Luftwaffensoldaten in Litauen

4. Juli 2016

Die Soldaten aus Kropp vor der Abfahrt nach Litauen

Nicht zu einer militärischen Übung im Baltikum haben Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ nach Litauen verlegt. Vielmehr sind zehn Soldaten aus Kropp bei Schleswig mit Schubkarre, Schaufeln, Spaten, Maurerkelle und Gartenhacken am 03. Juli 2016 frühmorgens im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge aufgebrochen, um die nächsten zwei Wochen auf einem Soldatenfriedhof zu arbeiten.

Auf dem Friedhof in der Stadt Ukmergé, die im Osten Litauens liegt und rund 30. 000 Einwohner zählt, wurden 200 deutsche Soldaten, die bei Kampfhandlungen während des 1. Weltkrieges gefallen sind, bestattet. Die Zeit hat an den Gräbern ihre Spuren hinterlassen; einen würdigen Zustand wieder herzustellen, ist das Ziel dieses Einsatzes.

Nach rund 1.500 Kilometer Autofahrt wartet jede Menge Arbeit auf die Soldaten aus verschiedenen Bereichen des Geschwaders, die sich freiwillig gemeldet haben. Betonkreuze und Gedenksteine müssen von Moos gesäubert, deren Fundamente und Zuwege neu eingefasst werden. Desweiteren soll der Friedhof vom Bewuchs befreit und für die Besucher zugänglich gemacht werden.

Der Kommodore des Geschwaders, Oberst Michael Krah, verabschiedete die Soldaten persönlich und dankte für ihr Engagement und die Unterstützung des Volksbundes bei dessen Friedensarbeit. Die Gruppe wird von Oberstabsfeldwebel Björn Hansen geleitet, der im Geschwader auch die jährliche Haus- und Straßensammlung für den Volksbund organisiert.

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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