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90. JAK: Bildungsfahrt Prag und Lidice

Unsere Bildungsfahrt 2011 führte uns nach Tschechien. Den Samstag nutzten wir, um bei traumhaftem Herbstwetter die Hauptstadt unseres Nachbarlandes besser kennenzulernen.

Am Sonntag machten wir auf der Rückfahrt Halt in Lidice. Dieser mittelböhmische Ort ganz in der Nähe von Prag wurde 1942 zum Opfer grausamer nationalsozialistischer Kriegsverbrechen. Das Dorf wurde in Brand gesteckt und anschließend eingeebnet, um es von der Landkarte verschwinden zu lassen. Verbunden damit waren schwerste Massaker an der Zivilbevölkerung. Alle männlichen Dorfbewohner über 15 Jahre wurden ermordet, die Frauen wurden in das KZ Ravensbrück deportiert, wo viele von ihnen umgekommen sind. Von den 98 Kindern wurden 13 zur Germanisierung ausgesucht und nach Deutschland verschleppt, die übrigen wurden in einem Vernichtungslager im besetzten Polen vergast.
In der Nähe des ursprünglichen Standortes wurde nach dem Krieg das neue Dorf Lidice aufgebaut, in das die überlebenden Frauen 1949 zurückkehren konnten. Eine Gedenkstätte sorgt heute dafür, dass das Leid der Opfer nicht in Vergessenheit gerät.

 

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JAK-Pfingstzelten im Harz

Der JAK Sachsen-Anhalt hatte eingeladen und wir waren dabei! Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm erwartete uns: ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge, eine Wanderung von unseren Zelten an der Schierker Baude direkt auf den Brocken sowie spannende Workshops (Impro-Theater, Fotografie, ...) waren zu erleben. Vielen Dank an den JAK aus dem Land der Frühaufsteher!

 

 

89. JAK: JAK Sachsen feiert 15-jähriges Jubiläum

Die Zeit vergeht wie im Fluge und plötzlich gibt es den Jugendarbeitskreis Sachsen schon anderthalb Jahrzehnte. Eigentlich sogar schon etwas länger, denn engagierte Jugendliche gründeten unseren JAK bereits im März 1996. Somit kam unser Geburtstagstreffen Anfang Mai 2011 zwar etwas verspätet, dennoch kehrten wir natürlich gern an den Ort unserer Gründung zurück, um das Jubiläum ordentlich zu feiern. Dabei waren sowohl die jetzt Aktiven als auch "alte Hasen" und offizielle Gäste. Nach einem Workshop, bei dem in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Bautzen ein Einzelschicksal aufgearbeitet wurde, stand am Samstag eine Kranzniederlegung auf dem "Karnickelberg" auf dem Programm. Anschließend gab es einen kleinen Empfang in der Gedenkstätte Bautzen. Am Sonntag erkundeten wir noch etwas die Stadt, bevor sich alle wieder auf den Heimweg machten.

 

88. JAK: JAK Berlin im März zu Gast in Dresden

Unser März-Treffen 2011 fand dieses Mal in „doppelter Besetzung“ statt, denn der JAK Berlin besuchte uns in Dresden. Diesen Anlass wollten nutzen, um unseren Gästen an dem Wochenende unsere schöne Landeshauptstadt mit ihrer einzigartigen Umgebung zu zeigen.

Die Altstadt wurde natürlich im authentischen Dialekt vorgestellt und auf den Spuren von Caspar David Friedrich und Ludwig Richter fehlte es nicht an frischer Luft und tollen Ausblicken. Der bildungspolitische Teil unseres Wochenendes fand in der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein statt. Sie erinnert an ein dunkles und grausames Kapitel deutscher Geschichte, welches leider noch weitgehend unbekannt ist, aber zu der Region Dresden genauso gehört wie die Frauenkirche.

 

87. JAK: JAK Sachsen gestaltet Informationstafel für Dresdner Nordfriedhof

In kleiner Runde trafen wir uns diesmal zu einem historischen und vor allem kreativen Wochenende in der Dresdner Waldorfschule. Das Ziel des Treffens lag klar vor uns – die Gestaltung einer Vorlage für eine Informationstafel über Kriegsgräber auf dem Dresdner Nordfriedhof.

Nach einer Friedhofsbesichtigung konnten wir uns in der deutlich gemütlicheren Landesgeschäftsstelle gestalterisch frei entfalten. Wir arbeiteten mit mehreren Literaturquellen und beschäftigten uns mit den verschiedenen Opfergruppen, die auf dem Nordfriedhof ihre letzte Ruhestätte fanden. Auf einem großen Papier bestimmten wir Überschrift, Positionen von Texten und Bildern und überlegten uns, wie das spätere Layout gestaltet werden soll. Da die Quellen von verschiedenen historischen Daten ausgingen, entschlossen wir uns, vor Erstellung der Druckvorlage widersprüchliche Angaben zu klären, und formulierten am nächsten Tag die entsprechenden Textvorschläge und Fragen. Das Ergebnis kann jeder bei einem Besuch auf dem Nordfriedhof besichtigen.


 

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86. JAK: JAK Sachsen erlebte weihnachtliches Erfurt

Mit 19 seiner Mitglieder ging der JAK Sachsen in das alljährliche Weihnachtswochenende, welches dieses Mal in Erfurt stattfand. Die Henne-Kaserne bot uns dieses Jahr "Unterschlupf". Am Samstag konnten wir uns in zwei weihnachtlichen Seminaren kreativ auslassen – einerseits wurde sich mit den Weihnachtsbräuchen verschiedener Länder auseinandergesetzt, andererseits konnten diverse Methoden des Improvisationstheaters ausprobiert werden. Nach dem Mittagessen erhielten wir eine sehr interessante Führung durch die Erfurter Zitadelle. 

Im Anschluss daran konnte jeder noch seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem schönsten Weihnachtsmarkt Deutschlands machen, zum Beispiel bei einem Glühwein. Am Abend wurden die Ergebnisse der Seminare noch in Form von kleinen Theaterstücken präsentiert. Auch der JAK Sachsen hatte seine Hausaufgaben gemacht, so dass wir bei der Nachstellung einer Workcampbusfahrtsituation herzhaft lachen konnten. Der Abend klang mit einer Stepptanzvorführung und Gitarrenmusik aus. Die abschließende Führung durch das Stasimuseum Erfurt am Sonntag Vormittag gab dem Wochenende noch seinen geschichtlichen Rahmen und war für uns ein sehr interessanter Abschluss des Wochenendes in Erfurt.

 

85. JAK: Sammelwochenende

Am Freitag, den 5.11.2010, war es wieder soweit - wir trafen uns zum traditionellen Sammelwochenende. Zu siebt bei strömendem Regen waren wir Samstag und Sonntag für mehrere Stunden in der Dresdener Innenstadt sowie an den Friedhöfen mit unseren Sammelbüchsen unterwegs. Nicht nur, dass wir viele Menschen gewannen, die über 200 Euro spendeten, wir zeigten auch Präsenz, führten viele nette Gespräche und teilten Infomaterial aus.

Zur Entspannung gab es außer dem gemeinsamen Kochen, dem Rückblick auf das vergangene und der Planung für das neue JAK-Jahr auch einen lustigen Spieleabend im Triangel. Sonntags wurden bei Kaffee, Döner und Gebäck die Sammeldosen in der Landesgeschäftsstelle ausgezählt und wir verabredeten uns für die kommende Woche, in der wir an der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag teilnehmen.

 

84. JAK: Newcomertreffen in Meißen

Traditionell ist unser Newcomertreffen immer mit einem Arbeitseinsatz verbunden, so auch dieses. Unsere Kräfte investierten wir in den Meißner Trinitatisfriedhof. Herr Schalldach, der Leiter des städtischen Krematoriums, sowie seine Mitarbeiterin Daniela empfingen uns herzlich. Sie hatten schon alles an Arbeitsgeräten und Material aufgebaut, inklusive der Futterkrippe. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, bei der Sicherung des Denkmals zu helfen: Wir kratzten beschädigte Fugen aus und verfugten diese wieder. Außerdem hoben wir einen 1 m tiefen und 50 cm breiten Graben um das Denkmal herum aus, um diesen anschließend mit Beton aufzufüllen und dadurch ein stabiles Fundament zu schaffen. Eine harte, aber doch sehr sinnvolle Maßnahme, stellten wir motiviert fest. Am Abend trugen wir dann unsere letzte Energie auf die Bowlingbahn. Der sonntägige Rundgang durch die Altstadt bis zur Albrechtsburg rundete das JAK-Wochenende ab.

 

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83. JAK: Arbeitseinsatz in Zeithain

Unser Arbeitseinsatz führte uns nach längerer Zeit mal wieder nach Zeithain. Übernachtet wurde in Kreinitz. Da die Schule, die uns in vielen Camps noch wertvolle Dienste erwies, inzwischen gesperrt war, nutzten wir ein altes Haus als Bleibe. Mit dem benachbarten Bürgerraum stand auch eine gemütliche Koch- und Aufenthaltsmöglichkeit bereit. Gearbeitet wurde bei prallem Sonnenschein und großer Hitze auf einer russischen Kriegsgräberstätte in Zeithain. Zum Abschluss des Treffens besuchten wir noch die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain.

 

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Pfingstzelten 2010 in Darmstadt

Die Ausrichter des Pfingstzeltens 2010 hatten nach Südhessen eingeladen und wir fuhren natürlich hin. Gezeltet wurde auf einem Gelände rund um das Forsthaus einer ehemaligen Fasanerie mit großer Feuerstelle, Beachvolleyballfeld und Fußballplatz, so dass vor allem der Spaß und der Kontakt untereinander nicht zu kurz kamen. Neben einer gemeinsamen Aktion in der Darmstädter Innenstadt wurden auch verschiedene Workshops angeboten, beispielsweise zur Fotografie sowie zu den Themen "20 Jahre Deutsche Einheit - Fragen an die Geschichte" und "Kern- und Zukunftsfragen an die Kriegsgräberdienste in Europa". Auch ein Praxisworkshop Theater stand zur Wahl.

 

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82. JAK: Der JAK Berlin lädt ein

Im Mittelpunkt unserer Bildungsfahrt nach Berlin stand weniger das Sightseeing, sondern vor allem die jüngere Geschichte der Stadt: Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus, Zerstörung und Wiederaufbau sowie Berlin als gespaltete Stadt im Spannungsfeld des Ost- West- Konfliktes. In Gesundbrunnen stand zunächst ein Besuch der Berliner Unterwelten auf dem Programm, der uns einen umfangreichen Eindruck über Bombenkrieg und Luftschutz im Zweiten Weltkrieg vermittelte. Im Anschluss wurden in Kleingruppen ein ehemaliger Flakturm, die East-Side-Gallery, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal) bzw. die Gedenkstätte Bernauer Straße besucht. Der letzte Programmpunkt unserer Reise war ein beeindruckender Besuch des Antikriegsmuseums im Wedding.

 

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81. JAK: Kommunikationsseminar in Dresden

In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung organisierten wir ein Kommunikationsseminar, das von Sven Albrecht geleitet wurde. Neben verschiedenen Kommunikationsübungen wurde auch über zentrale Begriffe wie Problem, Konflikt und Gewalt gesprochen. Gerade für die Camp-Teamer und -Leiter unter uns sind Lösungsansätze zur Konfliktbewältigung immer hilfreich. Wichtig ist es dabei, sich auch einige theoretische Grundlagen anzueignen. Somit bot das Seminar eine gute Ergänzung zu den zentralen Teamerschulungen.

 

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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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87. JAK: Infotafel Nordfriedhof

Das Arbeitsergebnis unseres Geschichtsworkshops könnt ihr live auf dem Dresdner Nordfriedhof besichtigen oder hier als pdf herunterladen.