns eine historische Sicht auf das Thema. Im Mittelpunkt stand die Jugend im Dritten Reich. Abschließend zogen wir noch einen Vergleich zwischen den Nazi-Organisationen der vergangenen und der heutigen Zeit. Dabei stellten wir Parallelen wie die kostengünstige und einfach organisierte Freizeit, das Zunutzemachen der Medien oder das Beschäftigen mit den Problemen der Jugendlichen fest. Es ist traurig, dass die Erkenntnisse aus Geschichte und Gegegenwart nicht zu einem wirksameren Kampf gegen Rechtsextremismus führen.

 

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

67. JAK: JAK-Weihnacht in Pirna

Zum inzwischen schon traditionellen Weihnachtstreffen luden wir in diesem Jahr die JAKs aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin nach Pirna ein. Am Samstag stand ein Besuch der Euthanasie-Gedenkstätte auf dem Sonnenstein auf dem Programm. Aufgeteilt in drei Gruppen erlebten wir durchaus unterschiedliche, jedoch in jedem Fall interessante Begehungsvarianten innerhalb der Gedenkstätte. Wir besichtigten das Gelände, den nachkonstruierten Tötungskeller und die Ausstellung im Obergeschoss. Am Nachmittag schlossen sich Seminare zu den Themen "Gestalten von Gedenktafeln zu Einzelschicksalen", "Diskussion aktueller Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung und Genversuche" sowie "Aufarbeitung nationalsozialistischer Euthanasieverbrechen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges" an.

Nach der Verabschiedung von der Gedenkstätte bot sich die Möglichkeit, an einer Stadtführung teilzunehmen oder den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Die Weihnachtsfeier fand schließlich abends im Tanzsaal im "Bootshaus" an der Elbe statt. Es gab einen Kostümwettbewerb, eine Foto-Karaoke mit Hintergrundmusik von „Aschenbrödel“, viel Gelegenheit zum Tanzen und natürlich schaute auch Knecht Ruprecht vorbei, für den in kleinen Gruppen Beiträge einstudiert worden waren. Von Talkshow bis Pantomime, es war alles dabei. Doch der Weihnachtsmann war sehr streng, alle mussten ihm etwas Musikalisches vortragen, da er Weihnachtslieder so mochte.

 

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

66. JAK: Newcomertreffen in Bernstadt

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr traf sich der JAK in der schönen Oberlausitz. Das Newcomerwochenende fand in Bernstadt in einer mit allen Raffinessen ausgestatteten Sporthalle statt. Am Samstag machten wir uns auf nach Görlitz, um auf dem Nikolaifriedhof die Platten der Gräber des Ersten Weltkrieges mit Hilfe von Sand, Wasserwaage und Präzisionsstricken neu auszurichten. Außerdem verteilten wir Erde auf dem Gräberfeld, um Unebenheiten und Bodenwellen zu begradigen. Abends wanderten wir zur Gastwirtschaft "Zum Russen", in der es ein deftiges Essen gab. Nach einer für viele von uns sehr kurzen Nacht ging es dann am Sonntag noch zum Kloster St. Marienthal in Ostritz.

 

Spaßwochenende in Döbeln


Das Spaßwochenende in Döbeln stand ganz im Zeichen des interkulturellen Lernens, wobei wir uns auf die italienische und russische Esskultur spezialisierten, um so ein bisschen mehr über die aktuellen Campziele des Landesverbandes Sachsen zu lernen. Dabei hatten wir genügend Gelegenheit, uns in unserer überschaubaren Gruppe kennen zu lernen.

Mehr lesen ...

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

65. JAK: Arbeitseinsatz in Leipzig

Das Wochenende versprach, stürmisch zu werden. Nicht nur, dass es mit Unwetterwarnungen begann, auch Improvisationstalent war gefragt, denn kurzfristig bekamen wir eine neue Unterkunft, eine Turnhalle in Taucha, in die wir jedoch erst gegen 22 Uhr einziehen durften.

Am Samstagmorgen trafen wir pünktlich am Leipziger Südfriedhof ein, wo uns Herr Dr. Schmidt vom Stadtverband Leipzig erwartete. Da wir die regenfreie Zeit ausnutzen wollten, machten wir uns schnell an die Arbeit. Die Kriegsgräberstätte erinnert an die vielen zivilen Opfer der Luftangriffe von 1945. Unsere Aufgabe war es, um das Denkmal herum Unkraut zu jäten und außerdem einige Grabplatten zu reinigen. Der Himmel meinte es dabei sehr gut mit uns – es regnete, aber nur, als wir beim Mittagessen gemütlich im Trockenen saßen.

Am Abend waren wir in die Margarete-Blank-Gedenk-und-Begegnungsstätte eingeladen. Margarete Blank, als human und bescheiden beschrieben, lebte als geschätzte Ärztin in der Gemeinde Panitzsch. Sie versorgte Kriegsgefangene mit Medikamenten und Informationen ausländischer Radiosender. Dafür musste sie sterben – im Februar 1945 wurde sie in Dresden hingerichtet.

Mehr lesen ...

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

64. JAK: MEHR oder MINDER?

Diese Frage hat sich der JAK gestellt und entschieden, dass er MEHR über die MINDERheit erfahren will. Zwar hört man immer wieder mal von ihnen, aber so richtig kennen tut man sie nicht: die Sorben.
Es folgte ein sehr interessantes Wochenende, das uns die sorbische Kultur näher brachte. Und da Ostern nicht mehr so weit weg war, haben wir uns auch die sorbischen Osterbräuche, wie das Osterreiten und das Bemalen von Ostereiern erklären lassen. Außerdem hatten wir noch die Gelegenheit, uns mit Zeitzeugen zu unterhalten und zu erfahren, was der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg für die sorbische Minderheit bedeutet haben.
Das Wochenende hat viel bewirkt, denn es hat eventuelle falsche Vorstellungen über die Sorben beseitigt und dazu beigetragen, dass man sich ein besseres Bild davon machen kann, was eine Minderheit überhaupt ist.

 

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

63. JAK: Der JAK Sachsen stellt sich neuen Herausforderungen

Der JAK Sachsen besuchte bei seinem ersten Treffen im Jahr 2007 die Heimat des Trabis: Zwickau. Es blieb jedoch leider kaum Zeit, sich dem Thema Automobilbau zuzuwenden. Die Veranstaltung hatte das große Ziel, eine neue Konzeption für die Arbeit des Jugendarbeitskreises zu entwickeln. Schließlich handelte es sich um ein ganz besonderes Treffen: Es war die letzte Veranstaltung in der Verantwortung unserer ersten Jugendreferentin im LV Sachsen und gleichzeitig das erste Treffen unserer "Neuen"! Im Vordergrund stand die Frage, welche Aktivitäten zukünftig ins Auge gefasst werden sollten und welche neuen Wege und Pfade man dabei betreten möchte, ohne dabei Bewährtes aufzugeben.
Am Sonntag besuchten wir schließlich noch den Hauptfriedhof. Hier befinden sich Kriegsgräber verschiedener Nationen, die regelmäßig auch von Schülern des Peter-Breuer-Gymnasiums gepflegt werden.

Ein herzliches DANKE an unsere langjährige Jugendreferentin Gudrun für die tolle Arbeit seit der Gründung des Landesverbandes! Durch größtes Engagement und unzählige Überstunden hat sie es ermöglicht, dass sich die Jugendarbeit im Volksbund hierzulande so gut entwickeln konnte!

   

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

62. JAK: JAK-Weihnacht in Halbe

Das diesjährige Weihnachtstreffen fand in Halbe statt. Ein geschichtsträchtiger Ort, an den uns der Jugendarbeitskreis Brandenburg einlud. Ziemlich weit weg übrigens, dachte sich zumindest unser Bulli und blieb ungefähr 5 km vor Halbe stehen. Stunden und ein weiteres liegengebliebenes Auto unserer Kolonne später kamen wir schließlich ausgefroren an.

Am Samstag erwartete uns dann ein Planspiel über Extremismus und Demokratie, geleitet von Jonas Gruetzpalk vom Verfassungsschutz Brandenburg. Wir erhielten von ihm nicht nur interessante Einblicke in die Arbeit des Verfassungsschutzes, sondern waren auch selbst gefordert: Wir wurden zu Beginn verschiedenen Personengruppen zugelost - es gab drei Parteien (die der Freien, Gleichen und Sozialen), Linksextreme, Rechtsextreme, Islamisten, dazu kamen dann noch die Presse, die stets über die aktuelle Lage berichten sollte, und einige unentschlossene Bürger.

Mehr lesen ...

Zur größeren Ansicht der Dia-Show bitte auf das Startbild klicken!

61. JAK: Liberec

Unser JAK-Treffen fand diesmal im schönen Tschechien statt. Parallel dazu trafen sich die Teilnehmer der Jugendbegegnung Pirna-Terezin. Am Samstagvormittag begann unser Seminar "Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit". Mit "Wölfe im Schafspelz", einer schockierenden Dokumentation, wurden wir auf unser Thema eingestimmt. Die teilweise unglaublichen Szenen bereiteten uns Kopfzerbrechen und führten uns vor Augen, dass das Problem Rechtsextremismus kein kleines ist. In Gruppen arbeiteten wir dann weiter. Einige bereiteten kleine Szenen vor, in denen es um Ausgrenzung und Anfeindung ging, aber auch um mutiges Einschreiten. Andere überlegten sich, wie man auf fremdenfeindliche Parolen reagieren soll oder welches Verhalten in prekären Situationen angebracht ist. Unsere Ergebnisse präsentierten wir am Sonntag, denn am Samstagnachmittag stand eine Stadtführung im Plan, an die sich, je nach Interessenlage, ein Besuch im Spaßbad oder die Besteigung des Ještěd anschloss. Für diejenigen, die etwas Geduld hatten, war letztere übrigens keine große Herausforderung, denn die knapp verpasste Seilbahn legte für uns nach kurzem Warten eine Extratour ein. Die Ungeduldigen kämpften sich indes den Steilaufstieg hinauf. Letztlich wurden wir leider nur mit viel Wind und Nebel belohnt. Ein Erlebnis war es aber allemal und lecker Heißgetränke und Apfelstrudel entschädigten uns etwas.

Linktipp: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de (ein Portal der Amadeu Antonio Stiftung und des Magazins stern)

 

Weiter zu den Treffen 51-60       Weiter zu den Treffen 71-80       Zurück zum Seitenanfang

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

IBAN:
DE23520400210322299900

BIC: COBADEFFXXX

Commerzbank Kassel


Jugendarbeitskreis Sachsen

Ihr findet uns auch auf Facebook!

Hier geht's lang!