Alte Grabsteine

Projekttagebuch

Wir hatten die Aufgabe, die Grabsteine aus dem Waldstück hinter der Kriegsgräberstätte zu bergen und sie aufzureihen. Am ersten Tag des Projektes trafen wir uns um 9:00 Uhr auf dem Johannesfriedhof. Unsere Arbeitsgruppe bekam eine kurze Belehrung und dann ging es schon los. Wir sahen uns das Gebiet im Wald an und fingen an, uns Gedanken zu machen, wie wir vorgehen sollten. Der erste Gedanke war, die Grabsteine einfach locker vorzutragen.

Nach dem ersten Anheben bekamen wir mit, dass die Steine mit ihrem Fundament noch viel zu schwer waren, um sie per Hand wegzutragen. Wir begannen, die Fundamente mit einer Spitzhacke abzuschlagen und so waren sie gleich um einiges leichter. Als weitere Arbeitshilfsmittel hatten wir Schubkarren und Sackkarren, dazu noch Hammer und Meisel. Am ersten Arbeitstag schafften wir es, von den ca. 130 Grabsteinen rund die Hälfe auf die Wiese zu tragen. Am zweiten Tag haben wir rund 50 Steine vortragen können. Den dritten und letzten Tag nutzten wir, um die restlichen Steine zu bergen, zu säubern und die Namen der Verstorbenen zu notieren und zu registrieren. Außerdem sprachen wir über die Anordnug der Grabsteine in einer neu zu gestaltenden Gedenkstätte und kamen zu einem relativ sicheren und simplen Endergebnis.

Als wir uns ein paar Wochen später mit einem Vertreter vom Denkmalschutz trafen und ihm unsere Ideen präsentierten, zeigte er sich aufgeschlossen und bleibt mit uns in Kontakt.

Wir fanden, dass wir eine sehr großartige Arbeit geleistet haben und das ganze Projekt ein Stück vorangebracht haben.

 

Als Erinnerung an die Opfer und an das Leid stellten wir an unserem letzten Projektag eine Reihe von Bildern in einer Powerpoint-Präsentation zusammen, damit man sieht, wie viele vergessene Opfer verschollen waren. Man sieht auch, wie viel Arbeit und Zeit für die Bergung und Aufarbeitung der Grabsteine aufzuwenden sind.

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Kein Titel

Unser Plakat für die Staffelstabübergabe:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Spendentelefon: 0561 700 90

Spendenkonto

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