Auch nach 153 Jahren nicht vergessen

6. Februar 2017

Gedenken auf dem Friedhof in Haddeby

....und auf dem Königshügel in Selk

Der Krieg von 1864 ist südlich der Elbe weitgehend unbekannt oder vergessen. Nicht aber im damaligen Herzogtum Schleswig, heutiges Grenzgebiet von Schleswig-Holstein und Dänemark.

Der Krieg begann am 01. Februar 1864, als ca. 66.000 preußische und österreichische Soldaten die Eider überquerten und zwei Tage später in die ersten Gefechte mit dänischen Truppen am Dannewerk verwickelt wurden. Zahlreiche Gräber gefallener Soldaten erinnern an diese ersten Kampfhandlungen im Raum Schleswig. Immer am 03. Februar treffen sich auch heute noch Vertreter der drei damaligen Kriegsparteien zur Kranzniederlegung in Haddeby und beim Ehrenmal auf dem Königshügel in Selk. Ihr Gedenken gilt den Opfern, die das erste verlustreiche Aufeinandertreffen österreichischer und dänischer Truppen südlich der Schlei gefordert hatte.

Die Gedenkrede hielt in diesem Jahr der ehemalige Beauftragte des österreichischen Schwarzen Kreuzes und ausgewiesener Kenner der schleswig-holsteinischen Geschichte des 19. Jahrhunderts, Gerd Stolz. Er erinnerte auf dem Königshügel an die Ereignisse Anfang Februar 1864, zu denen er auch einen persönlichen Bezug hat, da sein Urgroßvater als Musketier an dem Krieg teilgenommen hatte.

Der Volksbund war bei der Gedenkstunde durch die stv. Vorsitzende des Landesverbandes, Hanna Henkel, und die Geschäftsführer der Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg vertreten.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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