Zusammenarbeit mit der Bundeswehr
Die Bundeswehr und ihre Reservisten unterstützen den Volksbund bei seiner Arbeit seit ihrem Bestehen. Grundlage hierfür ist der Unterstützungserlass in der letzten Fassung aus dem Jahr 2009, der die Zusammenarbeit regelt.
Insbesondere hilft die Bundeswehr:
durch Freistellung von Soldaten und zivilen Mitarbeitern für Informationsveranstaltungen
Sie ermöglicht damit die Teilnahme an Vorträgen und Seminaren sowie an Informationsfahrten zu Kriegsgräberstätten im In- und Ausland. Ziel dieses Angebots ist, durch eine umfassende Information über Aufgaben und Ziele des Volksbundes und seine weltweite Arbeit die Akzeptanz und die Bereitschaft bei den Soldaten zu fördern, sich für die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge zu engagieren.
beim Transport und bei der Versorgung von Jugendlichen bei Pflegeeinsätzen im In- und Ausland
Der Volksbund führt jährlich zahlreiche Workcamps auf Kriegsgräberstätten im In- und Ausland durch. Die Bundeswehr trägt dazu bei, dass diese Jugendbegegnungen stattfinden können, indem sie Soldaten und zivile Mitarbeiter als Fahrer und Köche, aber auch Busse, Feldküchen und sonstiges Gerät bereitstellt.
bei der Pflege und Erhaltung der Kriegsgräber
Jedes Jahr arbeiten Soldaten und Reservisten der Bundeswehr freiwillig auf deutschen Kriegsgräberstätten im In- und Ausland und helfen so bei der Pflege und Erhaltung der Kriegsgräber. Dabei haben die Soldaten vor allem auch Gelegenheit, im Rahmen des Freizeitprogramms das Gastland kennenzulernen. Von großer Bedeutung ist auch der enge Kontakt zu den Streitkräften des jeweiligen Landes. In der Regel dauert ein solcher Einsatz etwa 14 Tage.
bei der Haus- und Straßensammlung für die Erhaltung deutscher Kriegsgräber
Soldaten, zivile Mitarbeiter und Reservisten der Bundeswehr sammeln bei der Kasernen-, Haus- und Straßensammlung jährlich über 2 Millionen Euro (in Schleswig-Holstein im Jahr 2010 über 150.000,- €). Dies ist ein wesentlicher Beitrag zum Etat, den der Volksbund für den Bau, die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten aufbringt.
bei Gedenkfeiern
Kranzniederlegungen und Feierstunden sind die äußeren Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Die Teilnahme von Soldaten an solchen Veranstaltungen zeigt deren Verbundenheit mit den Toten der Kriege.

