Versöhnung ist der Weg zum Frieden

Gedenken zum Volkstrauertag in Husum

16. November 2015

Letzte Vorbereitungen der Konfirmanden vor dem Gottesdienst

Kranzniederlegung im Landratsgarten

Ansprache von Landrat Dieter Harrsen

Oberst Wolfgang Rasquin, stv. Kommodore des Flugabwehrraketengeschwaders 1, legte einen Kranz für die Bundeswehr nieder

Nicht nur an die Opfer des Nationalsozialismus, sondern auch an jene der jüngsten Terroranschläge in Paris wurde am gestrigen Volkstrauertag in Husum gedacht, der mit einem Gottesdienst unter dem Motto "Grenzerfahrung" mit Beteiligung der Konfirmandengruppe im Husumer Schloss begann.

Nach der anschließenden Kranzniederlegung durch Vertreter des Kreises Nordfriesland, der Kriegsgräberfürsorge, der Stadt und der Bundeswehr im Landratsgarten erinnerte Landrat Dieter Harrsen, gleichzeitig auch Kreisvorsitzender des Volksbundes in Nordfriesland, an das Ende des zweiten Weltkrieges vor 70 Jahren.

Deutschland habe aufgrund seiner Geschichte eine besondere Verantwortung für ein friedliches Miteinander, betonte Harrsen in seiner Ansprache. Der Wunsch nach Frieden vereine die Menschen über alle Grenzen hinweg und der Weg zum Frieden führe über die Versöhnung. „Es ist nicht die Religion, sondern es sind Feinde einer menschlichen Welt, die für Angst, Terror und Lebensverachtung stehen." Deutschland sei ein Teil der Welt, die immer weiter zusammenrücken müsse.

„Der Volkstrauertag ist gleichzeitig eine Mahnung und Aufforderung an uns, für die Werte einzustehen", sagte Harrsen.

Bilder: Peter Post, Bernd Berns

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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