Blog des internationalen Workcamps

Lausitz 2014

English version

 

Ab dem 29. Juli melden sich an dieser Stelle die Teilnehmer unserer internationalen Jugendbegegnung aus der Lausitz zu Wort. Sie berichten Tag für Tag über ihre Camp-Erlebnisse und stellen auch regelmäßig aktuelle Bilder in Netz. Somit lässt sich das spannende Projekt für alle direkt mitverfolgen. Viel Spaß dabei!

 

 

Heimreise (12.08.2014)

Heute ist der Tag der Abreise. Wir machen die Zimmer sauber und räumen alles auf. Wir sind zu einer kleinen Familie zusammengewachsen und wir hatten wunderschöne Wochen. Nun vermissen wir uns alle sehr.

Wir haben Brücken gebaut, in Europa und in Asien - für den Frieden, Toleranz und das Verständnis für andere Länder und Kulturen!

Tony und Mert

 

Heute endete unser großartiges Workcamp in der Lausitz. Zwei Wochen lang lebten wir zusammen, als ob wir uns schon ewig kannten - und das obwohl wir aus sieben verschiedenen Ländern kamen, uns zuvor (und leider auch jetzt wieder) tausende Kilometer trennten und wir uns (zumindest in den meisten Fällen) noch nie zuvor gesehen hatten. Es waren wundervolle Wochen mit vielen Erlebnissen: die Arbeit für den Frieden auf den Kriegsgräberstätten in Nardt und Hoyerswerda, die Ausflüge in die nähere und fernere Umgebung und insbesondere die vielen glücklichen Momente dazwischen, die wir mit gemeinsamen Spielen und Unterhaltungen füllten.

Nun herrscht im Schullandheim Schwarzkollm vorübergehend wieder Stille, die Zimmer sind gereinigt, alle sind auf dem (für viele langen) Weg nach Hause. Der Abschied fiel allen schwer, es flossen sogar Tränen - auf dem kleinen Bahnhof von Schwarzkollm sowie in Dresden, wo sich der "letzte Rest" unserer Gruppe trennte.

Es war eine tolle Zeit. Vielen Dank an die Organisatoren beim Volksbund und an alle Unterstützer des Camps in der Region. Und insbesondere ein großes Dankeschön an alle Campteilnehmer - dafür, dass ihr da wart und dass ihr das Camp so großartig mit Leben erfüllt habt.

Ich hoffe, dass die geschlossenen Freundschaften trotz großer Entfernungen lange Bestand haben werden. Und nicht vergessen: 2015 gibt es bereits das nächste Camp... !!!

Carsten (im Namen des gesamten Teams)

 

 

Erstes Abschiednehmen / Sächsische Schweiz (11.08.2014)

 Dieser Text ist auch auf Russisch verfügbar.

Heute, am 11.08.2014, starteten wir nach dem Frühstück zu unserer ersten Abschiedstour nach Dresden. Die ersten Mädchen aus der Ukraine und Moldawien fuhren heute nach Hause: Dasha, Inna, Ira und Zhenya. Vor der Abfahrt merkte Anton, dass er seinen Pass und seine Brieftasche verloren hatte, aber er entschloss sich, später danach zu suchen. Das Abschiednehmen von den Mädchen hatte Vorrang. Es war bewölkt, so als ob der Himmel zusammen mit uns traurig gewesen wäre. Es regnete nicht, aber die Tränen flossen so stark als ob es draußen in Strömen schütten würde. Keiner wollte losfahren. Küsschen, Umarmungen, Herzen voller Gefühlsregungen. Schließlich fährt der Bus los, die Mädchen bleiben draußen, und im Bus herrscht Stille. Alle denken über die fehlende Zeit nach, die gemeinsamen Unterhaltungen zu genießen, darüber wie schön es wäre, noch einige gemeinsame Tage mehr zu haben, und so weiter und so weiter ...

Unsere nächste Station war die Sächsische Schweiz. Für uns (Anton und Marina) war es bereits das zweite Mal, da wir bereits letztes Jahr unsere ersten Schritte in dieser schönen Region machten. Aber diesmal wählte Olaf einen anderen Weg und Carsten lud uns zu einer Bootsfahrt ein, so dass wir mit Booten einen Fluss entlang paddelten, vorbei an grünen Bäumen und grauen Felsen am Ufer. Marianna wunderte sich, dass sich seit dem letzten Jahr nichts verändert hatte und wir alle schweren Atems zu dem Aussichtspunkt hinaufkletterten, von dem aus sich ein großartiger malerischer Blick auf das Elbtal öffnete. Etwas Freizeit und einige Stufen abwärts über die steinerne Brücke mitten in den Felsen, und schon sind wir auf dem Rückweg.

Die letzte Gelegenheit zum Shoppen vor der Heimreise, letzte Bilder, letzte Worte und Wünsche auf Papier oder T-Shirts, letzte Stunden im Camp - die letzte Nacht war bereits angebrochen. Nur noch sechs Stunden bis zum Frühstück, die Taschen sind voller Kleidung und Geschenke und Schokolade, alle Leute sind ein wenig nervös und unkonzentriert.

Das Camp geht langsam zu Ende. Danke allen, dass wir es nie vergessen werden, für all die neuen Dinge, die wir kennengelernt haben, für die Möglichkeit, die sehr gute Arbeit für den Erhalt der Erinnerung an alle Kriegsopfer und für den Frieden unterstützen zu können. Vielen Dank für die großartige Gemeinschaft, lustige Spiele, endlose Witze. Dank all dessen, was geschehen ist, sind wir schon bereit, den nächsten Anmeldebogen für das nächste Camp auszufüllen.

Anton und Marina

PS: Pass und Brieftasche sind im Bus gefunden worden. Danke Olaf, der sie gerettet hat. ;)

 

 

See / Volleyball / Abschlussfest (10.08.2014)

Es war Sonntag, ein richtig sonniger Tag, wir hatten viel Spaß, schließlich war das Wetter mit uns…

9:00 Aufstehen und sich auf das Schwimmen und Glücklichsein vorbereiten
9:20 Wir waren mit dem Frühstück fertig und saßen um 9:30 im Bus )) alles nach deutscher Art ))
10:20 Wir waren im Wasser des Sees )) es war wirklich cool, dafür lieben wir Deutschland, nette Leute und schöne Orte

14:00 Wir waren zum Mittagessen zurück in der Unterkunft
15:00 Wir spielten Volleyball und wir GEWANNEN !!! wie üblich )))) unser Spiel – unser Sieg )))
18:00 Tam tam tadam !!!!! Zurück zu Hause und ESSSSSSEN

Dam tam tam ddaadadam !!!! Es war unser letztes Wochenende zusammen, daher hatten wir am Abend ein großartiges Abschlussfest und… – zunächst muss ich euch erinnern, dass in unserem Workcamp jeder einen “geheimen Freund” hatte – und heute, am 10.08.2014, fanden wir heraus, wer die großartige Person war, die sich um einen gekümmert und viele unvergessliche Momente bereitet hat.

Am Abend grillten wir und zündeten das Lagerfeuer an. Erschreckte Polizisten kamen, um zu sehen, ob wir unser Camp zerstören würden. :D

Unser Tag endete mit Musik, vielen Umarmungen und Wunschbotschaften für alle.

Wir werden euch sehr vermissen!

Mit Liebe,
Irina und Cristina

 

 

Tagebau Nochten / Findlingspark / See (09.08.2014)

Der Text folgt in Kürze - zur Zeit liegt er noch bei Jakob. :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedenkfeier / Dresden (08.08.2014)

Dieser Tag war, wie alle Tage in diesem Camp, "FANTASTICO"! Unsere Arbeit hatten wir schließlich abgeschlossen. Der Tag begann mit unserer Gedenkfeier. Trotz unserer Vorbereitungen am vergangenen Tag sangen wir zu Beginn nicht gerade schön, aber dann gelang es uns doch noch gut. Einige Personen der örtlichen Verwaltung und von unserer Gruppe hielten Reden und wir trugen ein Gedicht vor. Danach legten wir Blumen an den Gräbern nieder.

In der zweiten Tageshälfte besuchten wir erneut Dresden. Gleich nachdem wir den Bus verließen, wurden wir alle nass, aber nicht weil es regnete, es war das Wasser des Bilderrahmenbrunnens. Dann hatten wir Freizeit und jeder machte, was er wollte. Am Abend trafen wir uns alle am Elbufer und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang. Da wir spät nach Hause kamen, gingen wir schnell schlafen.

Jana und Jenea

 

 

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