Gedenkmauer der tschechischen und polnischen Widerstandskämpfer

Projekttagebuch

Montag der 15.12.2014: Unsere kleine Arbeitsgruppe, bestehend aus Tom R., Kim G., Tom W., Marc H., Ehm R. und Mariella G. hatte die Aufgabe sich über Einzelschicksale von tschechischen und polnischen Widerstandskämpfern zu informieren. Dafür trafen wir uns am Montag, noch ohne Tom W. und Marc, und sprachen erstmal über die Justiz und einen Rechtsstaat. Dabei wurden der NS-Staat und die heutige Republik verglichen. Wir fanden heraus, dass die Prozesse damals Schauprozesse waren, die Angeklagten sollten gedemütigt werden. 

Heute halten sich die Gerichte an die Gesetzte und die Angeklagten werden nicht wegen ihrer Herkunft oder ihrer „Rasse“ vor – oder benachteiligt. Damals wurde sogar für die kleinsten Vergehen die Todesstrafe ausgesprochen. Anschließend gingen Mariella und Ehm sich einen Film über die traurige Geschichte von Sophie Scholl und der Weißen Rose angucken, während Kim und Tom R. sich mit den Einzelschicksalen beschäftigten. Später kamen Mariella und Ehm um mitzuarbeiten. Es war berührend über das Leben von meist zu Unrecht verurteilten Menschen zu lesen.

Dienstag der 16.12.2014: Unsere Gruppe ging mit einer weiteren Projektgruppe zur Gedenkstätte Münchner Platz. Dort waren das Gericht und das Gefängnis, sowie der Platz auf dem die Häftlinge durch die Guillotine umgebracht wurden. Es war ein seltsames Gefühl, aber auch ergreifend auf dem Platz zu stehen wo Menschen ihre letzten Minuten erlebten. Alle nahmen bei einer Führung teil. Noch einmal wurde erklärt, dass zur NS Zeit das Urteil zum Wohle der Gemeinschaft gefällt wurde, während heute das Urteil zum Wohle der Freiheit des Einzelnen gefällt wird. Nach der Führung durch die Gedenkstätte zog jeder einen Namen, eines meist hingerichteten Häftlings und schrieb sich so viele Informationen über ihn auf wie er in dem Museum fand.  
Alle waren sich einig, dankbar und glücklich zu sein, dass sie heute in so einer gerechten Welt leben. Später ging nur unsere Gruppe zum Johannisfriedhof und sah sich die Gedenkmauer für die Widerstandskämpfer an, die auf dem Friedhof bestattet wurden.

Donnerstag der 18.12.2014: Heute ist der letzte Tag um an den Projekten zu arbeiteten. Unsere Arbeitsgruppe arbeitet weiter zu den Einzelschicksalen. Von Kim und Tom R. wird eine PowerPoint-Präsentation erstellt, um die Ergebnisse anschaulich dazustellen. Marc, Mariella und Tom W. erstellen Folien um die Einzelschicksale besser dar­stel­len zu können. Es waren 3 emotionale Tage, bei dem man am Ende glücklich sein kann das wir in dieser relativ friedlichen, sicheren und meist gerechten Welt leben.

Freitag der 23.01.2015: Heute hatten wir die große Aufgabe die PowerPoint-Präsentation zu überarbeiten. Bei dieser Arbeit haben sich Tom W. und Marc mehr mit der Gedenkmauer näher auseinandergesetzt. Ehm und Mariella beschäftigten sich mit der Herkunft, der am Münchner Platz hingerichteten Opfer und wo sie begraben wurden. Tom R. und Kim arbeiteten an der Präsentation weiter und verglichen den Rechtsstaat im dritten Reich mit dem der BRD.

Montag der 6.07.2015: Heute haben wir ein Plakat zu den tschechisch-polnischen Opfern erstellt. Das Plakat wird zur Feierstunde vorgestellt. Im Anschluss überprüften wir unsere bisherigen Arbeitsergebnisse und bemerkten, dass ein paar Fehler in der PowerPoint-Präsentation waren, aber die behoben wir schnell.

 

 

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