Aus unserem Archiv
 
Volksbund Web-Suche:
























Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Spendenkonto: 3 222 999 - Bankleitzahl 520 400 21 bei der Commerzbank Kassel
 
Aus unserem Archiv
 
Auswahl:
Liebe Leserinnen und Leser,
regelmäßig erreichen uns interessante Manuskripte und Bücher zu verschiedenen Volksbund-Themen. Leider ist es aus zeitlichen Gründen nicht möglich, diese Literatur angemessen zu besprechen. Daher hat sich der Volksbund entschlossen, diese Bücher mit kurzen Angaben zu Verfasser, Titel, Bezugsquelle und Klappentext hier im Internet vorzustellen. Bestellen können Sie diese Werke allerdings nur im Buchhandel oder beim Autoren selbst - und nicht beim Volksbund.
Wenn Sie wollen, dass an dieser Stelle auch auf Ihr Buch hingewiesen wird, schreiben Sie uns bitte an:

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Werner-Hilpert-Straße 2 – 34117 Kassel

Redaktion – Stichwort: Literaturhinweise


E-Mail: redaktion@volksbund.de

Nur Einsendungen mit Anschrift und Telefonnummer werden berücksichtigt. Bitte haben Sie Verständnis, dass sich die Redaktion Auswahl und Kürzung der Literaturhinweise vorbehält und keine Verantwortung für deren Inhalte übernimmt. Die Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Ihre Volksbund-Redaktion



Albrecht, Christl „Mit Liebe durchs Leben an deiner Hand“:
Gedichte und Aphorismen aus fünf Jahrzehnten. Christl Albrecht, geboren 1929 in Schlesien, musste mit ihrer Familie im Januar 1945 aus der Heimat flüchten. Die Autorin war u. a. tätig als kunstgewerbliche Malerin, examinierte Kinderkrankenschwester und Arzthelferin. Ihre Lebenserfahrung spiegelt sich in ihren Gedichten, die bereits in diversen Zeitschriften veröffentlicht wurden, in vielen Bereichen wieder. Durch ihre gezielten Beobachtungen spricht sie offen die Gefühle an, die das Menschsein so wertvoll machen. Erschienen: Books on Demand GmbH, Norderstedt; ISBN 3-8334-0748-4; 144 Seiten; 19,90 Euro


Anderka, Johanna "Zugeteilte Zeit":
Die in diesen Band versammelten neuen Gedichte von Johanna Anderka sind Verdichtungen einer unverwechselbaren Atmosphäre, die durch ebenso subtile wie eindringliche Bilder entsteht. Ihr lyrischer Tonfall wird beherrscht von einer sensiblen Sprachkraft, die trotz aller Verhaltenheit die Dinge und Befindlichkeiten genau beim Namen nennt. Erschienen: Czernik-Verlag / EDITION L, 68766 Hockenheim, 2003, ISBN 3-934960-27-8, 48 Seiten


Arnold, Walter Erlebnisse 1927 – 1947:
Walter Arnold kam im Jahre 1927 in Pforzheim zur Welt und lebt seither in der Enzkreis-Gemeinde Ellmendingen. Zur Zeit der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten kaum sechs Jahre alt, hat er das „1000-jährige“ Hitlerreich als Kind und Jugendlicher, und zuletzt noch als Soldat und Kriegsgefangener mit zweimaliger- zuletzt geglückter – Flucht miterlebt. Durch seine Zeit als Schüler der „Friedrichschule“-Oberschule für Jungen in Pforzheim (bis Sommer 1944) kennt er die seinerzeitige Situation, wie sie sich in Schule, Hitlerjugend, Heimatflak, RAD-Reichsarbeiterdienst und Berichterstattung von Presse und Rundfunk darbot, genügend, um dem interessierten Leser ein detailreiches Erinnerungsbuch zu liefern. Seine christliche Prägung und im Zusammenhang damit seine inmitten der damaligen judenfeindlichen Atmosphäre gemachten Erfahrungen liefern gewiss viel Stoff zum „Nach-Denken“. Nicht zuletzt sind seine Erlebnisse an der Front und in der Gefangenschaft und die Schilderung seiner zweimaligen Flucht stellvertretend Dokumente einer Generation von Jugendlichen, die kaum etwas anderes kannte als Krieg und Zerstörung, Soldat und Gefangener zu sein. Heute als 80-Jähriger schaut der Autor auf seine „verlorenen Jugendjahre“ dennoch dankbar zurück, hat er doch viel Bewahrung erlebt und sicherlich mehr dazugelernt, als er in wohlbehütetem zivilen Dasein jemals hätte an Erfahrung gewinnen können. Nach seiner Heimkehr 1947 trat er in die Schmuckwarenfabrikation seines Vaters ein, der er als Goldschmied, Designer und kaufmännischer Leiter bis Ende 2005 vorstand. Die erste Auflage erschien im Oktober 2007; Das Buch umfasst 157 Seiten; Für € 19,50 erhalten Sie das Buch bei Walter Arnold, Frankenstr. 4 in 75210 Keltern; Telefon: 07236-980388; Fax: 07236-7167.


Ascher, Georg: "Weit ist der Weg zurück ins Heimatland":
Das Jahr 1995 stand im Zeichen des Erinnerns und der Rückbesinnung auf das Kriegsende vor 50 Jahren. Ein Leser der Kirchenzeitung, den eine Unfallverletzung zu einem langen Klinikaufenthalt zwang, versuchte, diese zwangsläufig auferlegte Zeit des Nichtstuns mit Schreiben und Lesen auszufüllen. Auf fünfzig Schreibmaschineseiten schilderte er seine Erlebnisse am Ende des Krieges im Jahr 1945. Georg Ascher aus Pierheim ist der Verfasser dieses Erlebnisberichts. Georg Ascher hat in den zurückliegenden Jahren mehrmals Polen besucht und kann seine Schilderung daher auch mit Bildmaterial anschaulich machen. Ascher war bei Ausbruch des Krieges 1939 zwölf Jahre alt und befand sich damals gerade beim Hopfenzupfen in Spalt. Seit 1936 hatte er in den Schulferien bei der Hopfenernte geholfen, um sich etwas Geld zu verdienen. Als die Nachricht vom Ausbruch des Krieges durch das Land ging, dachte Georg Ascher nicht daran, dass er selber noch als Soldat seinem Tribut für diesen Krieg werde leisten müssen. Doch im November 1944 musste er zur Wehrmacht nach Erlangen einrücken, um dort für den Einsatz an der Front ausgebildet zu werden. Vier Wochen später wurde der junge Rekrut, in einem Viehwagon verladen, nach Polen in den Weichselbogen bei Warschau transportiert. In seinem Rückblick bekennt Ascher, der am 6. Juli 1945 abends wieder in seinem Heimatort ankam: "Ich konnte es zunächst gar nicht glauben: Ich war wieder zu Hause. Es war ein weiter und gefahrvoller Weg von der Weichsel bei Warschau bis in meine Heimat nach Franken, und davon war ich viele Kilometer zu Fuß gegangen. Ich hatte eine Zeit erlebt, die mich geprägt hat und ein Leben lang unvergessen bleibt. Ich habe auch die Menschen nicht vergessen, mit denen ich fünf Monate lang dieses furchtbare Schicksal geteilt hatte. Auf keinen Fall habe ich vergessen, wie wunderbar mir oft Gottes Hilfe gewesen war. Und ganz bestimmt stand ich unter dem Schutz der lieben Mutter Gottes." Zu beziehen bei: Willibald-Verlag GmbH Eichstätt, Postfach 1263, 85066 Eichstätt, Telefon 08421/9781-0


Aufdemkamp, Friedrich „Wir flogen mit dem Edelweiß“:
Fliegen, ein Innbegriff von Schönheit , Abenteuerlust und grenzenloser Freiheit, daneben die Grausamkeit des Luftkrieges mit seinen verheerenden Auswirkungen auf den Gegner und das eigene Land - Gegensätze, die Friedrich Aufdemkamp in den 10 Jahren, die er deutschen Luftwaffe angehörte, am eigenen Leibe erlebt hat. Seine Erinnerungen sind in einem Buch, einem spannenden, aber auch mit selbstkritischen Untertönen versehenen Erlebnisbericht verarbeitet. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der sich in wirtschaftlicher Not entschied, Soldat zu werden. Aber statt zur Marine an Bord eines Schiffes, sowie er sich das gewünscht hatte, führt sein Weg zunächst zu den Pionieren und schließlich zur Luftwaffe in den Führerstand von Kampfflugzeugen. Der zweite Weltkrieg beginnt für Friedrich Aufdemkamp als Pilot beim Kampfgeschwader 51 (Edelweißgeschwader) mit Frontflügen zu Bombenangriffen auf Ziele in Frankreich, England Jugoslawien und Russland. Ein Zerwürfnis mit dem Gruppenkommandeur beendet den Frontflugdienst. Es beginnt eine Reihe von verschiedenen Verwendungen als Transport- und Kurierflieger, die schließlich beim Geheimgeschwader 200 endet - ein Verband, der Sondereinsätze in geheimer Mission ausführt. Der Verfasser vermittelt mit seinem Bericht einen Einblick in die Entwicklung der deutschen Luftwaffe vom anfänglich geheimen Aufbau bis zu ihrem Untergang bei Kriegsende. Ein authentischer Erlebnisbericht, bei dem die persönliche Perspektive des Verfassers im Vordergrund steht, der aber auch die damalige politische Lage umreißt und somit einen zeitgeschichtlichen Rahmen absteckt." Erschienen: Eigenverlag; 215 Seiten; ca. 90 Bilder und Dokumente; € 20,00; zu bestellen bei Dietrich Aufdemkamp, Ehrenbergweg 2, 32760 Detmold; Telefon 05231/89764; Mail: aufdemkamp@web.de.


Außenhofer, Karl „Karlstadt, Berlin und zurück“:
Der Autor ist 1923 geboren. Er erzählt aus der Zeit, in die er geboren ist, eine Zeit der Inflation. Alle Menschen verloren ihr Barvermögen. 1929 die große Wirtschaftskrise in der ganzen Welt. Sie brachte unserem Land Millionen von Arbeitslosen. Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg hatte es unsere damalige Regierung sehr schwer, mit diesen Problemen fertig zu werden. Am 30. Januar 1933 kam Adolf Hitler an die Macht. Der Autor war gerade 9 Jahre alt. Die Aufrüstung und der Größenwahn unseres „Führers“ hat 1939 in den 2. Weltkrieg geführt. Nationalsozialistisch erzogen meldete sich der Autor mit 17 Jahren als Kriegsfreiwilliger. Bereits im Juni 1941 wurde er nach Berlin eingezogen. Seine Dienstzeit verbrachte er vom Oktober 1941 bis Februar 1944 auf der Insel Kreta. Am 1. Mai 1945 kam der Autor in amerikanische Gefangenschaft. Hier lernte er unsere „Sieger“ von der weniger schönen Seite kennen. Erschienen im Gerhard Kralik Verlag, Karlstadt; ISBN.: 978-3-9812392-2-5; € 16.40 + € 2,50 Porto; zu bestellen bei Karl Außenhofer, Kirchplatz 19, 74582 Gerabronn/ Amlishagen, Tel. 07952-248.


Aust Stefan / Spörl, Gerhard "Die Gegenwart der Vergangenheit":
Die nationalsozialistische Vergangenheit lässt die Deutschen nicht los. Sie begleitet nicht nur die regierenden Politiker in ihrem Amt, jede Generation muss sich aufs Neue mit ihr auseinandersetzen. Und obwohl viele Aspekte des Dritten Reichs inzwischen gut erforscht sind, gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, ist bisher wenig Beachtetes zu entdecken, bleiben Fragen. Autoren des SPIEGEL und angesehene Gelehrte, unter ihnen Ian Kershaw, Richard Overy, Yehuda Bauer, Peter Longerich und Heinrich August Winkler, spüren der Vergangenheit in der Gegenwart nach. Bernhard Schlink schreibt über die Dauerbeschäftigung der 68er mit dem Dritten Reich und dem Holocaust, und Peter Schneider recherchierte über mutige Helfer im NS-Staat. Biografische Gespräche, in denen Zeitzeugen wie Helmut Schmidt, Margarete Mitscherlich, Joachim Fest und Richard von Weizsäcker prägende Erlebnisse aus der NS-Zeit schildern, runden das vielseitige Bild ab. Erschienen: Deutsche Verlag-Anstalt, München und SPIEGEL-Buchverlag, Hamburg, 2004, ISBN 3-421-05754-0, 410 Seiten


Bamberg, Herbert "Es war die Hölle":
Leben - Leiden - Sterben im Kriegsgefangenenlager Uljanowsk 1944/45. Der Zweite Weltkrieg ist Vergangenheit; vor mehr als 50 Jahren wurde er beeendet. Gleichwohl besteht in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung ein großes Informations-Interesse daran: "Wie war es wirklich?" So fragen viele Menschen, die diese Zeit nur "vom Hören-Sagen" kennen. ZEITZEUGEN sind gefragt! Besonders der Mitteldeutsche Rundfunk leistete in der letzten Zeit hervorragende Recherchen-Arbeit. Unsere Schriftenreihe KGB (Kriegs-Gefangenen-Berichte) verfolgt seit über 10 Jahren das Ziel, Aussagen von Zeitzeugen zu dokumentieren. Mehr als 30 KGB sind bisher erschienen. Die vielfältiggsten persönlichen Erfahrungen sind darin festgehalten. Sie stammen aus den Lagern Nord - Ost - Estlands. Die wichtigsten Standorte der dortigen Lager waren: Narwa, Vivikond und Athme mit ihren Nebenlagern. Erschienen: Wiesbaden, Suda, 2001, 139 Seiten, Privatdruck. Zu beziehen bei Herbert Bamberg, Bendemannstraße 19, 40210 Düsseldorf, Telefon 0211 352540.


Bark, Tankred „Kapitän-Leutnant Weber – Roman über einen U-Boot-Kommandanten":
Stets um das Wohl seiner Mannschaft besorgt, kämpft sich Kapitänleutnant Weber wacker durch den Krieg. Wie viele seiner Kameraden weiß er um die Aussichtslosigkeit des Krieges, doch Befehl ist Befehl. Während seine Familie vor der heranrückenden Front auf dramatischen Wegen nach Thüringen flüchtet, wird der besonnene Mann aus Pommern zum berüchtigten „reißenden Wolf“ der deutschen U-Boot-Flotte. Glücklicherweise kann Weber sein Versprechen wahr machen, „seine Jungs“ heil durch den Krieg zu bringen. Die Geschichte ist vom Autor frei erfunden, könnte sich aber in der Realität so zugetragen haben. Erschienen: Frieling-Verlag Berlin; ISBN 978-3-8280-2656-8; 111 Seiten; € 8,50.


Barnreiter, Ferdinand „Mit Gottvertrauen durch den Krieg“ –:
Der 1921 in Oberösterreich geborene Autor hat seine Kriegserlebnisse eigenhändig am Computer niedergeschrieben. Während seiner viereinhalbjährigen Dienstzeit bei der deutschen Wehrmacht hat er mehrere kritische Situationen mit Gottvertrauen überstanden. Packend erzählt er seine Geschichte von der Rekrutenzeit bis zu seiner schweren Verwundung und der darauf folgenden Armamputation. Unterstützt durch Bilder und Feldpostabschriften berichtet er von den schweren Rückzugskämpfen an der Ostfront und in Frankreich, der glücklichen Rettung aus dem Woroneschkessel, einer fälschlichen Todesnachricht, einer angedrohten Exekution und den wenigen Augenblicken der Menschlichkeit inmitten des Krieges. Das Buch ist im Format A5 mit Hardcovereinband, hat 157 Seiten, beinhaltet 50 Fotos und 10 Feldpostabschriften und kostet € 20,-- inklusiv Verpackung und Versand innerhalb der EU. Erschienen 2010 im Eigenverlag: Gernot Barnreiter, Höhenweg 5 A-4210 Unterweitersdorf, barni1285@hotmail.com.


...zurück zur Homepage Direkt Kontakt Impressum Drucken


Lernen Sie uns und unsere Arbeit für den Frieden kennen.
Weitere ausführliche Informationen finden
Sie auch in der Rubik "Presse"


Veranstaltungen

Unser Kalender informiert Sie ganz aktuell über Einweihungen, Gedenk-
feiern etc.


  Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. · Bundesgeschäftsstelle · Werner-Hilpert-Straße 2 · 34112 Kassel