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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
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Das Gedenkbuch

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge beabsichtigt in Zusammenarbeit mit der Gedenk- und Bildungsstätte der Wannsee-Konferenz und der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" die Herausgabe eines Gedenkbuches für die 1941/1942 nach Riga verschleppten deutschen Juden.

Er wird dabei von den Städten und Orten unterstützt, aus denen die jüdische Bevölkerung im Verlauf der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik deportiert wurde.

Soweit es die Quellenlage gestattet, werden in diesem Gedenkbuch die Namen aller verschleppten Personen abgedruckt: Familienname, Vorname, Geburtsdatum. Geburtsort und letzte Wohnanschrift. Darüber hinaus werden anhand vorhandener Quellen das letzte Lebenszeichen der Deportierten und, soweit möglich, das Todesdatum vermerkt. Eine Liste der bisher bekannt gewordenen Überlebenden wird ebenfalls abgedruckt.

Als Quellengrundlage werden in erster Linie, soweit vorhanden, die Deportationslisten der Geheimen Staatspolizei, die Erkenntnisse der von verschiedenen deutschen Archiven und anderen Institutionen inzwischen bereits veröffentlichten Gedenkbücher, Erkenntnisse aus der bisher erschienenen Literatur sowie persönliche Hinweise von Überlebenden herangezogen. Hinzu kommen die in den letzten Jahren zugänglich gewordenen dokumentarischen Unterlagen aus den baltischen Staaten, Polen, Russland und Israel. Ferner liegen dem heutigen Wissen die Unterlagen der deutschen staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen und gerichtlichen Verfahren zugrunde. Das Gedenkbuch wird dabei von den Erfahrungen profitieren können, die bei der Benutzung der bisher erschienenen Gedenkbücher gemacht wurden, deren Vorarbeiten gar nicht hoch genug eingeschätzt werden können.

Im Unterschied zu der allgemein üblichen alphabetischen Auflistung und zur Erleichterung für die historische Auswertung werden erstens die Namen der Deportierten datumsmäßig nach den Transporten abgedruckt. Damit wird für die künftigen Benutzer das persönliche Wiederfinden der Deportierten im historischen Zeitablauf einfacher, die bei einer alphabetischen Gesamtauflistung aller Namen von Deportierten nur schwierig möglich ist. Der zweite große Unterschied zu den bisher publizierten Gedenkbüchern besteht in der Konzentrierung auf einen geographischen Raum: Riga.

Der Umfang des Gedenkbuches wird bei ca. 450 Seiten liegen. Er wir abhängig sein von der Druckanordnung der Namen. Neben den Vorworten der für das Projekt verantwortlichen Institutionen wird am Anfang eine historische Einführung zum Schicksal der nach Riga deportierten Menschen stehen. Die Transportlisten werden ergänzt durch sachbezogene Indices.

Prof. Dr. Wolfgang Scheffler

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Lageskizze


Zur Geschichte der Deportation
Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Scheffler


Kriegsgräber-
abkommen mit Lettland

Erklärung vom 20. April 1993


Das Gedenkbuch
Herausgabe eines Gedenkbuches
Eine Kirche baut Brücken
Über 1 000 Gäste waren dabei, als am 20.09.03 die Kirche "Mariä Himmelfahrt" in Sologubowka an die Gemeinde übergeben wurde.


Stalingrad – Erinnerung
an ein Inferno

Für viele tausend Menschen bedeutete Stalingrad Untergang und Tod. Vor diesem tragischen Hintergrund gedenkt der Volksbund der Opfer.



Arbeitsbilanz 2009



Die Zeit drängt

Informationen zu unserer Arbeit in Ost-, Mittel- und Südosteuropa


Deutsches Riga-Komitee
Opfer der Deportation in das Rigaer Ghetto erhalten würdige Grabstätte


Feldpost aus Stalingrad
Briefe in russischem Archiv wieder aufgetaucht



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