Umbettung von drei Kriegstoten in Schuby

29. Dezember 2011

Drei Kriegstote wurden in Schuby umgebettet

Beisetzung an neuer Stelle auf dem Gelände des Ehrenmals

Die alten Grabsteine werden weiter verwendet

„Was lange währt, wird endlich gut“, so könnte man die Geschichte übertiteln, die jetzt kurz vor Jahresende mit der Wiedereinbettung von drei Kriegstoten in Schuby einen würdevollen Abschluss fand.

Bereits vor etwa zwei Jahren kam Bürgermeister Helmut Ketelsen die Idee, die drei Kriegstoten auf dem Friedhof von Schuby auf das gegenüber liegende Gelände des Ehrenmals umzubetten, um so einen gemeinsamen Gedenkplatz zu schaffen.

Die drei in Schuby während des Krieges verstorbenen Soldaten lagen bis dahin an verschiedenen Stellen auf dem Friedhof. Da die umliegenden Grabstellen zum Teil aufgelöst und nicht wieder belegt wurden, ergab sich eine für ihn sehr unbefriedigende Situation. Die Pflege der Gräber war zeit- und kostenaufwändig und eine gemeinsame Aussage kaum zu vermitteln.
Direkt gegenüber des Friedhofes unterhält die Gemeinde Schuby eine großzügige Ehrenmalanlage mit den Namen von ehemaligen Einwohnern, die in den Kriegen umgekommen waren. So entstand die Idee, dort auch eine Ruhestätte für die drei Kriegstoten zu schaffen.

Nach Gesprächen mit dem Volksbund und dem zuständigen Innenministerium wurde schließlich die Genehmigung zur Umbettung erteilt. Das Amt Arensharde übernahm die Federführung, allerdings dauerte es dann doch noch bis Anfang Dezember 2011, bevor das Vorhaben in die Tat umgesetzt werden konnte. Die Toten wurden geborgen und am 28.12. in einer kleinen, sehr würdigen Feierstunde am neuen Platz wieder beigesetzt

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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