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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
 
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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Spendenkonto: 3 222 999 - Bankleitzahl 520 400 21 bei der Commerzbank Kassel
 

Arbeitsbilanz 2008
 



Sehr geehrte Freunde und Förderer,

wieder haben wir ein spannendes, arbeitsreiches Jahr hinter uns gebracht! Aus den vielen berichtenswerten Ereignissen möchte ich gern herausgreifen, dass es uns endlich gelungen ist, die jahrelang unbestatteten 5 400 Kriegstoten in Tschechien auf einem neuen Sammelfriedhof in Eger beizusetzen. Allen, die auf deutscher und tschechischer Seite geholfen haben, sage ich – auch im Namen der Angehörigen – herzlichen Dank! Der Ausbau des Friedhofs beginnt demnächst. Ich setze darauf, dass unsere Förderer auch weiterhin großzügig mit Spenden dabei helfen werden, diese und die vielen anderen anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Ein gutes Zeichen ist dabei für mich, dass die Zahl unserer aktiven Spender nicht mehr weiter gesunken ist und auch die Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen deutlich gestiegen sind. Nur die Mitgliederwerbung bleibt leider ein Problem. Wir hoffen, es mit Ihrer Hilfe lösen zu können.

Zu den besonderen Ereignissen des Jahres rechne ich auch die bewegende Einweihung des Sammelfriedhofs in Apscheronsk und die konsequente Fortsetzung unseres Projektes „Namen für Rossoschka“.

Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker als ausgewiesener Euro päer am Volkstrauertag die Rolle der Kriegsgräberfürsorge in Europa verdeutlicht hat – dem Kontinent, der im 20. Jahrhundert wie kein anderer die Erfahrungen von Krieg und Gewalt gemacht hat. Noch heute sind nicht alle Folgen zweier Weltkriege und der Gewaltherrschaften überwunden. Die Bedeutung eines aktiven Engagements für Versöhnung und Frieden über Grenzen hinweg wird steigen. Der Volksbund wird sich deshalb künftig stärker als bisher an der Weiterentwicklung der Gedenk- und Erinnerungs kulturen in Europa beteiligen. Im Jahr 2008 ist mit einem besonderen Kolloquium, das unter anderem die Frage des Umgangs mit den Gräbern der im Ausland umgekommenen Angehörigen der Bundeswehr beleuchtet hat, ein Meilenstein gesetzt worden. Vieles steht noch an, auch im internen Prozess. Altvertrautes wird auf den Prüfstand gestellt, Sinngehalt und Machbarkeit neuer Ideen müssen bewiesen werden.

Ich bitte alle, die uns im Volksbund schon bisher mit Rat, mit Tat und mit Geld geholfen haben: Bitte begleiten Sie uns auf diesem Weg.
Danke für Ihre Hilfe!
Ihr


Reinhard Führer
Präsident

 

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Arbeitsbilanz 2008
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 233KB)


Arbeitsbilanz 2007
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 344KB)


Arbeitsbilanz 2006
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 349KB)


Arbeitsbilanz 2005
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 189KB)


Arbeitsbilanzen der Landesverbände 2005
(PDF 259KB)


Arbeitsbilanz 2004
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 332KB)


Arbeitsbilanz 2003
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 205KB)


Arbeitsbilanz 2002
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 425KB)


Arbeitsbilanz 2001
Bericht des Bundesvorstands
(PDF 536KB)
Eine Kirche baut Brücken
Über 1 000 Gäste waren dabei, als am 20.09.03 die Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Sologubowka an die Gemeinde übergeben wurde.


Stalingrad – Erinnerung
an ein Inferno

Für viele tausend Menschen bedeutete Stalingrad Untergang und Tod. Vor diesem tragischen Hintergrund gedenkt der Volksbund der Opfer.



Arbeitsbilanz 2008



Die Zeit drängt

Informationen zu unserer Arbeit in Ost-, Mittel- und Südosteuropa


Deutsches Riga-Komitee
Opfer der Deportation in das Rigaer Ghetto erhalten würdige Grabstätte


Feldpost aus Stalingrad
Briefe in russischem Archiv wieder aufgetaucht



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