Gemeinsames Gedenken in Haddeby und Selk

Erinnerung an den deutsch-dänischen Krieg vor 152 Jahren

12. Februar 2016

Vertreter aus Dänemark, Österreich und Deutschland gedenken auf dem Friedhof Haddeby der Opfer des deutsch-dänischen Krieges von 1864

Der Krieg von 1864 hat im ehemaligen Herzogtum Schleswig neben weit reichenden politischen Veränderungen auch unermessliches menschliches Leid zur Folge gehabt. Der Krieg begann am 01. Februar, als ca. 66.000 preußische und österreichische Soldaten die Eider überquerten und zwei Tage später in die ersten Gefechte mit dänischen Truppen verwickelt wurden, die ihnen mit ca. 40.000 Mann am Dannewerk gegenüber standen.

Zahlreiche Gräber gefallener Soldaten erinnern an diese ersten Kampfhandlungen im Raum Schleswig. Sie werden als Mahnung gepflegt und sie sind – wie auf dem Friedhof in Haddeby – Ort für gemeinsames Gedenken. Hier sind in einem Sammelgrab 36 dänische und 50 österreichische Gefallene beigesetzt.

Seit mehr als 15 Jahren treffen sich am 03. Februar Vertreter der drei am Krieg beteiligten Nationen in Haddeby und beim Ehrenmal auf dem Königshügel in Selk. Der Beauftragte für das dänische Kriegsgräberwesen und der Beauftragte für das Österreichische Schwarze Kreuz legten zusammen mit dem stellvertretenden Amtsvorsteher in Anwesenheit verschiedener Abordnungen und Vertreter des öffentlichen Lebens Kränze nieder.

Der Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge war durch Frau Hanna Henkel, Mitglied im Landesvorstand, und den Landesgeschäftsführer Frank Niemanns vertreten. Aus dem regionalen Bereich nahmen der Vorsitzende des Kreisverbandes Schleswig-Flensburg, Landrat Dr. Wolfgang Buschmann, sowie die Geschäftsführer der Kreisverbände Flensburg und Schleswig-Flensburg, Michael Riedel und Konstantin Henkel, teil.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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