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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Spendenkonto: 3 222 999 - Bankleitzahl 520 400 21 bei der Commerzbank Kassel
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Eine Kirche baut Brücken
Über 1 000 Gäste aus Deutschland und Russland waren dabei, als am 20. September 2003 nach dreijähriger Restaurierung die Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Sologubowka an die Gemeinde übergeben wurde.
Nikolaj Nikolajewitsch Romanow kann nicht vergessen. Er hat die Belagerung der Stadt, die Adolf Hitler aushungern und völlig vernichten wollte, überlebt, mit oft weniger als einer Handvoll schlechten Brotes am Tag. Nichts ist vergessen ...
Lebhaft spricht er auf den Deutschen in Uniform ein, den deutschen Oberst i. G. und Heeresattaché an der Deutschen Botschaft in Moskau, Elmar Auth. Er erzählt, wie es damals war, wie viele starben und wie schwer das Überleben war. Niemand ist vergessen ...
Und doch: "Ich danke für die große Tat der Deutschen hier!" Romanow ist voll des Lobes über die schöne Kirche, und er ist nicht der einzige. In der Menge, in den Zelten, in denen nach der Veranstaltung die russische "Kascha" (Graupensuppe) und das russische "Wässerchen" (Wodka) ausgeschenkt werden, hört man viele Stimmen voll des Lobes: "So muss man der Geschichte gedenken!", und: "So muss man eine Kirche bauen!" Hier ist etwas Bleibendes geschaffen worden.
Dr. Hans-Friedrich von Ploetz, der deutsche Botschafter in Moskau, dankt dem Volksbund für das Geleistete und überbringt den Gruß und Dank der deutschen Bundesregierung.
Wera Nikoljewna Platoschina, Vertreterin der Kirowsker Gebietsverwaltung , sagt: "Heute ist der Tag, an dem wir uns daran erinnern, dass es Menschen waren, die damals gefallen sind. Wir erinnern uns, damit es nie wieder vorkommt!"
Über 1 000 Deutsche und Russen gedenken in Sologubowka der Toten. Sie gehen über den Friedhof, zu den Namenstelen und den Gräbern. Sie hören die Worte der evangelischen, katholischen und russisch-orthodoxen Erzbischöfe am Hochkreuz, das Lied vom guten Kameraden, die deutsche und die russische Nationalhymne. Bewegend sind die Vorträge eines deutschen und eines russischen Chores vor der Kirche. Dann wird die Kirchentür geöffnet.
Volksbundpräsident Reinhard Führer und Erzbischof Konstantin durchschneiden ein Band. Der große Gottesdienstraum fasst nur einen kleinen Teil der Besucher, genau wie unser Gedenkraum im Kellergewölbe, in dem die 850 000 Namen der uns bisher bekannten deutschen Kriegstoten in Russland in Büchern festgehalten sind.
Oben in der Kirche beten zukünftig die Gläubigen - unten im Kellergewölbe ruhen symbolisch unsere Kriegstoten. Dr. Günther Heil aus Langen erklärte dazu: "Das war das Beste, was der Volksbund tun konnte!"
Das Projekt Sologubowka ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Doch der Weg bis zur Vollendung ist noch weit. Bitte begleiten Sie uns weiter.

Mehr zum Thema finden Sie in der Stimme & Weg online Ausgabe 3/2003.
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Bildergalerie
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Eine Kirche baut Brücken
Über 1 000 Gäste waren dabei, als am 20.09.03 die Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Sologubowka an die Gemeinde übergeben wurde.
Stalingrad – Erinnerung
an ein Inferno
Für viele tausend Menschen bedeutete Stalingrad Untergang und Tod.
Vor diesem tragischen Hintergrund gedenkt der Volksbund der Opfer.


Arbeitsbilanz 2009

Die Zeit drängt
Informationen zu unserer Arbeit in Ost-, Mittel- und Südosteuropa
Deutsches Riga-Komitee Opfer der Deportation in das Rigaer Ghetto erhalten würdige Grabstätte
Feldpost aus Stalingrad
Briefe in russischem Archiv wieder aufgetaucht
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