75. JAK-Treffen: Geschichte der KZ-Gedenkstätte Lichtenburg

Diesmal führte uns das Treffen nach Sachsen-Anhalt, um genau zu sein nach Prettin, ein Städtchen, das kurz hinter der sächsischen Landesgrenze liegt, eingebettet in die schöne Landschaft der Elbauen.

Hier beschäftigten wir uns mit der Geschichte des kurfürstlich-sächsischen Schlosses und des späteren Konzentrationslagers Lichtenburg. Dieses diente von 1933 bis 1939 zur Unterbringung und Erniedrigung von KZ-Häftlingen. Als zentrales Konzentrationslager für Männer aus ganz Preußen besaß es eine bedeutende Stellung innerhalb des KZ-Systems. Neben dem KZ Dachau war es das einzige frühe Lager, das über mehrere Jahre existiert hat.

1937 wurde ein KZ für Frauen begründet. Weibliche Gefangene aus dem gesamten deutschen Reichsgebiet wurden nun in die Lichtenburg überführt. Im Bunker des ehemaligen KZ wurde 1965 eine Mahn- und Gedenkstätte eingerichtet, die in den letzten Jahren erweitert wurde und 2010 eingeweiht werden soll.

Natürlich kam an diesem Wochenende auch der Spaß nicht zu kurz, wie sich bei den gemeinsamen Stunden in der Küche des Gruppenraumes, auf dem Gelände des Schlosses und den abendlichen Zusammenkünften in der Unterkunft zeigte.

Zum Abschluss der JAK-Veranstaltung verliehen wir alle unseren Gedanken und Meinungen zum Treffen Ausdruck und äußerten die Hoffnung, der Gedenkstätte einen weiteren Besuch abstatten zu können.

 

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