39 Jahre Erbsensuppen- und Punschverkauf für einen guten Zweck

Scheckübergabe in Flensburg am 13.03.

20. März 2017

Der stellvertretende Kreisvorsitzende des Volksbundes in Flensburg, Uwe Carstensen, nimmt den Scheck des Standortältesten entgegen

2.000 Euro für die weltweite Arbeit des Volksbundes

Insgesamt wurden 29.500 Euro für soziale Zwecke verteilt

Kapitän zur See Stephan Annighöfer, Standortältester für Flensburg und Glücksburg, gab im Flensburger Ratsaal das Ergebnis der letztjährigen Erbsensuppen- und Punschverkaufsaktion bekannt. Insgesamt 29.500 Euro konnten die Soldaten in der vergangenen Vorweihnachtszeit als Reingewinn durch den Verkauf von Erbsensuppe und Punsch erwirtschaften.

Die Idee zu dieser Aktion hatte 1977 der damalige Flensburger Standortälteste Fregattenkapitän Leopold Gabriel, der dann erstmalig einen Verkaufsstand aufbauen ließ. Seine Idee kam bei den Flensburger an. In den vergangenen Jahren ist inzwischen eine erstaunliche Summe von sage und schreibe rund einer Million Euro erwirtschaftet und für soziale Zwecke in Flensburg und Glücksburg gespendet worden.

In diesem Jahr überreichte Kapitän zur See Annighöfer im Flensburger Ratssaal z. B. einen Scheck an die Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar über 14.000 Euro. Der Fachbereichsleiter Thomas Russ leitete den Betrag gleich anschießend an 20 soziale Institutionen in Flensburg weiter. Ein weiterer Betrag in Höhe von 3.000 Euro ging an die Stadt Glücksburg, entgegengenommen von Bürgervorsteherin Dagmar Jonas. 2.500 Euro erhielt das Spendenparlament Flensburg und Umgebung e.V.

Aber auch Einrichtungen mit Bezug zur Bundeswehr wurden bedacht. So erhielten das Soldatenhilfswerk 2.500 Euro und das Bundeswehr-Sozialwerk 2.000 Euro. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. als international tätige, fast einhundertjährige Einrichtung bekam ebenfalls 2.000 Euro.

Unter Berücksichtigung von 2.500 Euro, die im Vorfeld einer Einrichtung zur Betreuung von Kindern traumatisierter Soldaten gespendet wurden, ergibt sich der Gesamtspendenbetrag von 29.500 Euro.

"Auch in 2017, dem 40. Jubiläumsjahr, wird es einen traditionellen Bundeswehr-Stand mit ehrenamtlich tätigen Soldaten an der Holmnixe geben", versicherte der Standortälteste Kapitän zur See Stephan Annighöfer.

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