22 LehreranwärterInnen auf Verdun-Exkursion

Vortrag zur Bildungsarbeit auf der Kriegsgräberstätte Ville-devant-Chaumont

4. Juli 2016

22 angehende Lehrerinnen und Lehrer des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung waren vom 28.6. bis 1.7. an allen wichtigen Orten vor Verdun, um von ihrem Fachleiter Matthias Wider die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" näher gebracht zu bekommen. Unterstützt wurde die Fahrt von der "Stiftung Gedenken und Frieden" des Volksbundes sowie der Bundeswehr.

Zunächst besuchten die interessierten Referendare die Deutsch-Französische Brigade in Müllheim, wo sie einen Vortrag zur bi-nationalen Arbeit der Brigade und der aktuellen Sicherheitspolitik hörten. Da es sich darüber hinaus um eine Multiplikatoren-Fahrt handelte, stellte die Bundeswehr den Transport.

Einführend zur Herstellung des historischen Kontextes besichtigten die Teilnehmenden das ehemalige Schlachtfeld des Hartmannsweilerkopfes in den Vogesen sowie das Ossuaire und den französischen Nationalfriedhof vor Verdun. Im Ossuaire sahen sie dazu einen kurzen Film. Weitere besichtigte Orte waren die Festungen Douaumont und Vaux, das neue Mémorial/Museum, die zerstörten Dörfer Douaumont und Fleury, das Denkmal "Löwe von Souville", der Vaux-Teich mit nahe gelegenem Bahndamm sowie das amerikanische Denkmal in Montfaucon. Matthias Wider fügte seinen Ausführungen stets didaktische Hinweise hinzu, sodass die Teilnehmenden einen Eindruck zur möglichen Vermittlung der Themen im Unterricht bekamen. Der begleitende Jugendoffizier Hauptmann Jan Helmchen brachte sich an diversen Orten erklärend ein, was für die Referendare ebenfalls ein Gewinn war.

Bildungsreferent Sebastian Steinebach hielt auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Ville-devant-Chaumont einen Vortrag zur Schul- und Bildungsarbeit des Landesverbandes und versorgte die Referendare mit pädagogischen Materialien und Informationen. Gerne beantwortete er den sehr interessierten Multiplikatoren ausstehende Fragen.